Page 1 of 2 12 LastLast
Results 1 to 10 of 12

Thread: Problem mit UDISKS_FILESYSTEM_SHARED

  1. #1
    Join Date
    Jun 2008
    Location
    Bonn, Germany
    Posts
    63

    Default Problem mit UDISKS_FILESYSTEM_SHARED

    Ich habe auf meinem openSUSE Leap 42.3 System die udev-Option UDISKS_FILESYSTEM_SHARED aktiviert, damit externe Datenträger klassisch unter /media eingehängt werden statt modern unter /run/media/${USERNAME}.
    (Ich möchte nicht darüber diskutieren, ob das eine gute oder eine schlechte Idee ist.)
    Leider funktioniert das nicht ganz:

    Wenn ich eine externe Festplatte mit z.B. dem Namen "GoFlex" das erste Mal anschließe, wird sie korrekt unter /media/GoFlex eingehängt.
    Starte ich das System aber mit angeschlossener Platte neu, ist das Verzeichnis /media/GoFlex leer die externe Festplatte unter /media/GoFlex1 eingehängt.
    Auf /media/GoFlex hat übrigens nur root Zugriff (owner=root, group=root, mode=700), was der Grund dafür sein könnte, dass das Einhängen darauf nicht klappt.

    Wie bringe ich die externe Festplatte dauerhaft auf /media/GoFlex- ohne angehängte '1'?

  2. #2
    Join Date
    Jun 2008
    Location
    Netherlands
    Posts
    29,766

    Default Re: Problem mit UDISKS_FILESYSTEM_SHARED

    Stimmt es das die Platte nicht nur da war beim starten, aber schon beim vorherigen herunterfahren?
    Henk van Velden

  3. #3
    Join Date
    Jun 2008
    Location
    Bonn, Germany
    Posts
    63

    Default Re: Problem mit UDISKS_FILESYSTEM_SHARED

    Quote Originally Posted by hcvv View Post
    Stimmt es das die Platte nicht nur da war beim starten, aber schon beim vorherigen herunterfahren?
    Ja, das stimmt. Die Platte ist dauerhaft angeschlossen. Ich trenne sie nicht für Neustarts.

  4. #4
    Join Date
    Jun 2008
    Location
    Netherlands
    Posts
    29,766

    Default Re: Problem mit UDISKS_FILESYSTEM_SHARED

    Ah, du lebst noch! Entschuldige, muß erst mal wider das Ganze lesen, ist schon lange her.

    Dan ist meiner meinung nach Folgendes.

    Die Platte wird als an/abkuppelbar gesehen und so behandelt. Das heißst das die für einen Benützer angekuppelt wird. Dazu wird besonders einen Directory als Ankuppelpunt (mount point) angefertigt wenn der Benützer Über den Desktop die Platte benötigt.. Da aber den Benützer die Platte nicht während siene Session wieder abkuppelt hat, bleibt dieses Mount point existieren.
    Beim nächsten ankuppeln wird ein neues Mount Point point angefertigt und da das erwünscheste schon existiert nach nnnnnn1 (usw, das kann noch weiter gehen) ausgewichen.

    Im Prinzip ist das Wurst, weil der Benützer über Desktop direct auf das Gerät zugreift und im Mount Point nicht interessiert sein soll (das ist wenigstens die Gedanke hinter das Mechanismus: "wie kupple ich eine File system an das spontan während des drehens angekuppelt wird von einen Endbenützer").

    Ich würde eine Platte, die immer da ist und auch immer angekuppelt sein sollte, auch wie solche behandeln. Das gehört in /etc/fstab konfiguriert zu sein und ist dan immer da (wie auch / und /home usw.).Vielleicht mit hinzufügen des noauto Options um Probleme bei eine etwahige Abwesendheid beim booten vor zu kommen. (Und dan natürlich nicht in /media oder /var/ ..., die sind für das was jetz geschied vorgesehen).
    Henk van Velden

  5. #5
    Join Date
    Jun 2008
    Location
    Bonn, Germany
    Posts
    63

    Default Re: Problem mit UDISKS_FILESYSTEM_SHARED

    Da ich kein reiner GUI-Nutzer bin, sondern auch gerne und oft die Kommandozeile und Skripte nutze, ist für mich der mount point durchaus nicht wurst.
    Erst recht, da in dieser Situation nicht einmal die autocompletion hilft, weil der alte mount point zwar nicht mehr funktioniert, aber noch da ist.
    Aber auch viele GUI-Programme merken sich Pfade, und es ist nicht wurst, wenn ich die nach jedem Reboot anpassen muss.

    Das Verhalten von openSUSE 11.4 war da prima:
    neu angeschlossene Laufwerke erscheinen verlässlich unter /media/$VOLNAME und blieben da auch bei Reboots.
    Schon sehr schade, dass Leap das nicht mehr kann.

    Also werde ich in den sauren Apfel beißen und fstab-Einträge machen.
    Hoffentlich funktioniert wenigstens die user-Option, damit ich zum Aus- und Einhängen nicht jedesmal das root-Passwort brauche.

