Hilfe: Richtig Partitionieren bei 4 Primären Partitionen - Installation openSuse 42.1 neben Window

Hallo liebe Leute,
nun ist es endlich soweit, ich möchte opensuse installieren (42.1).
Leider habe ich Schwierigkeiten mich beim partitionieren zurecht zufinden.

Ich habe eine 700gb Festplatte im Laptop eingebaut, diese ist wie folgt aufgeteilt:

sda
→ sda 1 – 60 GB – NTFS - Windows 7 – Primär
→ sda 2 – 550 GB – NTFS - Daten – Primär
→ sda 3 – 44 GB – NTFS - opensuse – Primär
→ sda 4 – 44 GB – NTFS - debian – Primär

Ich möchte gern neben Windows 7 Professional, welches installiert ist, gern noch opensuse (und später Debian) installieren.

Ich hatte gehofft, openSuse sucht mir automatisch die sda3 - 44GB - NTFS - Partion heraus und teilt sich diese automatisch ein (root, Swap, home ect. - kenn mich da noch nicht so richtig aus.)
Leider zeigt mir opensuse42.1 beim Installationsprozess bei der Partitionsauswahl Dinge an, die ich nicht recht einordnen und verstehen kann.
Ein wenig habe ich Angst, dass es mir meine Windows7 - Partition zerschiesst bzw. über Windows7 installiert bzw. Partitionierungen vornimmt,
die ich so nicht möchte.

Ich dachte schon daran, alle Partitionen bis auf sda3 zu deaktivieren, so dass sich openSuse beim Installationsprozess automatisch
die sda3(44GB) raussucht
- habe aber leider keine befriedigend-stellende Lösung zum deaktivieren gefunden.

Wie kann ich die Partitionen so einrichten, dass es mir Linux - openSuse auf die sda3 (44GB) macht?
Kann ich diese Partition in eine erweiterte Partition umführen und dann logische Partitionen erstellen?

Kann ich noch später Debian installieren (auf sda4)?

Der ideale Wunsch wäre: Windows 7, opensuse und Debian auf einem System zu installieren und noch eine Partition (sda2) für die Daten übrig zu haben.
Super schön wäre es, wenn die Aufteilung so bleiben kann wie sie ist.

Über konstruktive Antworten freue ich mich riesig. :slight_smile:
Viele Grüße
Walther

openSUSE kann keine Gedanken lesen. Wie soll sie wissen das sda3 für sie gemeint ist? Vor allem weil es anscheinend ein NTFS, also Microsoft Windows File System innehat.

Auch kan man aus eine Partition (sda3) nicht auf Schlag 3 Partitionen machen (für Swap, / und /home).

Auch gibt es im Moment 4 Primär Partitionen und das is das maximale was es gibt.

Ich weis nicht was sda4 (Debian) enthalt. Wenn nichts als ein leeres NTFS File System, dan wäre es besser um sda3 und sda4 weg zu nehmen. Damit schaft man Leerplatz worin openSUSE sich kan installieren. Es wird warscheinlich vorschlagen ein Extended Partition sda3 zu machen und darin 3 Logic Partitionon für openSUSE. Das ist nur ein Vorschlag. Man kan nog daran herumbasteln (zum Beispiel /home kleiner machen om Raum für ein Debian auf zu bewahren) bevor man die Installation vortsetzt.

Mir stellen sich beim weiteren recherchieren etliche Grundsatzfragen, vielleicht kann mir jemand weiterhelfen?
Bei befassen mit der Thematik fällt es mir trotz vielen lesens noch immer sehr schwer, all die Dinge richtig einzuordnen:

  • Windows 7 Professional 64 bit kann man auf einer Festplatte, die eine GPT-Partitionstabelle beinhaltet, installieren?

-> Wäre es dann aus meiner Sicht nicht besser, nochmal komplett die Festplatte zu formatieren, GPT zu “installieren” und dann beliebig
viele Partitionen zu erstellen? - Um dann Windows7, dann opensuse und dann Debian anschließend zu installieren?

-> Dabei stellt sich mir jedoch die nächste Frage: Woher erfahre ich denn, wieviele Partitionen ich speziell für Linux benötige und wie groß diese sein müssen?

