Aus Usersicht, soll oder sollte YaST wirklich abgelöst werden?

Stimme ich zu das man sich anpassen und einarbeiten muss, erst recht wenn man das “look and feel” beibehalten möchte, gerade ein UI von Hand zusammenzustellen, mit verschiedenen Auflösungen, ist nicht ohne.

UI war früher, im letzten Jahrtausend als ich da noch etwas gemacht habe, für mich immer Horror, keine Ahnung ob es da jetzt “WYSIWYG Tools” gibt und wie weit verbreitet und gut diese sind, VB fing ja damit an.

Sicherlich, im YaST wie es im Augenblick ist, sind viele Sachen bei welche vermutlich nie benötigt werden da die Pakete bei der Installation eine lauffähige Installation ergeben oder die Funktionen einfach vom Stand der Technik überholt sind, wobei es z.B. FAX ja auch immer noch gibt und selbst Funkmodems noch genutzt werden und sich z.B. gerade im Hobbybereich relativ großer Beliebtheit erfreuen, auch 32 Bit und selbst 16 Bit haben ja gerade in der Industrie noch teilweise einen festen Platz.

Ich hatte als “Ersatzlösung” für “Notfälle”, oder für SSH, für die Kommandozeile etwas ganz anderes im Hinterkopf, nicht so kompliziert, nicht mit einem einheitlichen “look and feel”.
Einfach nur ein “Programmstarter”, eine Toolsammlung, das man nicht auf die Suche nach entsprechenden Tools gehen muss, vielleicht kann man sogar das Benutzermenü vom MidnightCommander dazu nutzen.
Gerade für “Anfänger” und “Umsteiger” wäre das eine Erleichterung, selbst mit Internet und Recherche kann das “frustrierend” sein da ja bei der Suche und den Ergebnissen in der Regel alle Distros angezeigt werden und nicht alle Distris alle Tools haben, in der Regel schon gar nicht installiert.

Allerdings gibt es natürlich auch eine interessante Desktopalternative zum reparieren und installieren eines Systems mit der KDE Live ISO auf einem USB Stick, zumindest wenn man z.B. keinen Raspi nutzt auf welchen openSuse bei mir dafür sorgt das es keine Datenverluste mehr auf dem USB Speicher gibt, oder halt einen Server über SSH verwaltet, wenn nur das chroot für die Reparatur nicht so “tippaufwändig” wäre, aber wenn man ohne YaST dracut ausführen und die Kernelbootparameter editieren muss fällt das vermutlich auch nicht in’s Gewicht.

Wenn es nicht gerade Probleme mit der Installation gibt dürfte der Personenkreis welcher YaST nutzt sicherlich überschaubar sein, ich denke in erster Linie sind es Personen welche Geräte oder Container z.B. über SSH verwalten oder Personen welche es halt aus “Gewohnheit” nutzen.
Ob sich der Aufwand lohnt lässt sich nicht leicht zuordnen, wenn alles funktioniert und es keine Problem gibt sicherlich nicht, je nachdem wie tief eine Person im System “steckt” macht da auch einen riesigen Unterschied.

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Beschäftige dich doch einfach mal ein wenig mit Cockpit (in den Standardrepos verfügbar). Das enthält viele Funktionen die es auch in YaST gab

  • Paketverwaltung
  • TU
  • Partitionierer
  • VM Management
  • Diensteverwaltung
  • syslog/joutnalctl
  • kdump
  • Accounts
  • Hardware
  • Firewall
  • Netzwerk
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Danke, Cockpit, ja, habe ich mit openSuse auf dem Raspi laufen, ich muss mal schauen was es jetzt an Module “out of the box” gibt, ich hatte damals Sachen von Hand nachinstalliert was natürlich wegen der Updates nicht so toll ist da es ja das praktische Paketmanagement aushebelt.

