ich habe eine allgemeine Frage im Bezug mit meinem Laptop Acer Swift.
Hier die Daten:
OS: openSUSE Tumbleweed x86_64
Host: Swift SFG16-61 (V1.03)
Kernel: Linux 6.19.11-1-default
Display (SDC41B7): 2048x1280 @ 1.09x in 16", 120 Hz [Built-in]
DE: KDE Plasma 6.6.3
WM: KWin (Wayland)
CPU: AMD Ryzen AI 7 350 (16) @ 5.09 GHz
GPU: AMD Radeon 860M Graphics [Integrated]
Memory: 3.25 GiB / 30.64 GiB (11%)
Swap: 0 B / 2.00 GiB (0%)
Disk (/): 111.84 GiB / 951.37 GiB (12%) - btrfs
Mein Problem ist, ich musste zuerst openSUSE Leap installieren und dann auf Tumbleweed updaten. GRUND: der installierte Bootloader (hier systemd) beschädigt mein UEFI Setup so dass ich nach dem Booten nicht mehr ins UEFI Setup Menü gelangen kann. Sonst startet das System ganz normal und funktioniert einwandfrei. Trotzdem habe ich Bedenken ob es gut ist. Zum Glück habe ich eine Fedora 43 ISO. Nach der Installation von Fedora komme ich wieder im UEFI Setup Menü rein - so ein Glück. Arch und Debian bieten die Möglichkeit GRUB in save Modus zu installieren, was sehr hilfreich ist. Dann funktioniert das UEFI Setup, ich komme ins Menü wieder rein. Da ich openSUSE Tumbleweed am meisten mag, wollte ich unbedingt noch einmal probieren und es passierte wieder… Dann noch einmal Fedora installiert, dann war wieder alles gut.
Dann kam ich auf die Idee erst openSUSE Leap 16 zu installieren, et voilà, es hat funktioniert! UEFI Setup intakt, ich komme rein ind Menü… prima. Hier gab es auch keine Option (wie auch bei Fedora) wie man den Bootloader installieren soll. Aber zumindest wurde der Bootloader GRUB2 automatisiert richtig im save Modus installiert.
Wie es aussieht, hat mein Acer Swift ein UEFI Problem, aber es gibt auch die Möglichkeit den Bootloader (funktioniert nur mit GRUB2) korrekt zu installieren ,in save Modus. Mit systemd oder limine funktioniert es nie. Deshalb mache ich einen großen Bogen um Distributionen die den Calamares Installer anbieten (mag den sowieso nicht). Die einzigen Distros die für mich in Frage kommen: 1. Debian (aber leider ist die Software veraltet), 2. Arch (habe aber keine Zeit soviel herumzubasteln), 3. Fedora (alles OK aber kein Rolling-Release) und natürlich 4. openSUSE Tumbleweed, was für mich die beste Wahl ist. Hatte schon 1999 SUSE Linux 6.2.
Nach der langen Geschichte kommt jetzt die finale Frage: gibt es eine Möglichkeit Tumbleweed mit GRUB2 zu installieren, oder ist mein aufwändiger Weg über Leap 16 und danach auf Tumbleweed zu aktualisieren der einzige Weg?
Vielen Dank für Ihre Geduld und herzliche Grüße
Stephan Ronkov
Die Beschreibung ist lang aber unklar. Ins BIOS kommt man immer via F2, Esc, oder je nach Hersteller mit einer anderen Taste. Grub kann das eigentlich gar nicht verhindern.
Tut mir leid wenn ich mich nicht klar ausgedrückt habe. Genau, mit F2 kommt man ins BIOS rein. Trotzdem, wenn ich Tumbleweed direkt von der ISO installiere, friert mir der Bildschirm ein und es bleibt nur das Acer Logo und ich muss ein Neustart forcieren. Also ich komme nicht mehr rein, weil jedes Mal der Bildschirm einfriert und es bleibt beim Acer Logo. Sonst startet der Rechner normal wenn ich ins BIOS nicht rein möchte. Wenn ich Leap installiere, dann komm ich mit der F2 Taste wieder ins BIOS rein.
Bist Du tatsächlich der Meinung, dass diese Art von “Beitrag” Andere motiviert, Dir zu helfen?
Ich persönlich verwende seit mehreren Jahren ausschließlich openSUSE Tumbleweed auf einer ganzen Reihe von unterschiedlichen Rechnern. Dabei kommen GRUB2-EFI, GRUB2-BLS und systemd-boot als Bootloader zum Einsatz. Bei keinem dieser Bootloader hatte ich je Probleme auf das UEFI-Setup der jeweiligen Rechner zuzugreifen. Und was “GRUB im save Modus installieren” bedeuten soll, ist mir unklar.
Um Dein Problem besser analysieren zu können, wäre es also gut zu wissen, was es bedeutet “GRUB im save Modus zu installieren”.
Was geschieht, wenn Du nach erfolgter Installation (mit systemd-boot) auf GRUB2 umstellst? Kannst Du dann wieder auf Dein UEFI-Setup-Menü zugreifen?
Bisher hatte ich mit anderen Rechner nie das Problem. Nur mit dem neuen Acer Laptop tauchte dieses Problem auf. Damit ich wieder Zugang zum BIOS Setup bekomme, muss ich immer wieder Fedora installieren (umständlich oder?) Was ich unter save Modus meine: Wenn ich Debian installiere, werde ich gefragt ob die GRUB Installation im EFI erzwungen werden soll oder als Kopie installiert werden soll (ganz genau habe ich mir die Formulierung nicht gemerkt). Die zweite Option ist was ich wählen muss damit es klappt. Das Problem liegt nicht an die Bootloader (GRUB, systemd oder limine) sondern an Acer, weil die EFI Konfiguration fehlerhaft ist.
Ich finde es trotzdem interessant wieso die Installation mit dem Leap 16 ISO keine Probleme macht, während die Tumbleweed ISO problematisch ist. Da ich zuerst LEAP installiert habe und auf Tumbleweed aktualisiert habe, funktioniert alles einwandfrei und muss auch nichts reparieren. Würde nur gern verstehen warum das so ist.
Dann habe ich irgendetwas übersehen bei der Installation. Ich habe lange gesucht, wo man den Bootloader einstellen kann aber nichts gefunden… auch bei Leap konnte ich nichts finden. Der Installer hat so manche versteckte Funktionen. Bei Arch muss man selber alle Schritte von Hand nach und nach einstellen.