Nach Firefox-update System voll zerstört !

Hallo !

Bin seit ca. 10 Jahren Linux-Fan, aber trotzdem nicht so fit, wie mit Windows XP.
Div. Webseiten meckern unter Firefox 3.6 / Linux , mein Browser sei veraltet, also habe ich versucht, ihn mit Yast upzudaten …

Yast hat dann auch gleich gemeldet, diverse Abhängikeits- Pakete - mit - installieren zu wollen - … dem hab´ich auch zugestimmt (-so ca. 100 MB )
Am Anfang sah es auch gut aus und ich hab´mal den Rechner arbeiten lassen. Als ich nach 10 Minuten wieder kam hatte sich der Screensaver eingeschaltet - Schwarzer Bildschirm - und das System war eingefroren (Pseudo Sanduhr)

Nach Neustart, war starten von Firefox nicht mehr möglich - also die olle Weltkugel hüpft ´ne Weile - und dann Garnix !

Heute findet er noch nicht mal eine bootbare Partition !! - Also das komplette System ist durch einen Update-Versuch zerstört worden !!

Das kann es doch nicht sein, liebe Linux-Freunde

Bei aller Linux-Liebe: Linux kotz mich im Moment voll an !!

Axt

Div. Webseiten meckern unter Firefox 3.6 / Linux , mein Browser sei veraltet, also habe ich versucht, ihn mit Yast upzudaten …

Da würde mich mal interessieren, welche openSUSE Version bei Dir läuft/gelaufen ist.
Und wie Du mit welchen Repos ein Update gemacht hast?

Es war halt OpenSuse 11.3 . Keine Ahnung, was die genaue Kernel-Version war.

Repos sagt mir jetzt garnix !

Habe halt Yast (Yast II -so genau erkennt man das ja nicht) gestartet.

Es war auf jeden Fall offensichtlich, dass der Sreensaver den Download/Installations - Prozess , zerstört hat.

Bemerkenswert ist auf jeden Fall, dass nach dem Neustart das System ganz normal lief … außer Firefox . - Mit Konqueror
kam ich auch noch ins Internet.

Am nächsten Tag war jedoch garnix. Ich kann noch den Kommando-Zeilen Interpreter von Grub aufrufen.

Wenn ich da z.B. ‘Map’ eingebe, sagt der sinngemäss (kann mich an die genaue Fehlermeldung nicht erinnern …)

unrekognise Start String

wie auch immer - vielen Dank für dein Echo - Axt

Tja, 11.3 wird seit Jänner 2012 nicht mehr supported.
Dafür gibts seither keine Updates mehr. (auch nicht Firefox)

Repos sagt mir jetzt garnix !

Software Installationsquellen.
Und interessant wäre auch vor allem, wo du das Firefox Update her hast.

Am nächsten Tag war jedoch garnix. Ich kann noch den Kommando-Zeilen Interpreter von Grub aufrufen.

Wenn ich da z.B. ‘Map’ eingebe, sagt der sinngemäss (kann mich an die genaue Fehlermeldung nicht erinnern …)

unrekognise Start String

Und was passiert, wenn du “root (hd0,0)” (oder wo immer deine root Partition ist, probiere halt auch (hd0,1), (hd0,2) usw…) eingibst?

Aber vermutlich ist sowieso eine Neuinstallation von einer aktuellen openSUSE Version das Vernünftigste…

Obwohl, hast du vielleicht noch die 11.3 DVD? Da gibts glaube ich noch die Reparaturfunktion. Probier die mal, vielleicht hilfts ja.
Falls nicht, kannst du ja “Installation” auswählen und eine Update-Installation machen.

Viellen Dank für eure Aufmerksamkeit !

Ich brauche keine Malware, keinen Virus und keinen Trojaner !

Bei meinem OpenSuse 11.3 reicht´s schon, ein Update zu fahren, um mein System zu zerstören …

Vielen Dank, für den Hinweis, dass diese Version seit 2012 nicht mehr unterstützt wird …

…- Wellenreiter - sach, wie jeht ed dir ! ?

Zertifizierte Systemhäuser von Microsoft äußern sich folgender maßen : Es macht nicht viel Sinn, Legionen von
hochbezahlten Software-Ingenieuren zu beschäftigen, um ein Produkt zu entwickeln, was nachher verschenkt wird !..

Hhmmm … Ich bin gerne bereit ein paar Euros rauszulegen, für ein Produkt, was vielleicht die Welt verändert . - Aber es sollte

auch - ‘in Gottes Namen’ - bitte funktionieren !!