Für Cockpit braucht man allerdings irgend etwas was einen Webdienst zur Verfügung stellt, was ja nicht das größte an Resourcen wäre, höchstens wieder eine Systemschwachstelle sein kann die man am besten vorher irgendwie “verschleiert”, aber man braucht einen Browser welcher aber wieder einen Desktop voraus setzt was natürlich toll Resourcen braucht und in Fernwartung wieder eine Schwachstelle sein kann, ich vermute mal ganz stark des es mit Lynx nicht funktioniert.
Cockpit habe ich auch schon als Ersatz probiert, aber wenn ich den Hauptrechner zur Verwaltung nehme finde ich nervend das man teilweise Tastenkombinationen hat welche der Browser oder der Desktop “klaut”, sicher kann man die in den jeweiligen Umgebungen disablen, aber dann sind sie auch weg wenn man sie braucht, mir ist leider nichts bekannt das man dem Browser sagen kann das bei einer bestimmten Webside oder Webapplikation Tastenkombinationen reserviert sind.
Und der Overhead, bei “on device” Verwaltung, ist dann für meinen Geschmack für so einiges, z.B. Serverbetrieb, dann zu groß, aber vielleicht liegt das auch nur an meinem Alter, ich bin noch gewohnt mit Speicher sparsam umzugehen.

Ich persönlich habe aber auch noch keinen wirklichen Ersatz für die “schnelle” Datenträgerverwaltung auf Kommandozeile bzw. auch bei Bootproblemen, Stichwort dracut, bzw. beim Bearbeiten der Kernelparameter gefunden.
Sicher, wie schon geschrieben, Boot CD oder wie auch immer, funktioniert aber meines Wissens nicht bei ARM, noch nichts entsprechendes gesehen.

Es sind zwar alles Kleinigkeiten die sich irgendwie lösen lassen, aber zumindest mein Hauptargument für openSuse war immer so etwas das es einen “System-Ersatz” zum leichten Verwalten gibt.
Ich selbst bin zwar “Gelegenheitsgamer” aber unter z.B. Steam (braucht übrigens Pulse Audio) habe ich weniger Probleme als bei dem großen “closed source” System, bei Gamer welche ich schon überzeugt habe ist das einfache wichtig , z.B. gibt es da so weit verbreitete Grafikkartenhersteller wo die Treiber doch öfter Probleme machen, da gibt es dann nur Kommandozeile, und mit der Paketverwaltung unter YaST lässt sich doch leicht z.B. ein anderer Treiber wählen.
Und ich habe so Gerüchte gehört das immer mehr umsteigen wollen, warum dann nicht auf open Suse weil es einfach ist :wink:

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Was wäre das genau? apache kann es nicht sein

NAS-01:~ # systemctl status apache2
○ apache2.service - The Apache Webserver
     Loaded: loaded (/usr/lib/systemd/system/apache2.service; disabled; preset: disabled)
     Active: inactive (dead)
NAS-01:~ # 

Diese Aussage kann ich nicht nachvollziehen. Seit ein paar Wochen bin ich dabei einen älteren NAS (Intel Atom 510, 1 GB Hauptspeicher), der bereits seit mehreren Jahren keine Betriebssystem-Aktualisierungen mehr erhält, auf openSUSE Tumbleweed umzustellen. Cockpit dient dabei als Werkzeug für die Administration über das Netzwerk und

das hier

sieht mir nicht nach übermäßigem “Overhead” aus.

Cockpit bietet ebenfalls eine Repository- und Paketverwaltung und dann wäre da noch myrlyn

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@shundhammer: Erst einmal danke ich allen, die sich in ihrer Freizeit und unvergütet der Programmierung von was auch immer unter Linux widmen. Ich würde das gerne tun, kann es aber nicht.

Was Myrlyn angeht: Ich habe es ausprobiert, es skaliert nicht richtig, auf meinem 42"-Monitor nimmt die GUI 2/3 des Bildschirms ein, die Maske lässt sich auch nicht verkleinern, die Schrift ist winzig - und derzeit noch alles auf Englisch! Nichtsdestotrotz “chapeau” für den Aufbau einer Alternative zum “untergehenden” Yast.

Definitiv schade, dass Yast “geht”! Ich glaube auch nicht, dass das richtig ist! Suse trifft ganz viele Fehlentscheidungen - und vieles scheint auch ein personelles Problem zu sein. Ich nutze Tumbleweed in der immer aktuellsten Version. Viele Übersetzungen fehlen. Aus meiner Sicht sinnvolle Funktionen unter KDE/Plasma funktionieren nicht mehr oder sind gegebenenfalls abgeschafft (Näheres dazu erfährt man nicht, man arbeitet nach dem Motto “friss oder stirb!”). So gab es mindestens ein Jahrzehnt den “Fensterheber”, inzwischen still und leise “versenkt”.

