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Thread: opensuse 12.3 bootet nicht mehr

  1. #1

    Default opensuse 12.3 bootet nicht mehr

    Hallo,

    habe schon viel hier gesucht, gegoogelt und einiges probiert ... komme aber nicht weiter. Und zwar habe ich folgendes Problem:

    Mein Rechner (openSUSE 12.3, swap und root auf SSD, home auf HDD) bleibt beim hochfahren plötzlich hängen. Wenn ich beim Hochfahren ESC drücke sehe ich folgende Meldungen:
    Code:
    Trying to manual resume from /dev/disk/by-id/ata-INTEL_SSDSC2CT060A3_CVMP304301CZ060AGN-part1
    resume device /dev/disk/by-id/ata-INTEL_SSDSC2CT060A3_CVMP304301CZ060AGN-part1 not found (ignoring)
    Waiting for device /dev/root to appear: ............ [   16.610007] usb 1-1.2: device descriptor read/64, error -110
    .Could not find /dev/root
    Mein erster Gedanke war, dass in der fstab was nicht stimmt. Ich habe die opensuse rescue liveCD geladen und mir die fstab angeschaut:

    Code:
     UUID=70d3b47d-7e2d-4e66-8c04-03380e3d2ad5 /                    btrfs      defaults              0 0/dev/disk/by-id/ata-INTEL_SSDSC2CT060A3_CVMP304301CZ060AGN-part3 /boot                ext4       acl,user_xattr        1 2
    /dev/disk/by-id/ata-INTEL_SSDSC2CT060A3_CVMP304301CZ060AGN-part1 swap                 swap       defaults              0 0
    /dev/disk/by-id/ata-WDC_WD1002FAEX-00Z3A0_WD-WCATRA488307-part1 /home                btrfs      defaults               0 0
    UUID=ba2d3521-4996-44fc-a9cc-fd63fb5944b3 /srv                 btrfs      defaults              0 0
    proc                 /proc                proc       defaults              0 0
    sysfs                /sys                 sysfs      noauto                0 0
    debugfs              /sys/kernel/debug    debugfs    noauto                0 0
    usbfs                /proc/bus/usb        usbfs      noauto                0 0
    devpts               /dev/pts             devpts     mode=0620,gid=5       0 0
    Mir fällt auf, dass die sda1 die swap-Partition ist und die / steht mit der UUID drin. Macht das Sinn?
    Ich bin nicht sonderlich fit in solchen Dingen, wollte aber mal probieren die fstab zu ändern. Ich hätte statt der UUID auch /dev/disk/by-id/.... reingeschrieben, aber ich kann's nicht speichern. Habe auch schon andere LiveCD's probiert, mich in der Konsole immer als su angemeldet, Änderungen mit vi durchgeführt aber schreiben darf ich nicht...

    Also hab ich weiter gesucht und bin auf folgenden Beitrag gestoßen:
    http://forums.opensuse.org/content.p...stalled-system

    Hab ich soweit befolgt und wollte mal yast starten... geht auch nicht
    Code:
     /sbin/yast: line 302: echo: write error: No space left on deviceterminate called after throwing an instance of 'std::runtime_error'
      what():  Cannot create temporary directory /tmp/YaST2-02855-SIz3NY:No space left on device
    YaST got signal 6 at YCP file Directory.ycp:139
    Could not open log file.
    /sbin/yast: line 431:  2855 Aborted                 $ybindir/y2base $module "$@" "$SELECTED_GUI" $Y2_GEOMETRY $Y2UI_ARGS
    rm: cannot remove ‘/var/run/yast.pid’: No space left on device
    Auch wenn ich die fstab vorab sichern will (cp fstab fstab.orig) gibt's was auf die Mütze:
    Code:
    cp: cannot create regular file ‘fstab.orig’: No space left on device
    Also habe ich
    btrfs fi show
    benutzt und bekomme folgendes:

    Code:
    ERROR: unable get label Inappropriate ioctl for device
    Label: none  uuid: 70d3b47d-7e2d-4e66-8c04-03380e3d2ad5
        Total devices 1 FS bytes used 26.50GiB
        devid    1 size 52.45GiB used 52.45GiB path /dev/sda2
    
    
    ERROR: unable get label Inappropriate ioctl for device
    Label: none  uuid: 7e6a25e5-0d29-4339-b686-60e3bfadec6d
        Total devices 1 FS bytes used 244.88GiB
        devid    1 size 892.25GiB used 892.25GiB path /dev/sdb1
    
    
    Label: 'srv'  uuid: ba2d3521-4996-44fc-a9cc-fd63fb5944b3
        Total devices 1 FS bytes used 2.61GiB
        devid    1 size 39.06GiB used 38.07GiB path /dev/sdb2
    
    
    Btrfs v3.12+20131125
    So langsam drehe ich mich im Kreis. Irgendwie komme ich immer da an, dass ich auf den Platten nichts machen kann, dass diese aber auch irgendwo einen bug haben... Das ist zum verzweifeln... btrfs macht es mir nicht leichter...

