Leap 15.6, dass ich zur Zeit im Einsatz habe, wird ja im April 2026 sein EOL erreichen. Ich bin langjähriger SUSE Nutzer, irgendwann seit Version 6 glaube ich, und hatte bisher auf Leap gesetzt. Mit Leap war ich auch meist sehr zufrieden.
Die größeren Änderungen bei Leap 16 werden wohl bei mir dazu führen, dass ich Leap nicht mehr weiterverwende. Der Grund ist weniger, dass man nicht mehr auf Yast setzt, obwohl ich denke dass auch dies das ein oder andere zumindest nicht mehr so komfortabel macht, Z.B. NFS Client Einrichtung, evtl. auch Einrichtung eines Scanners und ähnliches. Der Hauptgrund ist, dass für meinen Zweck wichtige Pakete in Leap direkt fehlen, z.B. Steam und Virtualbox. Klar, bekäme ich die wohl irgendwie installiert, aber das macht es unkomfortabler und zeitaufwändiger. Zumal Leap 16 (getestet in VM) einen unfertigen Eindruck macht. Der Installer hast sich verschlechtert, da man ihn nur selten braucht, wäre das jetzt nicht das K.O. Kriterium. Aber das man cockpit als “Ersatz” für Yast vorschlägt, dieses aber standardmäßig noch nicht einmal installiert ist, geschweige einfach aus dem Desktop erreichbar ist, wirkt einfach nicht zu Ende gedacht.
Also muss ein Ersatz her. Neben Kubuntu und evtl. KDE Neon, kämen für mich openSUSE Tumbleweed und Slowroll in Frage. Die hätten jedenfalls für mich wichtige Software-Pakete.
Slowroll ist noch als Experimental gekennzeichnet und ich sehe auch nicht den großen Vorteil. Es scheinen die gleichen Updates von Tumbleweed nur seltener und später zu erfolgen? Kommen Sicherheits-Updates da trotzdem auch möglichst schnell?
Wie geht es mit Tumbleweed bzgl. Yast weiter? Ich nehme mal an, es wird da früher oder später auch nicht mehr verwendet, da es ja vermutlich nicht weitergepflegt wird? Myrlin ist aus meiner Sicht ein ausreichender Ersatz für Paketinstallation und Repository Verwaltung. Der Rest der Systemverwaltung der nicht automatisch geschieht oder sich in den Desktop-Einstellungen befindet, dann zukünftig auch über Cockpit oder von Hand?