Dabei erinnere ich mich, dass ich exakt die gleichen Probleme schon vor 2 Jahren hatte, als ich schon mal versuchte Linux zu installieren.
Damals wie heute konnte mir niemand eine zufriedenstellende Antworten geben und daran bin ich damals auch gescheitert.
Ich weis nachwievor nicht, wieviele Partitionen ich erstellen muss, wenn ich die Partitionen vor der Installation von Linux manuell erstellen möchte. –> Die andere Alternative wäre ja, “einfach” Linux zu installieren und dem Installationsassistent von Linux (hier eben opensuse) die Einteilung selbst zu überlassen - **doch **dies war ja nicht gerade sehr hilfreich (siehe mein Eingangsthema oben) und es wird ja auch geschrieben, dass

openSUSE kann keine Gedanken lesen. Wie soll sie wissen das sda3 für sie gemeint ist?

==> Doch was habe ich dann für eine Alternative?
opensuse kann keine Gedanken lesen und mit Hilfe des Installationsassistent bzw. der eingebauten “Partitionierungsoption” habe ich große Angst, meine Partitionen zu zerschiessen bzw empfinde ich den Assistenten als sehr unübersichtlich.
Doch manuell partitionieren geht auch nicht, da ich zu keinem Linux wirklich verlässliche Angaben finde, wie groß denn die benötigten Partitionen sein müssen, wie viele ich erstellen muss, welche Formate sie brauchen und wie sie bezeichnet werden müssen.
Woher weiss ich, welche Partitionen ein Linux braucht (egal ob openSuse, Debian, Unbuntu oder ähnliches)?
Und wie groß müssen diese sein? Welche Bezeichnung sie tragen müssen?
Warum gibt es dazu keine Anleitung, dass man sich das selbst erarbeiten kann?

Weitere Fragen, die sich mir stellen, sind: Ist es “besser” eine erweiterte Partition mit anschliessenden vielen Logischen Partitionen zu erstellen und darauf Linux (opensuse, Debian ect.) zu installieren, oder ist es “besser”, GPT zu installieren und viele **primäre **Partitionen zu erstellen und daran anschliessend Linux zu installieren?

Hat eine Methode Vorteile oder Nachteile ggü. der anderen?

Und dann stellt sich mir aber auch schon die nächste Frage: benötige ich UEFI, wenn ich GPT installieren möchte?
Ich kann UEFI, EFI, ESP und GPT noch nicht richtig korrekt einordnen.
Ist UEFI zwingend notwendig, um Festplatten mit GPT betreiben zu lassen?
Kann ich das überhaupt irgendwo ein - oder ausstellen, ob ich UEFI verwenden möchte?
Denn bei der webseite von ubuntu beispielsweise steht, dass man sich zwischen dem Startverfahren BIOS oder (U)EFI entscheiden muss.
Daraus schlussfolgere ich, dass man eines davon “ausschalten” kann?

Und vorallem kommt hinzu, das nach wikipedia:

Notebooks von (…) beim Bootvorgang mitLinuxeinfroren, sobald das Betriebssystem schreibend auf die UEFI-Firmware zugriff. Das Mainboard wurde dadurch
unlösbar blockiert. Und das das gleiche Problem trat Anfangs bei Geräten von](Unified Extensible Firmware Interface – Wikipedia)LenovoAug 2014 auf und Ende 2015 bei Geräten vonASUS.](Unified Extensible Firmware Interface – Wikipedia)[26]](Unified Extensible Firmware Interface – Wikipedia)[27].](Unified Extensible Firmware Interface – Wikipedia)](Unified Extensible Firmware Interface – Wikipedia)

(Ich besitze ein Lenove Thinkpad Edge E330).

Hat jemand eine Lösung, wie ich sinnvoll vorgehen kann,
wenn ich sicher und stabil auf eine 700GB - Festplatte: Windows 7, opensuse und Debian installieren möchte?

Viele herzliche Grüße :slight_smile:
Walther
](Unified Extensible Firmware Interface – Wikipedia)

Ich werde versuchen zu wiederholen was ich oben schon zu erklären versuchte.

Beste is om nicht vorher zu partitionieren, sonders freie Platz auf die PLatte zu habe. Also die Windows partitionen belasst man. Weiters alle Partitionen wegnemen. In den Fall bleiben dan warscheinlich nur sda1 und sda2 übrig. Rest der Platte unbenützt.