    Ich würde mich wirklich RIESIG über Hilfe freuen und hoffe ausreichende und korrekte Angaben gemacht zu haben.

    Bis Dann!

  2. #2

    Default Re: opensuse 12.3 bootet nicht mehr

    Quote Originally Posted by string02 View Post
    Mir fällt auf, dass die sda1 die swap-Partition ist und die / steht mit der UUID drin. Macht das Sinn?
    Js schon, wenn die UUID korrekt ist natürlich.
    Im Prinzip ists egal ob du da nach Devicename (/dev/sda1 z.B.), UUID, oder Label mountest.

    Ich bin nicht sonderlich fit in solchen Dingen, wollte aber mal probieren die fstab zu ändern. Ich hätte statt der UUID auch /dev/disk/by-id/.... reingeschrieben, aber ich kann's nicht speichern. Habe auch schon andere LiveCD's probiert, mich in der Konsole immer als su angemeldet, Änderungen mit vi durchgeführt aber schreiben darf ich nicht...

    Also hab ich weiter gesucht und bin auf folgenden Beitrag gestoßen:
    http://forums.opensuse.org/content.p...stalled-system

    Hab ich soweit befolgt und wollte mal yast starten... geht auch nicht
    Code:
     /sbin/yast: line 302: echo: write error: No space left on deviceterminate called after throwing an instance of 'std::runtime_error'
      what():  Cannot create temporary directory /tmp/YaST2-02855-SIz3NY:No space left on device
    YaST got signal 6 at YCP file Directory.ycp:139
    Could not open log file.
    /sbin/yast: line 431:  2855 Aborted                 $ybindir/y2base $module "$@" "$SELECTED_GUI" $Y2_GEOMETRY $Y2UI_ARGS
    rm: cannot remove ‘/var/run/yast.pid’: No space left on device
    Auch wenn ich die fstab vorab sichern will (cp fstab fstab.orig) gibt's was auf die Mütze:
    Code:
    cp: cannot create regular file ‘fstab.orig’: No space left on device
    Tja, also scheinbar ist die Partition voll.
    Das kann bei btrfs auch der Fall sein, wenn "df" noch einige GiB freien Platz anzeigt.
    Es legt nämlich ständig sogenannte Snapshots an, womit man jederzeit Änderungen zurücknehmen kann.
    Die benötigen aber Platz, der aber bei "df" trotzdem als frei angezeigt wird.

    Ich würde mal probieren, etwas zu löschen (z.B. aus /var/log, /tmp, oder /var/tmp), kannst du dann die fstab editieren?

    Also habe ich benutzt und bekomme folgendes:
    Du hast _was_ benutzt?

    Code:
    ERROR: unable get label Inappropriate ioctl for device
    Label: none  uuid: 70d3b47d-7e2d-4e66-8c04-03380e3d2ad5
        Total devices 1 FS bytes used 26.50GiB
        devid    1 size 52.45GiB used 52.45GiB path /dev/sda2
    
    
    ERROR: unable get label Inappropriate ioctl for device
    Label: none  uuid: 7e6a25e5-0d29-4339-b686-60e3bfadec6d
        Total devices 1 FS bytes used 244.88GiB
        devid    1 size 892.25GiB used 892.25GiB path /dev/sdb1
    Keine Ahnung welche Partitionen aus der fstab das sind, aber diese beiden sind scheinbar wirklich randvoll.

    Etwas Sorgen macht mir aber deine erste Ausgabe:
    Code:
    Trying to manual resume from /dev/disk/by-id/ata-INTEL_SSDSC2CT060A3_CVMP304301CZ060AGN-part1.Could not find /dev/root
    resume device /dev/disk/by-id/ata-INTEL_SSDSC2CT060A3_CVMP304301CZ060AGN-part1 not found (ignoring)
    Waiting for device /dev/root to appear: ............ [   16.610007] usb 1-1.2: device descriptor read/64, error -110
    Die /dev/disk/by-id/ scheint da ja richtig zu sein soweit ich das sehen kann (zumindest ist sie genauso wie in der fstab).
    Und woher kommt die Meldung über usb?
    Ist eine der Platten über USB angeschlossen?