Nichts für Ungut - Vielen Dank für die Replys - Axt

PS: Ich liebe Elekto/Elektonik-Geräte, die 20, oder 30 Jahre funktionieren ! (So lange werde ICH wahrscheinlich nicht mehr funktionieren !)

Wie bitte?
Wie gesagt für openSUSE 11.3 gibt es seit Jänner 2012 keine Updates mehr!
Deswegen die Frage, wo du das Update her hast, bzw. wie du das Update gemacht hast.
Die Antwort darauf würde evtl. erklären. warum dein System zerstört wurde.

Ansonsten hab ich dir ein paar Ratschläge gegeben, wie du das wieder hinbekommen könntest.

Übrigens: für eine aktuelle openSUSE Version brauchst du gar kein Geld ausgeben, einfach (gratis) runterladen…

Am 23.06.2013 23:26, schrieb AxtvonGestern:
>
> Viellen Dank für eure Aufmerksamkeit !
>
> Ich brauche keine Malware, keinen Virus und keinen Trojaner !
>
> Bei meinem OpenSuse 11.3 reicht´s schon, ein Update zu fahren, um mein
> System zu zerstören …

wenn du mit ähnlich viel Enthusiasmus an Windows 'rangehst, hast
du das genau so binnen Kurzem zerstört. Ich weiß, wovon ich rede:
Ich bekomme fast täglich solche zerstörten Systeme in mein Labor.

>
> Vielen Dank, für den Hinweis, dass diese Version seit 2012 nicht mehr
> unterstützt wird …
>
> …- Wellenreiter - sach, wie jeht ed dir ! ?
>
> Zertifizierte Systemhäuser von Microsoft äußern sich folgender
> maßen : Es macht nicht viel Sinn, Legionen von
> hochbezahlten Software-Ingenieuren zu beschäftigen, um ein Produkt zu
> entwickeln, was nachher verschenkt wird !..

ja, das sagen die Kapitalisten. Die nicht hoch bezahlten, und
doch hoch überwiegend qualifizierten, Programmierer, die
Opensource entwickeln, haben einfach Freude an ihrem Tun und
Freude daran, die Ergebnisse mit anderen zu teilen. Direkter
finanzieller Nutzen ist doch auch nicht das Ziel von allem was
du tust, oder?

>
> Hhmmm … Ich bin gerne bereit ein paar Euros rauszulegen, für ein
> Produkt, was vielleicht die Welt verändert . - Aber es sollte
>
> auch - ‘in Gottes Namen’ - bitte funktionieren !!
>

erstens: Es funktioniert, wenn man ein Mindestmaß an eigenem
Beitrag mitbringt. Dein Auto braucht auch regelmäßig seinen
Ölwechsel. Das weißt du und du machst ihn (oder veranlasst ihn).
Bei Opensuse musst du halt regelmäßig den Upgrade mitmachen.

zweitens: Natürlich kannst du Geld ausgeben und entsprechende
Leistung bekommen. Alle größeren Distributionen bekommst du auch
in einer Firmenversion, die langfristig gepflegt wird und Support
enthält. Bei Novell heißt die SLES.

>
> Nichts für Ungut - Vielen Dank für die Replys - Axt
>
>
>
> PS: Ich liebe Elekto/Elektonik-Geräte, die 20, oder 30 Jahre
> funktionieren ! (So lange werde ICH wahrscheinlich nicht mehr
> funktionieren !)
>

ich auch. Und deshalb bin ich aus dem Upgrade-Zyklus ausgestiegen
und habe mich von opensuse abgewandt. Da gibt es ja nur einen
halbherzige “Evergreen” Ansatz.
Früher ™ habe ich Ubuntu LTS (Long Term Suooprt) benutzt - bis
10.04 LTS. Die neue Politik von Canonical finde ich zum Kotzen,
plus der Upgrade 10.04 auf 12.04 hakte bei meinen Testläufen. Da
also ohnehin eine Neuinstallation (genauer: vier) fällig war,
habe ich mich umgesehen und andere Mütter mit schönen Töchtern
gefunden. Jetzt verwende ich debian für Server und als Unterbau
(mit lxde) für VBOX; die Desktop-Systeme (egal ob virtuell oder
physisch) laufen unter Mint 13 LTS xfce mit Cairo-Dock. Das läuft
auch auf alter HW akzeptabel und auch meine Frau, die das auf
zwei Rechnern nutzt, ist mit Optik und Funktionen zufrieden.

