openSUSE 12.1: optische Maus leuchtet weiter nach dem Herunterfahren

Mist,

nach einem der letzten Updates aus den vergangenen Wochen leuchtet meine Maus jetzt auch weiter unter openSUSE 12.1. Kann ich das vielleicht irgendwo als Bug melden?

F. >:)

Hallo,
meines wissens ist der Grund für so etwas eine Spannung auf deinem USB-Port, das liegt doch eigentlich an deiner Hardware und nicht an openSUSE.

Du könntest deinen PC von den Stromquellen entfernen aber das ist ja auch nicht das wahre.

Wenns eine Kabellose Maus ist solltest du sie eigentlich abstellen können.

PS: Dein Problem hab ich häufig bei älteren Tower PCs gesehen.

Sollte sich im BIOS einstellen lassen.
Such mal im BIOS nach “USB power always on” oder so.
Gedacht ist diese Funktion um auch bei ausgeschaltetem Computer USB-Geräte mit Strom zu versorgen (Handy aufladen, etc.).

Ansonsten wären ein paar technische Details zur Hardware hilfreich…

Was ich nicht verstehe: auf dem Computer ist parallel noch Windows 7 installiert und damit tritt das Problem nicht auf! Bis vor Kurzem klappte es ja auch noch unter openSUSE Linux. Das kam erst wieder mit irgendeinem Sicherheitsupdate? Jetzt hoffe ich die ganze Zeit auf ein neues Update, was den Fehler behebt. Habe leider noch keine Möglichkeit gefunden, dies als Bug zu melden?

Im BIOS finde ich übrigens nix zu “USB power always on”?

Gruß,
F.

Update: Im BIOS habe ich nun eine Option “Enable USB Mouse Support” aktiviert. Aber gebracht hat das leider bislang noch nix.

Auch der PS/2 auf USB-Adapter verschafft keine Abhilfe (Maus leuchtet nach wie vor).

F.

Versuch den Computer mal im Terminal/Konsole als root Benutzer mit:

halt -p

oder

shutdown -P now

auszuschalten.

Welcher Desktop (KDE, GNOME, XFCE, LXDE, etc.) wird verwendet?

Hallo,
für mich klingt das eher nach einer Wechselwirkung. Eine Frage an felbre: Wenn zuerst Windows läuft und Du dann auf Linux wechselst (sofern das geht ohne Power Down), was passiert dann? Und umgekehrt? Diese USB-Ports an der Stand-by-Stromversorgung sind vor allem tatsächlich für Tastatur und Maus gedacht. Damit kann man dann ein Einschalten über die Tastatur zum Beispiel realisieren. Auch Modems könnte man da dran hängen, dann aktiviert sich der Rechner beim Klingeln.

Ich kenne es bei verschiedenen Mainboards auch so, dass nur bestimmte Ports das haben (was bei vielen Ports auch Sinn macht, denn eine Umschaltung im Betrieb auf die reguläre Stromversorgung ist auch nicht ganz simpel und die ATX-Norm sieht für die Stand-by-Quelle gerade mal 2 A vor -bei 500 mA pro USB-Anschluss reicht das nicht weit). Eine mögliche Lösung wäre in dem Fall ganz simpel: Umstecken. Die Maus an einen anderen USB-Port anstecken, das könnte helfen (eben in dem Fall, dass nicht alle am Stand-by hängen).

Viele Chipsätze haben meines Wissens diese Möglichkeit, doch im BIOS ist, wie man ja auch hier sieht (aber Vorsicht: eventuell ist diese Option auch nur gut versteckt), nicht immer alles auch zu finden -manches wird einfach fest intern eingestellt. Da inzwischen auch die Betriebssysteme den Chipsatz einstellen, könnte es also tatsächlich so sein, dass Linux diese Option seit kurzem im Chipsatz aktiviert, Windows 7 aber nicht. Das Abzuschalten wäre dann allerdings eine Option für die Kernel- bzw. Modulübersetzung (also: Compilieren!!). Da ist Umstecken sicher einfacher (falls es hilft).

Tschüß

Manfred

Also die Shutdown-Parameter von *redkiwi *haben es leider nicht getan.

Der Rechner hat auch keinen speziellen Port für USB-Tastatur bzw. Maus, bloß PS/2. Wenn ich da die Maus über PS/2-Adapter anstecke, leuchtet sie auch unter Windows.

Im Handbuch finde ich auch nichts zu Jumpern bzl. USB-Off.

So long,
Felix

Hallo,
tschuldigung, Unverständnis. Die Maus ist was: USB oder PS/2? Und an welchem Port leutet sie nur unter Linux: PS/2 oder USB? Bei der anderen Variante leuchtet die Maus dann wohl auch unter Windows. Langsam wird das Ding richtig spannend. Damit die Maus leuchten kann, muss auf dem Port Spannung (‘Saft’) sein, da sind wir uns sicher alle einig. Wie lange hast Du denn die Geschichte ausprobiert bzw. gilt das auf Dauer oder machst Du dann irgendwann irgendwas, damit diese dämliche Leuchterei aufhört (rausziehen zum Beispiel)?
Wenn es keine Dauerphänomen ist oder noch nie entsprechend ausprobiert wurde, häte ich da noch eine sehr spezielle Idee. Details erst, wenn ich mir sicherer bin, wer blamiert sich schon gern.

Tschüß

Manfred

Moin,

Die Maus ist USB und leuchtet unter Linux sowohl direkt am USB-Port, als auch über PS/2-Adapter (unter Windows wie gesagt bloß am PS/2 Adapter). Damit das Licht ausgeht, drücke ich den Hauptschalter hinter dem Rechner. Aber das ist für mich natürlich keine Lösung auf Dauer.

Der Tipp mit dem Kernel kompilieren liest sich übrigens gut. Das würde ich mir gelegentlich vielleicht mal anschauen…

F.