    Aber ich würd sagen, mach mal etwas Platz auf /, ändere die fstab, und dann schauen wir weiter...
    (dass die resume Partition nicht gefunden wird ist sowieso nicht kritisch)
    Last edited by wolfi323; 07-May-2014 at 09:48.

  3. #3

    Default Re: opensuse 12.3 bootet nicht mehr

    Danke für die schnelle Antwort!

    Ich habe "btrfs fi show" benutzt...
    Es werden ALLE btrfs Partitionen randvoll angezeigt und ich habe bereits aus /tmp mehrere große Dateien gelöscht. Ich kann nicht genau sagen wie viel Platz das freigemacht hat, aber ich habe nach Größe sortiert und die größten 20 mit "rm -rf" entfernt. Das Ergebnis der btrfs Abfrage bleibt das Gleiche... auch an die fstab komme ich noch nicht ran...

    Im btrfs wiki stehen viele tolle Hinweise, allerdings bin ich mir nicht ganz sicher wie und ob ich das von einem live system aus machen kann... live system laden ... nur die /dev/sda2 mounten oder wieder mit chroot und /proc und /sys oder gar nicht mounten? ... und dann natürlich die Frage welche Befehle und in welcher Reihenfolge? Ich möchte ungern was zerstören...

    Alternativ überlege ich mir auch, ob ich nicht alles wieder neu aufsetzten soll und dabei dann zurück auf z.b. ext4. Da Frage ich mich dann, ob ich das /home Verzeichnis einfach von der btrfs Festplatte auf eine mit ext4 formatierte kopieren kann? (mkdir home auf der ext4 platte und dann cp * von home nach home... funzt so was?)

    VIELE FRAGEN ...

  4. #4

    Default Re: opensuse 12.3 bootet nicht mehr

    Quote Originally Posted by string02 View Post
    Ich habe "btrfs fi show" benutzt...
    Es werden ALLE btrfs Partitionen randvoll angezeigt und ich habe bereits aus /tmp mehrere große Dateien gelöscht. Ich kann nicht genau sagen wie viel Platz das freigemacht hat, aber ich habe nach Größe sortiert und die größten 20 mit "rm -rf" entfernt. Das Ergebnis der btrfs Abfrage bleibt das Gleiche... auch an die fstab komme ich noch nicht ran...
    Hm, seltsam.
    Das Löschen sollte doch zumindest soviel Platz freimachen, dass du die fstab editieren kannst.
    Also düftest du ein anderes Problem haben.

    Im btrfs wiki stehen viele tolle Hinweise, allerdings bin ich mir nicht ganz sicher wie und ob ich das von einem live system aus machen kann... live system laden ... nur die /dev/sda2 mounten oder wieder mit chroot und /proc und /sys oder gar nicht mounten? ... und dann natürlich die Frage welche Befehle und in welcher Reihenfolge? Ich möchte ungern was zerstören...
    Tja, wie gesagt, ich hab jetzt auch nicht viel Erfahrung mit btrfs. Im November hab ich mir ein 13.1 System mit btrfs aufgesetzt und hatte bisher keine Probleme damit (außer dass ein paar Mal die / Partition voll war wegen den Snapshots).
    Allerdings ist 12.3 natürlich älter, hat also auch eine ältere Version von btrfs.

    Ich denke aber schon, dass das vom Live-System aus gehen sollte _ohne_ was zu mounten oder chroot, vorausgesetzt natürlich das Live-System hat btrfs Unterstützung.

    Übrigens, auf https://btrfs.wiki.kernel.org/index...._filesystem.21 steht folgendes:
    if your device is large (>16GiB)

    # btrfs fi show /dev/device
    (as root) should show no free space on any drive.
    Das scheint also normal zu sein.

    Alternativ überlege ich mir auch, ob ich nicht alles wieder neu aufsetzten soll und dabei dann zurück auf z.b. ext4. Da Frage ich mich dann, ob ich das /home Verzeichnis einfach von der btrfs Festplatte auf eine mit ext4 formatierte kopieren kann? (mkdir home auf der ext4 platte und dann cp * von home nach home... funzt so was?)
    Wäre vielleicht das einfachste, ja, und auf jeden Fall ein Ausweg falls du das Filesystem nicht hinbekommst...
    cp * von home nach home sollte schon funktionieren, allerdings brauchst du natürlich den -R Parameter (für rekursiv), und -a wäre vermutlich auch nicht schlecht, damit alle Attribute erhalten bleiben.

