Meine Hoffnung, einen mit dd erstellten USB-Stick openSUSE Leap 16.0 zu installieren, hat nicht geklappt.
Um den Inhalt meiner Festplatte von meinem HP-Laptop nicht zu verändern, versuchte ich zunächst, openSUSE Leap 16.0 auf einer USB-Festplatte zu installieren.
Die Installation funktionierte, die USB-Platte wurde aber als nicht bootbar erkannt. Ich habe daher mit Ubuntu und
sudo update-grub
Suse eingebunden.
openSUSE Leap 16.0 wurde erkannt, beim Starten von Suse Leap kam aber nur die Fehlermeldung, dass der Kernel nicht erkannt wurde.
Auf der USB-Festplatte hatte ich versuchsweise Ubuntu 26.04 installiert. Gleiches Ergebnis USB-Festplatte wurde nicht als bootbar erkannt und das Einbinden mit
sudo update-grub
war auch nicht erfolgreich.
Dann habe ich doch gewagt, eine Partition von meiner Laptop-Festplatte zur Installation anzubieten. Die Installation klappte.
Beim Neustart ging nichts mehr. Keine Linux-Installation konnte mehr gestartet werden.
So was sollte eigentlich nicht vorkommen.
Die efi-boot-Partition zurückzuschreiben war erfolgreich, dennoch konnte kein Linux-System mehr gestartet werden. Vermutlich hätte das Zurückschreiben des GPT geholfen. Ich hatte aber keine aktuelle Sicherung.
Um Grub2 zu reparieren habe ich keine Erfahrung. Ich installierte einfach Mint (einen USB-Stick mit Mint-Iso Datei hatte ich). Damit konnte ich die Linux-Programme wieder starten. Ich wechselte in mein Hauptsystem Ubuntu 22.04 und schrieb die efi-boot-Partition wieder zurück. So hatte ich dass ich wieder den ursprünglichen Zustand meiner Laptop-Festplatte.
In einem weiteren Versuch installierte ich Suse erneut, allerdings mit der Vorgabe, dass die efi-boot-Partition nicht benutzt werden darf. Ich hatte die Hoffnung, dass somit eine weitere efi-boot-Partition errichtet wird. Die Installation funktionierte, es wurde aber keine weitere efi-boot-Partition erstellt. Obwohl ich nicht erlaubt hatte, die vorhandene efi-boot-Partition zu benutzen wurden in
/boot/efi/EFI/Suse
die Boot-Dateien für Suse geschrieben.
Mit
sudo updae-grub
bei Ubuntu 22.04 wurde Suse erkannt und konnte auch gestartet werden. Leider wurde die grafische Oberfläche nicht geöffnet. Im Terminal konnte ich mich noch anmelden. Vielleicht hätte man an dem vorhandenen Prompt einen Befehl eingeben können, um die grafische Oberfläche zu öffnen. Solch einen Befehl kenne ich nicht.
Dann habe ich versucht, auf meinem Desktop-Rechner Suse zu installieren. Habe extra die 2 NVME-Festplatten entfernt und dem Rechner eine leere Festplatte zur Installation zur Verfügung gestellt. Es kam der nächste Frust: Die Installation startete, blieb hängen. Die grafische Oberfläche zum auswählen, dass ich Suse Leap 16 installieren möchte, kam nicht. Es wurde mir lediglich ein schwarzer Bildschirm angeboten.
Heute habe ich sowohl einen Fedora 43 Stick und einen Ubuntu 26.04 Stick auf dem Desktop Rechner zum Installieren benutzt. Beide Male hatte ich die Möglichkeit Fedora und Ubuntu neu zu installieren. Habe die jeweiligen Installationen abgebrochen.
Ich konnte ohne Probleme Debian Trixie, Mint Zena, Ubuntu 24.10, Ubuntu 25.10, Ubuntu 26.04 und Fedora 43 installieren. Bei Suse Leap scheitere ich. Ich denke, die Installationsroutine ist, milde ausgedrückt, verbesserungswürdig.
Noch ein Hinweis: Ich benötige die vielen Distributionen, um deb-Pakete und rpm-Pakete für qt-fsarchiver erstellen zu können.
https://wiki.ubuntuusers.de/qt-fsarchiver/ https://sourceforge.net/projects/qt-fsarchiver/
Mit diesem Programm konnte ich Partitionen schreiben und wiederherstellen, den GPT ebenso und noch vieles mehr