    Danke für die Hilfe,
    Tilman

    PS: Rein aus Neugier würde mich doch interessieren, welchen Sinn das jetzige Verhalten mit UDISKS_FILESYSTEM_SHARED hat.
    Ich kann mir beim besten Willen keinen Usecase vorstellen, bei dem es sinnvoll wäre, bei jedem Einhängen einen neuen mount point anzulegen und die alten ungenutzt daneben liegen zu lassen.

  6. #6
    Join Date
    Jun 2008
    Location
    Netherlands
    Posts
    29,766

    Default Re: Problem mit UDISKS_FILESYSTEM_SHARED

    Quote Originally Posted by tilmanschmidt View Post

    Also werde ich in den sauren Apfel beißen und fstab-Einträge machen.
    Hoffentlich funktioniert wenigstens die user-Option, damit ich zum Aus- und Einhängen nicht jedesmal das root-Passwort brauche.
    Die user Option funktioniert so weit ich weiss, aber wozu? Es wird beim booten eingehängt und beim herunterfahren wider abgehängt. Da hat der Benützer nicht viel zu tun. Wie er auch sich nicht kümmert über /home.

    Und "saure Apfel" is meiner Meinung nach ziemlich übertrieben. Wenn du dich nicht trauest das selbts zu tun, dan benütze YaST > System > Partitionieren. Nur aufpassen das ncht formattiert wird!
    YaST tut da alles:
    • Anhängepunkt wenn das noch nicht existtiert;
    • Zeile in /etc/fstab nach Wünsch;
    • Gleich anhängen.


    Das einzige was noch ein bischen Denkarbeit fordert is eine gutes Anhängepunt zu wählen. Oft wird dafür ein Directory innerhalb /mnt gewählt. Wenn denn das ganze für ein bestimmte Benützer verfügbar sein soll dan soll diese Directory als Eigner dieser Benützer haben, als Gruppe users (oder andere Gruppe wenn Benützer in eine andere Gruppe verweilt), und Permissions z.B. rwxr-x---.
    Der Benützer selbst kann sich dan das Leben leicher machen mit ein "symbolic Link" innerhalb sein Home directory:
    Code:
    ln -s /mnt/<Name> <auch eine Name>
    Henk van Velden

  7. #7
    Join Date
    Jun 2008
    Location
    Bonn, Germany
    Posts
    63

    Default Re: Problem mit UDISKS_FILESYSTEM_SHARED

    Quote Originally Posted by hcvv View Post
    Die user Option funktioniert so weit ich weiss, aber wozu? Es wird beim booten eingehängt und beim herunterfahren wider abgehängt. Da hat der Benützer nicht viel zu tun. Wie er auch sich nicht kümmert über /home.
    Wie funktioniert das, wenn die externe Platte beim Booten gerade nicht angeschlossen ist und erst später angeschlossen wird?
    Die Situation bei /home ist ja ganz anders. Die Platte ist fest eingebaut.

    Quote Originally Posted by hcvv View Post
    Und "saure Apfel" is meiner Meinung nach ziemlich übertrieben.
    Nun, alle Optionen explizit von Hand eingeben zu müssen, die das System bis jetzt automatisch ermittelt hat, finde ich schon einen ziemlich sauren Apfel.
    Und für meine NTFS-formatierte USB-Platte habe ich bis jetzt noch keine Kombination gefunden, die funktioniert.
    Alle Varianten, die ich versucht habe, führen zu Fehlermeldungen wie:

    Unprivileged user can not mount NTFS block devices using the external FUSE
    library. Either mount the volume as root, or rebuild NTFS-3G with integrated
    FUSE support and make it setuid root. Please see more information at
    http://tuxera.com/community/ntfs-3g-faq/#unprivileged
    (mit fstype ntfs-3g) oder

    Error mounting system-managed device /dev/sdd1: Command-line
    `mount "/media/GoFlex" exited with non-zero exit status 32: mount:
    wrong fs type, bad option, bad superblock on /dev/sdd1,
    missing codepage or helper program, or other error

    In some cases useful info is found in syslog - try
    dmesg | tail or so.
    (mit fstype fuseblk) Unnötig zu erwähnen, dass im Syslog natürlich nichts hilfreiches steht.

    Quote Originally Posted by hcvv View Post
    Wenn du dich nicht trauest das selbts zu tun, dan benütze YaST > System > Partitionieren. Nur aufpassen das ncht formattiert wird!
    YaST tut da alles:
    • Anhängepunkt wenn das noch nicht existtiert;
    • Zeile in /etc/fstab nach Wünsch;
    • Gleich anhängen.
    Das hat nicht funktioniert: Ich habe in YaST - Partitionierer die Partition ausgewählt, den Einhängepunkt von /media/GoFlex1 auf /media/GoFlex geändert und in den Fstab-Optionen "Einhängen in /etc/fstab mittels Volume-Kennung" aktiviert. Die Platte wurde auch unter dem geänderten Einhängepunkt eingehängt. Aber ein Eintrag in /etc/fstab wurde nicht erzeugt. Ich habe extra nachgeschaut, weil ich nach den obigen Problemen neugierig war, welche Optionen YaST setzen würde.