    Und du musst natürlich auch darauf achten, dass deinem Benutzer das neue /home/user/ Verzeichnis gehört.
    Aber wenn du sowieso neu installierst, kannst du ja einfach alles in das bei der Installation erzeugte /home/user Verzeichnis kopieren, du brauchst das ja nicht extra mit mkdir anlegen.
    Also ich würde in dem Fall einfach nach der Neuinstallation das alte (btrfs) /home mounten und dann kopieren, so z.B.: (als root eingeloggt natürlich)
    Code:
    mount /dev/disk/by-id/ata-WDC_WD1002FAEX-00Z3A0_WD-WCATRA488307-part1 /mnt
    cp -aR /mnt/user /home/user
    Sollte eigentlich funktionieren, vorausgesetzt natürlich du kannst das alte /home mounten.
    Eventuell ist nachher auch noch ein "chown -R user: /home/user" notwendig, falls die user id nicht die selbe wie bei der alten Installation ist.
    Prüfen kannst du das z.B. mit "ls -l /home/user/", wenn da bei den Dateien/Ordnern dein Benutzername angezeigt wird, sollte alles in Ordnung sein.

  5. #5

    Default Re: opensuse 12.3 bootet nicht mehr

    Quote Originally Posted by wolfi323 View Post
    Wäre vielleicht das einfachste, ja, und auf jeden Fall ein Ausweg falls du das Filesystem nicht hinbekommst...
    cp * von home nach home sollte schon funktionieren, allerdings brauchst du natürlich den -R Parameter (für rekursiv), und -a wäre vermutlich auch nicht schlecht, damit alle Attribute erhalten bleiben.

    Und du musst natürlich auch darauf achten, dass deinem Benutzer das neue /home/user/ Verzeichnis gehört.
    Aber wenn du sowieso neu installierst, kannst du ja einfach alles in das bei der Installation erzeugte /home/user Verzeichnis kopieren, du brauchst das ja nicht extra mit mkdir anlegen.
    Also ich würde in dem Fall einfach nach der Neuinstallation das alte (btrfs) /home mounten und dann kopieren, so z.B.: (als root eingeloggt natürlich)
    Code:
    mount /dev/disk/by-id/ata-WDC_WD1002FAEX-00Z3A0_WD-WCATRA488307-part1 /mnt
    cp -aR /mnt/user /home/user
    Sollte eigentlich funktionieren, vorausgesetzt natürlich du kannst das alte /home mounten.
    Eventuell ist nachher auch noch ein "chown -R user: /home/user" notwendig, falls die user id nicht die selbe wie bei der alten Installation ist.
    Prüfen kannst du das z.B. mit "ls -l /home/user/", wenn da bei den Dateien/Ordnern dein Benutzername angezeigt wird, sollte alles in Ordnung sein.
    Also ich habe dann doch aufgegeben und neu aufgesetzt... Habe dann gleich openSuse13.1 installiert und das Kopieren und Einbinden des 'alten' /home hat wunderbar geklappt.

    ALLERDINGS hab ich jetzt einige neue Probleme und komme mir langsam vor wie ein Depp:

    1) Der Bootvorgang dauert nun im Vergleich zur vorherigen 12.3er Installation EWIG. Diesmal 13.1 mit UEFI Support installiert, vielleicht war das ein Fehler? Mir fällt z.b. auf, dass der Bootvorgang sehr lange an folgender Stelle hängt:
    Code:
     [ ...] usb1-1.2: device descriptor read/64, error -110
    2) Ich kann meinen USB-Drucker weder erkennen, ansprechen, installieren, ... geht nicht
    rmmod lsusb ergibt:
    Code:
     ERROR: Module lsusb does not exist in /proc/modules
    In Yast wird mir auch kein USB-Port angeboten bei der Druckerinstallation

    3) Grafik... das geht gar nicht ... nach wie vor 1024x768. Ich bekomme es einfach nicht hin die Auflösung entsprechend anzupassen.

