Ich habe heute einen neuen Versuch gestartet um Leap 16 auf meinem Laptop zu starten → wieder nicht geklappt: Starte von USB das aufgespielte Leap-16.0-online-installer-x86_64-Build171.1.install.iso, boot scheint zu funktionieren … endet aber in einem total schwarzen Bildschirm ohne Austiegsoption??? Egal was ich mache, nix passiert, muss den Laptop ausschalten um da herauszukommen.
Warum muss das mittlerweile so unendlich schwierig sein???
Gibt’s jemanden der mir da helfen kann?
Falls ja → schon mal recht herzlichen Dank im voraus
Nochmal auf Deutsch das, was eh schon etwas anders erklärt war: Wenn das erste Auswahlmenu kommt, “e” drücken. Dann sollten ein paar Zeilen Text erscheinen, wo in einer Zeile etwas von “splash” und “quiet” steht. In dieser Zeile (mit den Pfeiltasten hinnavigieren) ergänzt Du “nomodeset”. Dann F10 drücken.
Wenn Du wissen willst, ob die Kiste arbeitet, lösche “quiet” bevor Du F10 drückst. Dann läuft während des boot-Vorgangs ein putziger Text über den Bildschirm, der, wenn man ihn denn so schnell lesen könnte, Wissenden sagte, was gerade abläuft.
@moniaqua Danke, hat funktioniert - nachdem ich zuvor in die Zeile beginnend mit ‘install leap’ gewechselt bin (leider steht da nix von ‘splash’ oder ‘quiet’).
Allerdings hat’s mir leider dann doch nicht weitergeholfen da der Installer leider immer noch die gesamte Platte überschreiben will und mir keine Möglichkeit anbietet das Partitionen Schema selbst zu erstellen wie es in den vorhergehenden Versionen immer möglich war. Da ich mehrere OS auf der Platte installiert habe die ich über Grub Menu anwählen kann ist Opensuse scheinbar keine Option mehr für mich … schade nachdem ich (fast) von Begin an dabei war
Aus irgend einem Grund hatte ich SuSE, die ich ganz zu Anfang nutzte, lange nicht mehr genutzt - es gibt andere schöne Distributionen auch, aber das weißt Du vielleicht ja.
Anscheinend hat LEAP einen anderen Installer als Tumbleweed, sorry about that. Bei Tumbleweed scheint es noch YAST zu sein, mit der Option, einen vernünftigen Bootloader zu installieren. Dort gibt es auch splash mit silent (sorry, war nicht quiet in diesem Fall, das hatte ich falsch im Gedächtnis). Aber Vorsicht, falls Du es mit Tumbleweed probieren willst: default ist GRUB-bls und der meint, er sei Alleinherrscher. Ich puzzle gerade, wie ich Tumbleweed installieren kann, ohne mir die existierende boot/efi/EFI vollzumüllen.
Wenn es nicht wird - ■■■■ happens. Schade, ja, aber es gibt schlimmeres…
Das wurde bereits im englischen Forumteil mehrmals bis zum Abwinken diskutiert. Agama bietet sehr wohl die Möglichkeit die Platte nach seinen Wünschen zu partitionieren. Es is anders als beim alten Installer, aber auch nicht schwierig oder unmöglich.
Man muss sich halt einfach mal hinsetzen, und sich die verschiedenen Aufklappmenüs anschauen. Da besteht auch keine Gefahr sich irgendwas zu zerschießen, denn die Partitionierung beginnt erst dann, wenn man ganz auf der letzten Seite auf jetzt Installieren klickt.
Hallo hui, vielen Dank dafür das Du mir zu helfen versuchst.
In der von mir beigefügten Hardware Auflistung (inxi -Fzr unter Leap 15.6) sind auch die derzeitig verwendeten System Partitionen aufgelistet, z.B.
ID-1: / size: 50 GiB used: 14.09 GiB (28.2%) fs: btrfs dev: /dev/dm-1
Also, ich habe auf meiner 2TB genau zwei Partitionen, einmal die EFI und den Rest belegt eine Leap Partition, die komplett über LVM verwaltet wird.
Innerhalb der LVM Konfiguration befinden sich, neben einigen Anderen, zwei je 50GB große Partitionen die ich in der Vergangenheit wechselseitig zu OS Installationen verwendet hatte, wobei beide jeweils EFI, swap und die anderen, gemounteten Partitionen gemeinsam benutzen. Derzeitig habe ich darauf Leap 15.5 und Leap 15.6 installiert und kann über Grub bequem die gewünschte Version starten.
Der Installer der vorhergehenden Releases hatte diese Konfiguration problemlos erkannt und konnte die jeweiligen LVM Partitionen zur Installation nutzen.
Der Neue Agama Installer hingegen erkennt diese LVM Konfiguration noch nicht einmal geschweige denn lässt er sich zu einer Installation darauf bewegen, da kann man sich hinsetzen und Aufklappmenüs öffnen und schliessen wie man will, selbst wenn ich den vorgeschlagenen LVM Namen auf den der bestehenden Konfiguration ändere will er sie maximal neu erzeugen.
Da ich bei beiden erkannten Plattenpartitionen verboten habe sie zu ändern - auch nicht zu verkleinern - steigt er logischerweise resigniert aus.
Resume:
Mir will einfach nicht einleuchten warum man gute bestehende Lösungen immer unbedingt verschlimmbessern will/muss …