LEap 42.2: Freier Platz auf der partition /run/media fast verbraucht - bei fast leerer Platte?!

Wollte auf neuem Rechner - Ryzen, 4 GB Platte, i.w. Standardinstallation, während ich gerade ein schlappes Terabyte auf /home aufspiele, die Zeit nutzen und mit Yast etwa 500 kB(!) Software neu einspielen.
Bekomme die Meldung - Der freie Platz auf der partition /run/media/… ist fast verbraucht mit der Installation fortfahren … -
Was hat das mit /run/media zu tun?

Was zum Teufel ist da los?!
Was soll man mit 16 parallelen Tasks machen, wenn anscheinend schon 2 zuviel sind? Oder ist alles ganz anders?

Doch besser auf ein erprobtes Filesystem wie ext4 setzen?!

Plattenbelegung:
sda4: 3.1 von 3.6 TB frei
sda3: 29 von 40 TB frei (System)
sda2: vorhanden 31.5 GB (swap)
sda1 (vfat) “Dateisystem” 151,3 von 155,8 MB frei

Unter /run/media werden Wechseldatenträger wie USB-Sticks, DVDs u.ä. gemountet.
Auf denen willst Du ja nichts installieren(?).

Hendrik

sda4: 3.1 von 3.6 TB frei
sda3: 29 von 40 TB frei (System)
sda2: vorhanden 31.5 GB (swap)
sda1 (vfat) “Dateisystem” 151,3 von 155,8 MB frei

40TB? wow…

Poste:

mount

Bei ext4:

df -hT

Bei btrfs:

btrfs filesystem df

Bei letzterem Befehl musst du noch einen Mountpunkt angeben.

USB-Platte (ext4) eingesteckt, aktiviert (also wie jeden anderen USB-Träger automatisch gemountet), Kopieren auf interne Platte ( btrfs/XFS ) begonnen. Sonst nichts.
Nach der ersten Viertelstunde des Zuschauens startete ich Yast, um grsync einzuspielen.
Da wurde diese dringende Warnung ausgegeben.
Ich sehe da nur zwei Möglichkeiten:

  • sie ist abseitig, weil keiner der verwendeten Datenträger nennenswert gefüllt ist. Unberechtigte Warnungen durch das System sind Systemfehler.
  • sie ist berechtigt. Dann heißt das, daß für das Kopieren ein temporäres Filesystem angelegt und bei Bedarf verlängert wird, wobei dieses Verlängern ggf. zu Fehlern beim Kopiervorgang führt

Da würde ich schon gern wissen, was zutrifft.
Unberechtigt könnte die Warnung z.B. dann sein, wenn ein Schreibpuffer zuverlässig(!) rechtzeitig geleert wird.

Im übrigen, und um sonstige Zweifel zu zerstreuen - die externe USB-Platte mit 4 TB ist nur zu 2/3 belegt.
Ach ja, noch etwas - das Kopieren ging auf /home, und das liegt mutterseelenallein auf der XFS-Partition, auf der zum Beginn des Transports 3.6 TB als frei gemeldet worden waren.

Warum die nicht die Ausgaben?

Nein, natürlich nicht.
Aber die Meldung erfolgte beim Start von Yast durch Yast (praktisch sicher in Weiterleitung einer Meldung von btrfs).
Natürlich braucht das System einen internen Pufferspeicher, offenbar geschieht das bei btrfs über ein temporäres Filesystem.
Im Gegensatz zu älteren Filesystemen geschieht dies ohne festgezurrte Partitionsgrenzen.

btrfs kreiert temporäre Partitionen on the fly und verlängert sie bei Bedarf, im Gegensatz zu konventionellen Filesystemen wie ext4.
Anscheinend wird bei Änderungen am System (z.B. durch Yast) dieses Atmen verhindert.
Das könnte z.B. dazu führen, daß z.B. eine angeforderte Verlängerung abgelehnt werden muß und dadurch der Kopierpuffer zu klein wird.
Das könnte zu Fehlern beim Kopieren führen.
Sollte dieser Fall eintreten können, hätte btrfs zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf einem rund um die Uhr laufenden Mehrusersystem noch nichts, aber auch gar nichts verloren, denn notwendige Aktionen des Systemmanagers könnten zu schweren Betriebsstörungen führen.
Natürlich kann man diesen Fall per Software verhindern - aber wenn das implementiert wäre, wäre die Warnung gegenstandslos (und höchstens im Real-Time-Betrieb wegen möglicher Nichteinhaltung von Reaktionszeiten berechtigt - aber für den ist Linux weder vorgesehen noch geeignet)
Wieviel Speicher auf der USB-Platte ist, tut da nichts zur Sache, im übrigen wäre da noch über ein TB Platz gewesen.

hzsuse

Schön drumherumgeredet, aber keine Fakten.