    4) Netzwerk: Da ging erstmal auch gar nichts, weder während noch nach der Installation. Erst seit ich auf den NetworkManager umgestellt habe kann ich ins Netzwerk und Internet. Er hatte vorab jedoch keine Probleme angezeigt und verstehe wirklich nicht warum nur die Verwaltung über den Manager geht...

    So geht es gerade weiter. Alles Dinge die FRÜHER (vor UEFI, btrfs, 13.1, SSD und co.) problemlos funktionierten. Die gute alte Zeit ist jedoch um und ich würde mich nach wie vor über Tips freuen. Denn vor lauter konfigurieren, Lösungen suchen, etc. verbrate ich unwahrscheinlich viel Zeit mit einem System das bisher einfach immer lief... DAS FRUSTET

  6. #6

    Default Re: opensuse 12.3 bootet nicht mehr

    Quote Originally Posted by string02 View Post
    ALLERDINGS hab ich jetzt einige neue Probleme und komme mir langsam vor wie ein Depp:
    Tja, wär vielleicht besser für jedes Problem einen neuen Thread aufzumachen, sonst wird das hier vielleicht etwas zu unübersichtlich..

    1) Der Bootvorgang dauert nun im Vergleich zur vorherigen 12.3er Installation EWIG. Diesmal 13.1 mit UEFI Support installiert, vielleicht war das ein Fehler? Mir fällt z.b. auf, dass der Bootvorgang sehr lange an folgender Stelle hängt:
    Code:
     [ ...] usb1-1.2: device descriptor read/64, error -110
    Diese Meldung hattest du aber vorher auch schon (ist mir ja auch gleich aufgefallen).
    Vielleicht solltest du mal probieren alle USB Geräte auszustecken, und rausfinden woran das liegt.

    2) Ich kann meinen USB-Drucker weder erkennen, ansprechen, installieren, ... geht nicht
    rmmod lsusb ergibt:
    Code:
     ERROR: Module lsusb does not exist in /proc/modules
    In Yast wird mir auch kein USB-Port angeboten bei der Druckerinstallation
    Ein Modul names "lsusb" gibt es ja auch nicht.
    Starte mal "lsusb" in einer Konsole.
    Was gibt das aus?

    Ich glaube aber fast, das hängt mit der Fehlermeldung von Punkt 1 zusammen.

    3) Grafik... das geht gar nicht ... nach wie vor 1024x768. Ich bekomme es einfach nicht hin die Auflösung entsprechend anzupassen.
    Und was für eine Grafikkarte/Grafikchip?
    Eventuell poste mal /var/log/Xorg.0.log.

    4) Netzwerk: Da ging erstmal auch gar nichts, weder während noch nach der Installation. Erst seit ich auf den NetworkManager umgestellt habe kann ich ins Netzwerk und Internet. Er hatte vorab jedoch keine Probleme angezeigt und verstehe wirklich nicht warum nur die Verwaltung über den Manager geht...
    Was für eine Netzwerkverbindung?
    Kabel oder WLAN?

    An sich sollte das auch ohne NetworkManager (mit ifup) gehen, allerdings funktioniert dann das NetworkManager Applet deines Desktops nicht (logischerweise).
    Du musst das Netzwerk in diesem Fall in YaST einrichten.

    Das war aber schon immer so seit es den NetworkManager gibt. Andere Distributionen verwenden ausschließlich den NetworkManager, bei openSUSE ist halt immer noch ifup der Standard, außer es wird bei der Installation ein WLAN-Gerät entdeckt.

    So geht es gerade weiter. Alles Dinge die FRÜHER (vor UEFI, btrfs, 13.1, SSD und co.) problemlos funktionierten. Die gute alte Zeit ist jedoch um und ich würde mich nach wie vor über Tips freuen. Denn vor lauter konfigurieren, Lösungen suchen, etc. verbrate ich unwahrscheinlich viel Zeit mit einem System das bisher einfach immer lief... DAS FRUSTET
    Also ehrlich gesagt hört sich das alles sehr nach Hardware-Problemen an.
    Der Rechner dürfte wohl nicht mehr der Jüngste sein, oder?