Christoph


email:
nurfuerspam → gmx
de → net

Entschuldigung! Aber weißt Du, dass es jetzt auch für Windows xp keinen Support mehr gibt? Gibt es Deiner Meinung nach noch Updates für Windows 95 oder kann darauf - Deiner Meinung nach - aktuelle Software laufen?
Bei jedem Betriebssystem muss man Upgrades durchführen. Falls Du Dich im Internet auf den unterschiedlichen Webseiten umschaust, wirst Du sehen, dass die aktuelle Software auch nur mit den “aktuellen” Betriebssystemen kompatibel ist.

openSUSE ist sogar kostenlos und wird nicht von hochbezahlten Software-Ingenieuren entwickelt. Wenn Du kommerzielle Software haben willst, kannst Du SLED (für Desktops) bzw. SLES (für Server) haben.
Linux funktioniert auch, wenn man es richtig verwendet und einsetzt. Das mit dem Update wär Dir jetzt auch mit Windows passiert.

Malware, Viren und Trojaner wirst Du unter Windows auch mehr als unter Linux finden!

Hallo, ihr Lieben !

Bin eigentlich völlig überwältigt von eurem Arrangegement . - und werde wohl auch noch ein paar
Tage brauchen, diese ganzen Informationen auszuwerten …

Im Grunde genommen, bin ich über meine eigene Blödheit frustriert, da ich davon ausgegangen bin,
dass Linux (- bitte jetzt keine Diskussion über die Distributionen) besonders robust ist.

Ich habe also auf dem Linux-Rechner ein /home -Verzeichniss für die ganzen ollen Klamotten -
sprich: DOS 6.22, Windows 3.11, usw. eingerichtet.

Mich plagt jetzt also der Gedanke: Wenn ich den Scheiß unter Windows eingerichtet hätte, - mit -meinetwegen -
Laufwerk D: als Partition, wäre mir ein Systemabsturz auf Laufwerk C: vollkommen scheißegal gewesen, da die eigentlichen
Nutzdaten, von einer (Krass!) Formatierung von Laufwerk C(:slight_smile: , gar nicht angepackt werden würden.

Kurz und gut: Ich habe den eigentlichen ‘Mount’ - Prozess unter Linux nicht ‘wirklich’ verstanden …

  • … das Alles ändert jedoch nix daran, dass der Screensaver ‘BlackScreen’ (hab’ ich nicht verändert, war voreingestellt
    und ich steh ja auch auf’s Energiesparen) mein Linux-System zerstört hat !

Vielen Dank an alle, die sich an diesem Thread beteiligen - soviel Aufruhr wollte ich eigentlich garnicht erzeugen …

(Falls sich jemand wundert, wie ich diese Post überhaupt schreiben konnte, - habe hier ein Windows 7 Laptop - und der Cursor
springt Kreuz und quer über den Desktop … also … - mit dem ‘ZehnfingerSystem’ läßt sich heutzutage auch kein Geld mehr
verdienen … :wink:

Liebe Grüße an Alle: Axt

Du kannst openSUSE (egal welche Version) installieren OHNE das Laufwerk/die Partition zu formatieren. Die Partitionen müßten ja noch in Ordnung sein.

Aber wie vorher schon mal geschrieben, probier einfach mal von der Installations-DVD zu starten und dann “Update einer bestehenden Installation” auswählen. (oder die Reparaturfunktion falls vorhanden, aber ich glaub bei 11.3 war die noch dabei).

  • … das Alles ändert jedoch nix daran, dass der Screensaver ‘BlackScreen’ (hab’ ich nicht verändert, war voreingestellt
    und ich steh ja auch auf’s Energiesparen) mein Linux-System zerstört hat !

Ja, das sollte nicht passieren. Und ist mir auch noch nie passiert. Aber ich hab z.B. bei 11.4 davon gehört, dass jemandem das gleiche passiert ist (bei einem Update).

Software kann halt leider Fehler haben (und hat auch meistens welche). Das trifft aber genauso auf sündteure Software zu…

In dem Fall dürfte es am ehesten am Grafikkartentreiber liegen… (normale Software schafft es unter Linux nicht den Rechner so zum Absturz zu bringen)

— damit macht er das mehr als wett !