Richtig. Und ich dachte, Sie wollten Fragen beantworten.
Habe keine Antwort erhalten zu meiner Frage, was die Warnung

"Der freie Platz auf der partition /run/media/ ist fast verbraucht mit der Installation fortfahren"? 

unter den angegebenen Bedingungen bedeutet - und ob sie unberechtigt und damit fehlerhaft ist, weil keine Gefahr eines Speichermangels besteht, oder ggf. sehr berechtigt ist.
In jedem Fall sagt sie aus, daß btrfs noch nicht reif ist für Einsatz im Multiuserbetrieb.

Im übrigen reagiert mein PC momentan so wie die VAX 11/750 am 6. (Fernschreiber-)Terminal beim ersten Test im Jahr 1981: nach 1-3 Sekunden wird wieder einmal ein Eingabezeichen erkannt, der Rest wird verschluckt.
Damals war das übrigens ein K.O.-Kriterium für diesen Rechner.
“top” gibt nicht wirklich ein Bild, was da geschieht. Beim letzten PC mußte ich in ähnlicher Situation von KDE4 Abschied nehmen, später von OpenSuse 12.2, und wechselte zu Lubuntu.
Jedenfalls zeigt sich, daß das Gesamtsystem (wegen KDE4?) auch mit heutiger Hardware immer noch nicht in der Lage ist, einen einzigen Userdialog jederzeit zuverlässig zu bedienen.

@hzsuse.

Wenn du um Hilfe bittest und wenn dan Freiwillige versuchen zu helfen, aber glauben dazu nähere Informationen zu brauchen, ist es vielleicht nützlich das Gefragte auch an zu bieten.

Wenn du das aber verweigerst ohne nähere Angaben warum, kannst du kaum erwarten das Leute sich noch weiter mit dein Problem beschäftigen. Dann wird es langsam ganz stille hier.

Vermutlich ist diese Meldung in Deinem Fall irrelevant. Um das aber beurteilen zu können, müssten wir schon wissen, was in dem Moment unter /run/media gemountet ist, und wie voll diese Partitionen sind. YaST kann im Zweifel nicht wissen, was Du gerade nebenbei machst und warnt vorsichtshalber. Ob das bei Dir in dem Moment ein Problem ist, kannst dann nur Du beurteilen.

Hendrik

Zuerst danke für Ihre Beiträge, sie sind die einzigen, die mir hier eine Rückmeldung geben.

Ob die Warnung in diesem Moment ein für mich akutes Problem sein konnte, konnte ich eben nicht beurteilen, das herauszufinden war ein Zweck meines Beitrags hier.
Denn dazu fehlen mir die Kenntnisse über Konstruktion und Arbeitsweise von btrfs. 42 Jahre Vorerfahrung mit Unix / Linux nützen da wenig.

Heute abend habe ich nach Ausprobieren des vierten Kernels*) und einer eintägigen Systemblockade nach Einspielen meiner wichtigsten Daten die erste längere ungestörte Uptime mit LEAP auf meinem neuen Ryzen.

- das Aufspielen meiner wichtigsten Daten vom alten Rechner von einer USB-Platte war meine allererste größere Aktion mit btrfs und LEAP
- hätte es irgendeine konkrete bzw. eine für mich ansatzweise nachvollziehbare Nachfrage gegeben, hätte ich diese natürlich beantwortet
- "USB-Platte (ext4) eingesteckt, aktiviert (also wie jeden anderen USB-Träger automatisch gemountet), Kopieren auf interne Platte ( btrfs/XFS ) begonnen. Sonst nichts." -
   wie soll spätestens das anders interpreiert werden können als "unter /run/media ist ausschließlich die USB-Platte gemountet, von der gerade ca. 1 TB kopiert werden, es existiert daneben außer dem Yast-Aufruf keine Benutzeraktion"?
- Offenbar gab es Zweifel - wäre denen so nachgegangen worden etwa wie oben, hätte ich selbstverständlich geantwortet.