    Deinen Satz verstehe ich aber nicht ganz. Was hat UEFI, btrfs, SSD damit zu tun, ob der Drucker funktionert z.B.?
    Und bezüglich UEFI oder SSD wird sich bei deinem Rechner durch die Installation von 13.1 ja nichts geändert haben. SSD ist Hardware, UEFI ist das neue BIOS. Beides bekommst du nicht einfach durch Installation von openSUSE 13.1.
    btrfs ist ein Filesystem, hat also auch nichts mit deinen Problemen zu tun. (außer dem ersten wegen dem du diesen Thread eröffnet hast natürlich)
    Man muss hier aber auch dazu sagen, dass btrfs ja (noch) nicht standardmäßig verwendet wird, und speziell bei der 12.3 noch als experimentell gekennzeichnet war.

    PS: Meine Systeme laufen auch unter 13.1 einwandfrei, hab aber auch kein UEFI.
    Last edited by wolfi323; 09-May-2014 at 03:14.

  7. #7

    Default Re: opensuse 12.3 bootet nicht mehr

    Hmm... der Rechner ist 8 Monate alt und ich habe mittlerweile sowohl das Mainboard inkl. RAM, als auch die SSD zum Tausch geschickt bekommen und ersetzt. Hilft alles nicht.

    Deinen Satz verstehe ich aber nicht ganz. Was hat UEFI, btrfs, SSD damit zu tun, ob der Drucker funktionert z.B.?
    Nun, ich habe mittlerweile eine Lösung und zwar für die Auflösung: Die gewünschte Auflösung musste ich in den Bootloader-Einstellungen vorgeben!!!!!!!!! So viel zum Thema UEFI...
    So wie ich das mittlerweile verstehe, werden da bereits vorab Hard-/Firmwareinformationen im UEFI abgelegt. Deshalb kam ich auch auf die Idee mir den Bootloader noch mal anzuschauen... Für's Display hat's geklappt, aber USB geht noch nicht so recht. Insgesamt finde ich das echt bescheiden...

    Auch die Probleme die ich mit btrfs hatte... Ich nutze jetzt seit über 15 Jahren Linux und hatte noch NIE einen derartigen Totalausfall...

    SSD ist an sich OK, nur sollte man halt bei/vor/nach der Installation ein paar Dinge beachten.

    D.h. für mich nach 1 Woche arbeit: System läuft wieder mit neuem SUSE, aber ohne ifup, ohne USB, remote login mit X11 forwarding geht auch nicht, Drucken nur über Netzwerk und mit ca. 2 min Bootzyklus.

    Wie schon angemerkt sind dies alles Punkte für ander Threads, so dass ich an dieser Stelle erst einmal VIELEN DANK sagen möchte. Ich sehe dies hier als 'gelöst' an

  8. #8

    Default Re: opensuse 12.3 bootet nicht mehr

    Quote Originally Posted by string02 View Post
    Nun, ich habe mittlerweile eine Lösung und zwar für die Auflösung: Die gewünschte Auflösung musste ich in den Bootloader-Einstellungen vorgeben!!!!!!!!! So viel zum Thema UEFI...
    Das hat wohl nichts mit UEFI zu tun.
    Hört sich für mich so an als ob der "fbdev" Grafiktreiber verwendet wird, der die Auflösung von Grub2/der Konsole auch in den Grafikmodus übernimmt.

    Also nochmal: Was für eine Grafikkarte hast du?
    Eventuell solltest du einen proprietären Grafiktreiber installieren.

    So wie ich das mittlerweile verstehe, werden da bereits vorab Hard-/Firmwareinformationen im UEFI abgelegt. Deshalb kam ich auch auf die Idee mir den Bootloader noch mal anzuschauen... Für's Display hat's geklappt, aber USB geht noch nicht so recht. Insgesamt finde ich das echt bescheiden...
    Tja, auch das USB sollte recht wenig mit UEFI zu tun haben, denke ich.
    Außer deine Firmware hat einen Fehler, aber das gabs ja auch bei dem alten BIOS. Da waren auch nicht immer alle Versionen fehlerfrei...

    Auch die Probleme die ich mit btrfs hatte... Ich nutze jetzt seit über 15 Jahren Linux und hatte noch NIE einen derartigen Totalausfall...
    Wie gesagt, btrfs war noch im experimentellen Stadium. Wie oft hast du in den 15 Jahren neue Dateisysteme, die noch in der Entwicklung waren, getestet? Vermutlich hättest du da auch Probleme gehabt.

    Ich benutze es seit November auf einem neu aufgesetzten System mit 13.1, und hatte bis jetzt absolut _keine_ Probleme. (außer dass die Partition mal voll war wegen der Snapshots)

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