Man “fudelt” bei Suse irrwitzig 'rum. Und dabei muss man aufpassen: Suse/OpenSuSE ist schon lange nicht mehr “erste Wahl”! Es gibt viele Dysfunktionalitäten. Während in anderen Systemen Drucker, Scanner und was weiß ich was sofort erkannt und richtig eingerichtet werden, kann das bei Suse zum Akt der bedingungslosen Selbstaufgabe werden. Es gibt reichlich erratische Entscheidungen im Suse/OpenSuSE-Team!

Yast war eine “Konstante”, der “Deich” in der “Sturmflut” der Installations- und Konfigurationsunwägbarkeiten. Ich verstehe leider von alledem zu wenig, sodass ich nicht beurteilen kann, ob “Ruby” das Problem ist.

Aber ich hätte mir gewünscht, dass man Yast fortschreibt!

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Das habe ich inzwischen schon rund ein Dutzend mal beschrieben:

Myrlyn läuft ja als root; also mußt du die Einstellungen für Widget-Theme und Fonts für root ändern. Entweder als root grafisch einloggen und dort ändern, oder qt6ct verwenden und als root starten:

sudo zypper in qt6ct
sudo qt6ct

und dann in deinem Shell-Environment (~/.bashrc)

export QT_QPA_PLATFORMTHEME=qt6ct

Die Fenstergröße beim ersten Start is 80% (oder so) deines Desktops. Falls du die nicht ändern kannst, sind wahrscheinlich die Fensterränder deines Window-Managers zu winzig (wie eben leider üblich); dann wie üblich Alt+ Rechte Maustaste am rechten unteren Eck verwenden.

Für ein 42"-Monster-Display mit Monster-Auflösung willst du wahrscheinlich auch den Skalierungsfaktor des Desktops ändern. Das sind eben die Freuden eines HiDPI-Displays.

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Mein Bildschirm is 28". Der passt genau. :innocent: Aber ich kann die Größe beliebig verändern:

Danke für die Antwort. Der 42"er Monitor ist an einem Laptop mit 16"er Monitor per HdMI angeschlossen. Die sonstigen Programme einschließlich Yast werden größenmäßig auf dem 42"er perfekt dargestellt, auch was die Schriftgröße angeht.

Ich hatte jetzt Myrlyn im Laptop-Monitor geöffnet - und siehe da, wenn ich von dort Myrlyn auf den großen Monitor verschiebe, ist die Maske vernünftig klein und ich kann in der gewohnten Weise mit der linken Maustaste auf Ecken oder Kanten geklickt Myrlyn in alle Richtungen vergrößern/verkleinern.

Wegen der Schriftgröße schaue ich noch, ob das über qt6ct sich regeln lässt. Vielen Dank.

Mein 28" Monitor hat HiDPI. Ich ignoriere die meisten Hinweise in diesem Forum und tippe in der root konsole schlicht und einfach myrlyn &:

Thema Webserver - “Was wäre das genau?” - es gibt nicht nur “richtige” oder “große” Webserver, wie man das auch immer am sinnvollsten ausdrückt, es gibt erstens auch viele “kleinere” wie z.B. lighttpd, dazu kommt das es genug für Programmiersprachen wie z.B. Perl oder Python gibt, welche als “Modul” oder “Library”, wie man das auch immer bei den jeweilige Typ ausdrückt da sie auch verschiedene Funktionen haben, z.B. Webserver oder auch nur eine Webgui, zur Verfügung stehen und später vielleicht auch nur, je nach Programmiersprache, als der Programmname des eigenen Programm angezeigt werden.
Was Cockpit verwendet kann ich aber nicht sagen.