Ihr werdet´s nicht glauben … , aber mit diesem Scheiß verdiene ich meinen Lebensunterhalt…

Vor ca. 2 Wochen hatte ich eine ca. 70 - 75-jährige Kundin, die in ihrem Leben noch nie was mit Computern zu
tun hatte- und hatte sich ein High-End Laptop von Toshiba mit Multicore-Prozessor und Windows 8 gekauft…

…ich habe ca. 1,5 Stunden auf sie eingeredet, damit sie das Teil nicht aus dem Fenster schmeißt ! …

frage mich also, ob meine korrekte Berufsbezeichnung eher IT- Supporter, oder Psychologe ist … :slight_smile:

…wie auch immer - kann seit ca. 4 Tagen meine Mails nicht mehr abrufen, da der Account auch auf dem verreckten
Linux - Rechner liegt, und ich im Moment absolut keinen Bock habe, meine IT-Infrastruktur
umzubauen …

…aber - ooh Wunder … davon geht die Welt auch nicht unter .!

ich Poste ma , wenn´s Neuigkeiten gibt

Schöne Grüße: Axt

Scheinbar bist du weder guter Psychologe noch guter “IT- Supporter”! >:)

Willst du jetzt Hilfe, oder nur Frust ablassen?
Ich versteh leider deine Ausdrucksweise nicht.:\

Wie wär es sich weiter zu beruhigen und zu versuchen die vorgechlagenen Arbeitsschritte durchzugehen? Wenn es irgendwo hängt, kannst Du das wieder posten.
So wirst Du auch schneller wieder an Deine E-Mails kommen.

Damit hast du auch sicher voll recht, woffi323 -

tatsächlich habe ich den Eindruck, dass, seit den Zeiten, als ich noch Assembler
auf dem C64 programmiert habe, ich eine Menge Energie verloren habe…

Zurück zum Thema: Leider kann ich auf dem System nichts von DVD starten, da
der Vorbesitzer des Mainboards auf unergründliche Weise den IDE-Port gehimmelt
hat … und ich im Moment kein SATA-DVD Laufwerk habe.

Habe aber was voll interssantes Entdeckt :

YUMI - Multiboot USB Creator (Windows) | USB Pen Drive Linux

Muß jetzt leider auch meine Distanzierung zu den Distributionen revidieren, da mit OpenSuse
garnichts klappt, aber mit Ubuntu kann ich mir zumindest die Dateien angucken. Selbstredent
sind daher auch die Partitionen noch intakt.

Nur kann ich (logischerweise) nichts an den Boot-Dateien verändern (da könnte ja jeder kommen …
-nur, dass in diesem unglücklichen Fall ‘Jeder’ tatsächlich ‘Ich’ bin.

Zumindest habe ich schon mal den Fuß in der Tür …

Nochmal Sorry an Alle, und insbesondere an wolfi323, dass ich vielleicht zu persönlich geworden bin.

Positive Grüße an Alle: Axt

Tja, um einfach nur eine Installations-DVD oder LiveCD auf einen USB-Stick zu schreiben gibt’s auch noch SUSE Imagewriter, sh hier: https://de.opensuse.org/SDB:Live_USB_Stick, oder das hier: Tools for OSForensics - ImageUSB - Write an image to multiple USB Flash Drives

Außerdem kannst du die Installations-DVD oder LiveCD auch einfach mit dd auf einen USB-Stick schreiben. (Die obengenannten Programme machen im Endeffekt auch nichts anderes)

Nur kann ich (logischerweise) nichts an den Boot-Dateien verändern (da könnte ja jeder kommen …
-nur, dass in diesem unglücklichen Fall ‘Jeder’ tatsächlich ‘Ich’ bin.

Wieso? Benutze doch einfach sudo…

Halo !

Danke, Danke, Danke … werde jetzt also erstmal erforschen, was Sudo ist … :wink:

Danke wolfi323

Habe genug für heute … nichts für ungut …

Mit sudo kannst du Programme mit root-Rechten ausführen.
Z.B. “sudo vim /etc/hosts” um die Datei /etc/hosts zu editieren (kann normalerweise nur root).

Hm, mein Bauchgefühl sagt mir, dass auch eine sterbende Platte für das Unheil verantwortlich gewesen sein könnte.

Ich würde, da es anscheinend kein Backup gibt, zuerst von einer Live-CD booten und schauen, ob überhaupt noch lesbare Daten vorhanden sind und diese, sofern vorhanden, auf ein externes Medium sichern. Scheint die Platte OK zu sein, kann man dann eine Neuinstallation (sinnvollerweise mit einer etwas aktuelleren Version) riskieren.

Michael

Verwende sudo su - und Du kannst alles mit root-Rechten ausführen und editieren. Damit kommst Du auch zur /boot-Partition.