Bedaure - aber auch nachträglich finde ich keine ansatzweise interpretierbare Nachfrage
- Zum erstenmal habe ich jetzt Überblick über die gesamten Beiträge hier**). daß leider ein Teil dessen, was ich geschrieben hatte, fehlt: die temporäre Partition /run/media hatte nur ca. 500 kB freien Speicher
- Was genau steht auf dieser Partition: nur eine nach 20 Minuten vollständig aufgebaute Directorystruktur? Die gesamten schon kopierten Daten? Directorystruktur + Pufferspeicher?
- Ist eine dynamische Verlängerung der Partition in so einem Fall normal oder möglich?
- Die Warnung ist jedenfalls nur erklärbar, wenn dynamische Verlängerung während des Systemupdates gesperrt ist
aus Sicht eines früheren Systemmanagers kommt in einem auf Multiuserbetrieb angelegten System eine derartige Warnung dem Verbot gleich, den Update zu starten, weil das zu Fehlern im Userbetrieb führen kann.
Im Multiuserbetrieb kann der Sysadmin nicht wissen, was User tun. Als Systemmanager hätte ich in so einem Fall früher eine Systemfehlermeldung an den Systemhersteller geschrieben.

Es mag sein, daß jemand diese Fragestellungen trotz oder vielleicht gar wegen meiner Überlegungen dazu nicht erkennt.
Aber wie sollte ich merken, daß bzw. welche all dieser Fragen mit den von mir zuvor gelieferten Informationen nicht beantwortbar sein sollten?

hzsuse

*) einen Tag nach Einspielen des dritten Kernels ( 4.11.0-rc4-1.g491b77c-vanilla ) und einem vergeblichen Versuch heute, den vierten, den vermutlich erheblich stabileren 4.10er einzuspielen (ließ sich ohne Warnung installieren, aber nicht starten, vermutlich, weil nicht von OpenSuse signiert, aber den gibt’s nicht mehr).
Der 4.4er der 42.2 ist für meinen Ryzen praktisch unverwendbar, der default-4.11er völlig instabil, der vanilla-4.11.0-rc4 auch nur zur Not brauchbar
**) anfangs auf 1024x768 bei instabilem System war leider nur schlecht ein Überblick möglich

Nachtrag: auf das Abschicken meines Beitrags erhielt ich die Meldung
“Your submission could not be processed because you have logged in since the previous page was loaded.”?
Verstehe ich richtig, daß das Einloggen zum Ungültigwerden früherer Inhalte führt?
Viele Foren loggen nach bestimmter Zeit aus, aber keines, das ich in den letzten Jahren nutzte, kennt eine Beschränkung in der umgekehrten Richtung

Zuerst danke für Ihre Beiträge, sie sind die einzigen, die mir hier eine Rückmeldung geben.

Aber keine Lösung oder einen Beitrag zur Lösung des Problems.

Es kann keiner sagen, was da genau schief läuft, wenn keine Infos gepostet werden die angefordert worden sind.

Von uns sitzt keiner vor dem Computer.

Ob die Warnung in diesem Moment ein für mich akutes Problem sein konnte, konnte ich eben nicht beurteilen, das herauszufinden war ein Zweck meines Beitrags hier.
Denn dazu fehlen mir die Kenntnisse über Konstruktion und Arbeitsweise von btrfs. 42 Jahre Vorerfahrung mit Unix / Linux nützen da wenig.

Das glaube ich, aber die Ausgabe der Befehle wäre dafür nötig, alles andere ist Kaffeesatzleserei.
Du lieferst nur eine Beschreibung, man müsste sehen, was da wirklich vorhanden ist.

Aber…

Übrigens:
Linux und allerneuste Hardware können funktionieren, müssen aber nicht.
Da kann es die hübschesten Fehlermeldungen geben.

Ausgabe welcher Befehle?
Ich habe kein einziges Shell-Kommandos gegeben, sonst hätte ich das vermerkt.
Was soll ich also auf diese Frage antworten?

Ich sehe auch nicht, daß irgendjemand von mir wollte, daß ich ein Shell-Kommando ausführen lasse.

Welche Info ist angefordert worden?

Beim Nachlesen und Überdenken sehe ich allenfalls ein offenes Detail:
Auf der externen Platte selbst ist nur eine Partition mit 4 TB, es sind 2.6 TB davon belegt.
Aber sollte das wirklich wesentlich sein?

Seit ich diese Platte angeschlossen habe, um diese Daten festzustellen, ist mein Rechner wieder unerträglich langsam. Jedes Wort der Eingabe hier dauert minutenlang und oft fehlen dann die meisten Zeichen. Alles andere ebenso stockend.
Ich muß wohl rebooten

Gruß, hzsuse

“Du lieferst nur eine Beschreibung, man müsste sehen, was da wirklich vorhanden ist.”

Man müßte sehen - sicher, aber das ist leider kein ausführbares Kommando

“Übrigens:
Linux und allerneuste Hardware können funktionieren, müssen aber nicht.
Da kann es die hübschesten Fehlermeldungen geben.”

Klar. Es ist bekannt, daß der Ryzen von Linux noch nicht richtig unterstützt wird.

Ausgabe welcher Befehle?
Ich habe kein einziges Shell-Kommandos gegeben, sonst hätte ich das vermerkt.
Was soll ich also auf diese Frage antworten?