“(Intel Atom 510, 1 GB Hauptspeicher)” - es gibt z.B. Server, Geräte oder auch Images oder Container, welche sicherlich mit mehr Speicher, aber auch mit deutlich weniger kommen, z.B. 64 MB, auch wenn diese dann nicht mehr in die 64 Bit Prozessorgeschichte passen, das sind dann in der Regel 32 Bit Prozessoren oder halt noch weniger.
Wenn ich es richtig gesehen habe möchte das Suseteam leider auch solche Geräte einstellen, keine Ahnung wie man sich dort an eine Diskussion beteiligen kann und ob es dann auch openSuse betrifft, vielleicht bin ich ja auch ein Einzelfall, ich bin aber der Meinung warum soll man “alte” Geräte wegwerfen wenn sie noch über Jahre ihren Dienst tuen können, gerade in der Industrie ist ja so etwas üblich, das ist ja gerade das schöne an Linux und ich finde gerade an Suse, das “alte” Geräte in der Regel “out of the box” unterstützt werden.

" Cockpit bietet ebenfalls eine Repository- und Paketverwaltung" - sicherlich, aber kann man dort auch Programmversionen wählen?
Ich wüsste nicht aber lasse mich gerne eines besseren belehren.

Für Cockpit setzt es voraus dass das System noch in der Lage ist in einen “höheren” Modus, z.B. Mehrbenutzermodus mit Netzwerk, wenn das Gerät überhaupt Netzwerk hat, zu booten.
Wenn ich nicht falsch liege benötigt Myrlyn auch einen irgendwie gearteten Screenserver wie z.B. X11 oder Wayland.

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Hier dann ein Foto von Yast und Myrlyn zum Vergleich:

Gute Tag,

Ich nutze OpenSUSE seit Zeiten wo es noch SUSE Linux 6.4 hiss. Ich brauche Yast, vor allem um Konfigurationen und Software Instalationen im Terminal durführen zu können, wenn bei der graphische Oberfläche Alles shieff geht. Bitte um weitere Pflege.

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Um Software im Terminal zu installieren und zu managen benutzt man zypper. Da braucht es überhaupt kein YaST.

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Das mag dann jeder für sich entscheiden!

Edit: Gut, ich habe Deinen Beitrag falsch verstanden. Er bezog sich auf den Beitrag von Bandes, der offensichtlich Yast im Terminal nutzt. Das macht in der Tat wenig Sinn, da mag man dann zypper nutzen.

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Mit YaST stimme ich zu, wie ich schon schrieb es müssen sicherlich nicht alle Module mit allen Funktionen sein, aber man muss sich halt mit abfinden.

Sicherlich, im “normalen” Customerbereich sollte alles kein Problem sein, PC’s haben z.B. Netzwerk und Bildschirm, im Businessbereich oder Hobbybereich sieht es da schon anders aus wenn man da mit Geräten konfrontiert ist, oder vielleicht Images oder Container hat, da gibt es vielleicht nur SSH oder ganz krass, eine serielle Konsole.
Und ja, ich weiß, gerade ein Container hat ohne “nachgefriemel” zu funktionieren, aber in der Praxis installiert man dann doch schnell etwas fehlendes nach und berücksichtigt es für den nächsten Build da man eine Downtime vermeiden möchte.

Man kann auch argumentieren das andere Distris so etwas wie YaST auch nicht haben, sicherlich, sorry wenn ich das so sage, aber das ist meiner Erfahrung nach typisch deutsche Denkweise, wenn man etwas ändert oder sparen kann immer am schlechteren ein Beispiel nehmen, nie am besseren.
Sicherlich kann man auch mit der Kommandozeile oder einen Texteditor alles und noch mehr machen, aber den Mensch ist halt irgendwo bequem, zumindest mein Motto ist nicht “warum einfach wenn es auch kompliziert geht”.

Also ich hatte bei der Hardwareeinrichtung unter SuSE / openSuse noch keine größeren Probleme, selbst bei wirklich exotischen Kombinationen, da kenne ich von anderen Distris ganz andere Probleme.
Sicherlich, hier muss man dann vielleicht ein zusätzliches Repository einbinden, aber es gibt es.

Bei den Übersetzungen muss man oftmals von Hand noch das Sprachpaket mit aktivieren, wenn es dann eine Übersetzung gibt und wenn diese nicht automatisch mit im Programm ist, wenn ich mich erinnere denke ich dass das früher anders war.