    Quote Originally Posted by hcvv View Post
    Das einzige was noch ein bischen Denkarbeit fordert is eine gutes Anhängepunt zu wählen.
    Das ist mein geringstes Problem: ich möchte einfach wieder genau denselben Einhängepunkt wie vor dem Upgrade auf Leap.

  8. #8
    Join Date
    Jun 2008
    Location
    Bonn, Germany
    Posts
    63

    Default Re: Problem mit UDISKS_FILESYSTEM_SHARED

    Das hat nicht funktioniert: Ich habe in YaST - Partitionierer die Partition ausgewählt, den Einhängepunkt von /media/GoFlex1 auf /media/GoFlex geändert und in den Fstab-Optionen "Einhängen in /etc/fstab mittels Volume-Kennung" aktiviert. Die Platte wurde auch unter dem geänderten Einhängepunkt eingehängt. Aber ein Eintrag in /etc/fstab wurde nicht erzeugt. Ich habe extra nachgeschaut, weil ich nach den obigen Problemen neugierig war, welche Optionen YaST setzen würde.
    EDIT(*): Es hat jetzt doch funktioniert, man muss es nur machen, während die Platte nicht eingehängt ist. Offenbar hat YaST einen Bug, dass er für Dateisysteme, die vor dem Start des Partitionierers schon eingehängt waren, keinen fstab-Eintrag schreibt.

    Der von YaST generierte fstab-Eintrag

    LABEL=GoFlex /media/GoFlex ntfs-3g user,noauto,users,gid=users,fmask=133,dmask=022,locale=de_DE.UTF-8,nofail 0 0
    führt allerdings dazu, dass die Dateien auf der Platte alle den Eigentümer root haben und für normale Benutzer nicht schreibbar sind. Ich muss also weiter selbst nach funktionierenden Optionen suchen.

    (*) Leider lässt mich das Forum meinen letzten Beitrag nicht mehr editieren, weil mehr als 10 Minuten seit dem Abschicken vergangen sind. *Seufz*

  9. #9
    Join Date
    Jun 2008
    Location
    Netherlands
    Posts
    29,766

    Default Re: Problem mit UDISKS_FILESYSTEM_SHARED

    Ich hätte das vielleicht nicht tun mussen, aber erst mal nach fehlende Information fragen müssen. Weil du nicht gesagst hat das es sich um ein nicht Linux Filesystem handelt, und weil du gesagst hast das das Gerät immer angschlossen is habe ich nicht damit gerechnet das es etwas aus der Windows Welt ist..

    Ich habe das gerät einfach als jedes andere scheibe gesehen. Das es zufälligerweise über USB angeschlsssen und vielleich auch zufälligerweiße nicht im selben Metalgehäuse sitz ist hat dabei natÜrlich kein einfluß. Der software (kernel und alles weitere) macht da überhaupt nichts.

    Also.
    Falls du Angst hast das das Gerät mal vom Tisch gefallen ist und deshalb beim booten nicht angeschlossen ist, volgende option hinzufügen:
    Code:
    nofail
    Der ist aber schon da, also was ist dein bedenken?

    Um bei ein nicht-Linux Filesystem Eigentümer und Gruppe für einen anderen User als root zu setzen:
    Code:
    uid=... gid=....
    Natürlich sind die ... von dir richtig aus zu füllen und zwar mit die UID und GID von deien User. Das sind also Nummern (z.B. 1000 für den UID).
    Dazu gehören auch fmask und dmask. Die sind schon gezetst, aber du möchtest vielleicht andere Werte.

    Und über die Stelle des Anhängepunktes habe ik schon geschrieben. Du enschließt aber letztendlich selber.

    Gelegentlich wäre ein studieren von Teilen des
    Code:
    man mount
    von Nützen. Z.B. das Teil "Mount options for ntfs".
    Last edited by hcvv; 30-Dec-2017 at 06:42.
    Henk van Velden

  10. #10

    Default Re: Problem mit UDISKS_FILESYSTEM_SHARED

    Quote Originally Posted by tilmanschmidt View Post
    Der von YaST generierte fstab-Eintrag
    führt allerdings dazu, dass die Dateien auf der Platte alle den Eigentümer root haben und für normale Benutzer nicht schreibbar sind.
    Nimm mal die fmask und dmask Parameter raus, dann sollten die Dateien und Ordner eigtl. für *alle* Benutzer schreibbar sein.

    Mounten als normaler Benutzer wird allerdings nicht funktionieren, sh. die bereits gepostete Fehlermeldung:
    Unprivileged user can not mount NTFS block devices using the external FUSE
    library. Either mount the volume as root, or rebuild NTFS-3G with integrated
    FUSE support and make it setuid root. Please see more information at
    http://tuxera.com/community/ntfs-3g-faq/#unprivileged
    Allerdings respektiert udisks2 die Einträge in fstab, also sollte die Partition in den spezifizierten Mountpunkt eingehängt werden wenn man sie in Dolphin oder Plasma's Device Manager mountet.

Page 1 of 2 12 LastLast

Tags for this Thread

Posting Permissions

  • You may not post new threads
  • You may not post replies
  • You may not post attachments
  • You may not edit your posts
  •