Ich sehe auch nicht, daß irgendjemand von mir wollte, daß ich ein Shell-Kommando ausführen lasse.

Mein erster Beitrag in diesem Thread

Das ist wirklich stark. Post #3 oben. Und wundere dich warum verschiedene hier sich ärgern.

Wie gesagt - ich habe keinerlei mount per Shell-Kommando ausgeführt.
Wozu auch bei einer USB-Platte?
Klar, früher mußte man zuerst ein Directory auf einem lokalen Speichermedium als Mountpoint anlegen, und brauchte für jede weitere Platte ein weiteres Directory als Mountpoint.
Das war ein Behelf, weil’s sonst nichts gab.

Heute:

  • USB-Platte einstecken,
  • die Geräteüberwachung meldet “Speichermedium: Seagate Expansio / mit Dateiverwaltung öffnen”
  • die Dateiverwaltung kreiert on the fly ein temporäres Filesystem
    (ein Klick ist nötig, wenn ein anderes Programm als die Dateiverwaltung die Regie übernehmen soll)
  • es wird eine temporäre Partition auf einem lokalem Speichermedium erstellt
    Genau um diese Partition geht es bei meiner Fragestellung. Was sich irgendwo auf der externen Platte abspielt, ist dafür völlig unwichtig.

Dafür ist kein lokales Directory als Mountpoint nötig. Man kann die externe Platte natürlich in das bestehende Filesystem einbinden, habe ich aber nicht getan.
Schließlich handelt es sich um eine Backup-Platte, zudem mit ext4. Kopien sollen sofort geschehen, bei Einbindung könnte das verzögert geschehen.

Hat hier jemand Erfahrungen mit btrfs?
Vielleicht ist ja eine andere Vorgehensweise empfehlenswert - aber das wüßte ich natürlich gern

hzsuse

Es steht dort:
Poste…

Gebe einmal den Befehl mount in einer Konsole ein.
Es werden dir dann alle zu dem Zeitpunkt eingebundenen Sachen angezeigt.

Ebenso df hT usw.

Aber mach mal, du wirst es schon schaffen…

Viel Glück.

Ich bewundere dein Geduld.

Sorry.
“Poste” hieß für mich bis zu diesem Moment ausschließlich “schicke eine Mail”, hier also etwa “schicke die Nachricht, welches Mount-Kommando verwendet wurde”.

Für jeden, der andere beraten will, kann es sehr hilfreich sein, an die Möglichkeit eines ganz simplen Textunverständnisses zu denken, insbesondere wenn so eine Kurzformel verwendet wird.

hzsuse

Warum nicht gleich so. So hätte es sofort geklappt.
Kurz angebunden sieht sehr professionell aus - ist es aber nicht.

Es gibt copy-and-paste. Man muß nicht kurz angebunden sein.
“Poste die Ergebnisse von …”, besser “Poste die Ergebnisse der Kommandos …”, besser “Poste die Ergebnisse der Shell-Kommandos” etcpp. wäre nicht teurer gewesen.

Wer jemals gelehrt hat, weiß, wie wichtig es für das Verständnis dessen ist, was er dabei sagt, Gesagtes zu wiederholen - aber niemals mit denselben Worten. Niemals.
Der Verweis auf einen unverstandenen Text führt zu nichts als Abwehr und Unverständnis.

Und wenn tausend Leute eine bestimmte Formulierung verstehen - es gibt den tausendundersten.
Wenn ich das hier bin - ich habe kein Geheimnis daraus gemacht, ‘ein wenig’ älter zu sein als die meisten hier - das mag das erklären.
Im übrigen hat sich seit 1969, als ich meine erste Stelle in der DV - Systemprogrammierer - angetreten habe, etwa alle 5 Jahre nicht nur der Jargon geändert.

In der Situation, in der ich bei den meisten meiner Beiträge hier war, war immer wieder Copy and Paste praktisch unmöglich, und während ich einmal hoch- und runterscrollte, ist oft genug das System abgestürzt.
Vielen derer, die hier Rat suchen, nicht nur ich, dürften aus ähnlichen Gründen ihr Hauptaugenmerk auf anderes richten als auf kanonische Textinterpretation.
Und viele - ich gehöre dazu - suchen nur alle heiligen Zeiten so Rat.
Die werden sich schnell abwenden, wenn sie den nicht finden. Das ergibt schnell Insiderzirkel, in denen alle dieselbe Sprache sprechen …
… kenne ich aus eigenem Erleben.
Wenn es so ist, kann man das für gut halten - es ist aber ein Alarmzeichen.

mit freundlichem Gruß,
hzsuse