Dan Installation starten. openSUSE findet jetz Platz für seine Partitionen und wird ein Vorschlag machen wobei sda1 und sda2 unberührt bleiben.
Versuch dies mal. Nur um anzuschauen was openSUSE vorschlagt. Es ist nur ein Vorschlag. Du kannst immer noch die Installation abbrechen.
Das Beste is dan, den Vorschlag auf zu schreiben und hier zu zeigen und etwaige Fragen oder Änstligkeiten hier zu posten.

openSUSE wird normalerweise auf drei (3) Partitionen installiert: Swap, / und /home.
Davon kan man immer abweichen. Zum Beispiel kein /home, aber davon ist ab zu raten.
Größe: Swap: 1 bis 2 Mahl Speichergrösse je nachdem. / 20GB bei ext4 und 40GB bei Btrfs. /home meistens das restliche, aber da konnte man naturlich weniger nehmen when man nog meer Partitionen braucht.
Auch könnte man unter Umstände ohne Swap auskommen, aber man muss dan wirklich wissen was das für Folgen hat.

Über andere Linux Distributionen tue ich keine Aussagen.

Und zu “openSUSE kann keine Gedanken lesen”.

Wenn du glaubst das ein mit NTFS besetzte Partition openSUSE einladen würde die zu nützen, bist du weit daneben. So ein Partition wird als sehr warscheinlich zugehörig zu das schon installierte Windows system gesehen und nicht benützt aus Fürsorge.

Mach mal das was hccv in der zweiten Antwort vorschlägt: konkret schieb die Inst-DVD rein.

> wähle manuell partitionieren (sich als Supererfahrener-Poweruser ausgeben) aus
> dann lösche mal die sda3 und sda 4
> die sda2 könntest eigentlich etwas kleiner mache, so z.B. ca. 100GB wegnehmen (d.h. anwählen > z.B. Regler schieben, sda2 bitte auf 450GB verkleinern)
> dann create mal sda3 als EXTEND-Partition,
darin (d.h. als logisch) machst zuerst mal ein SWAP (zweimal so gross wie dein RAM, und eigentlich ist ein SWAP glaub eher ideal zuvorderst auf der Platte wobei dein Migrosoft meint es müsse zuvorderst sein, w7 muss nicht auf sda1 sein ist aber bei dir bereits so) als sda5,
weiter create darin eine / (root-Partition) im ext4-Format als sda6 (>=14GB),
weiter noch eine /home als sda7 ebenso im ext4 (45GB),
dann noch eine /tmp als sda8 ebenso im ext4 (8GB) und
noch eine /boot im ext3 oder ext4-Format (1GB) als sda9.
Somit reservierst ca. 68GB für dein openSUSE.
> wähle GRUB2 als Bootloader und wähle “booten aus Bootpartition” (also von deiner sda9) und vergiss vorerst EFI und UEFI.
> wähle mal Standard-SW-Auswahl, lass die HW soweit’s auto geht erkennen und installe.

Keine Angst, wird deinem windos7 nix machen. “einfach beim Paritionieren die sda1 NICHT ANRÜHREN” !!!

Eigentlich könntest du “SPÄTER” die sda4 als Backup-Parition einbinden (zuerst jeweils alles backupen-dort sichern und dann einfach nicht formatieren) > Vorteil ist: danach kannst du alle anderen Partitionen abschiessen-löschen-formatieren usw. und nach erneuter Installation deiner OSysteme kannst du die sda4 immer wieder einhängen als z.B. /BACKUP_pers_Dateien und bist wieder voll dabei.

Klar kannst du deine sda4 auch für ein Ubuntu oder so vorsehen.

Ebenso könntest du allen verbleibenden Platz zuerst der Extended-Parition zuweisen und ein Fedora oder so mit sda10 usw. dort später noch installieren.

have fun!

https://de.wikipedia.org/wiki/Filesystem_Hierarchy_Standard

und falls dein Mc nicht mehr booten will:
> alt-ctrl-del,
> dann F1/F2 > entering in UEFI-BIOS
> dort deaktiviere “secure-booten”
> reboot

ob du nun von DVD oder USB-Stick booten-installieren willst > beachte und setze die richtige Startreihenfolge zuvor im uEFI-BIOS

und folgend Lektüre (hast ja danach gefragt):

https://en.opensuse.org/openSUSE:UEFI

https://en.wikipedia.org/wiki/Uefi

http://www.rodsbooks.com/efi-bootloaders/index.html

https://en.wikipedia.org/wiki/GUID_Partition_Table

https://de.opensuse.org/Hauptseite

http://www.selflinux.org/selflinux/html/partitionieren.html

http://www.bin-bash.de/

https://de.wikipedia.org/wiki/OpenSUSE

https://www.sebastian-siebert.de/2013/09/22/opensuse-umzug-von-der-festplatte-zur-ssd/