Bei den Fensterheber, und auch anderen Sachen, muss ich das Suseteam mal in Schutz nehmen, ich habe die Erfahrung gemacht dass das KDE Team gerne Sachen verschiebt, oder nennt Sachen um, und man steht erst einmal da aber das etwas wirklich fehlt habe ich noch nicht bemerkt.
Ist da vielleicht unter Fensterverwaltung->Fensterverhalten->Fensterationen z.B. “Aktivieren, nach vorn und mit Klick ansprechen” gemeint?
Oder Fensterverwaltung->Fensterverhalten->Aktivierung z.B. “Aktivierung bei Mauskontakt” im Zusammenspiel mit “Hervorheben beim Überfahren…”?
Oder auch Fensterverwaltung->Fensterverhalten->Fensteraktionen z.B. “Aktionen für inneres Fenster, Titelleiste und Rahmen” und Transparenz ändern?

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“zypper” - sorry, zypper ist aber nicht so komfortabel und man muss die Kommandozeilenparameter kennen und auch z.B. die Kombinationen anzuwenden wissen.
Aber sicher, mit Kommandozeile und Texteditor geht auch alles und noch viel mehr.
Ist halt nicht so komfortabel und übersichtlich.

Da ist zypper aber deutlicher schneller und komfortabler als Ncurses.

Muss man nicht. Es gab und gibt schon immer man. man zypper hilft…
Und nach 3 maligen Benutzen hat man die Basiskommandos drauf…

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Ist da vielleicht unter Fensterverwaltung->Fensterverhalten->Fensterationen z.B. “Aktivieren, nach vorn und mit Klick ansprechen” gemeint?
Oder Fensterverwaltung->Fensterverhalten->Aktivierung z.B. “Aktivierung bei Mauskontakt” im Zusammenspiel mit “Hervorheben beim Überfahren…”?
Oder auch Fensterverwaltung->Fensterverhalten->Fensteraktionen z.B. “Aktionen für inneres Fenster, Titelleiste und Rahmen” und Transparenz ändern?

:joy:! Der Fensterheber wurde bei “Systemeinstellungen > Fensterverwaltung > Fensterverhalten > Titelleistenaktionen” unter “Titelleistenaktionen > Mausrad” zur Auswahl gestellt und hieß schlicht “Fensterheber”! Man konnte also mit der Maus auf die Titelleiste eines Fensters gehen und betätigte nur das Mausrad, und das unter der Titelleiste liegende Fenster des Programms wurde wie ein Rollo aufgerollt, man sah nur noch die Titelleiste dieses Programms sowie das im Hintergrund laufende Programm. Fand ich geradezu genial. Man hatte zwei Programme übereinander liegen, konnte kurz in das hinter dem vorderen Programm liegende Programm sehen, indem man das vordere Programm wie ein Rollo hochfuhr - und anschließend wieder mit dem Mausrad 'runterfahren und darin weiterarbeiten.

Ansonsten hast Du durchaus Recht: Ewige Zeiten war die Einstellung für “Nachtlicht” bei “Anzeige & Bildschirm” zu finden. Plötzlich war sie weg. Sie fand sich dann unter “Farben & Designs” als Unterpunkt. Inzwischen ist die Einstellung wieder zu “Anzeige & Monitor” gewandert, wo sie auch hingehört.

Die Fensteraktionen habe ich ohnehin nie richtig verstanden. Was ist “Aktionen für inaktives, inneres Fenster”, was Aktionen für “inneres Fenster, Titelleiste und Rahmen”. Und was will mir dort bei Mittelklick “Nach vorn bringen und hinten stellen umschalten” sagen??? Verstehe, wer will!

Alles wunderschön in der “Hilfe” erklärt…

Nach vorn bringen und hinten stellen umschalten
Bringt ein Fenster nach vorn, wenn es vorher nicht vorn war, und nach hinten, wenn es vorher vorn war.

Zypper ist ein brillantes Werkzeug als Konsole-Programm, wenn man es beherrscht. Und man muss gut tippen können. Der kleinste Schreibfehler - und der Befehl endet im Nirwana. Und Dein Verweis auf das Manual belegt, dass man sich die Befehle erarbeiten muss. Klar, die Standardbefehle hat man dann irgendwann und nach Zahlen einigen Lehrgeldes drauf.

Bequemer bleibt Yast. Und Zypper hat einen anderen Nachteil schon bei Updates. Wenn Abhängigkeiten aufgelöst werden müssen, ist Yast unschlagbar im Vorteil.

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