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Thread: Rechner beschleunigen

  1. #1
    Daniel v. Wachter NNTP User

    Default Rechner beschleunigen

    Ausstattung:
    OpenSUSE 12.2 mit Xfce 4.10

    Intel Pentium 4, 2.40 GHz
    2 GB RAM
    Grafikkarte: Geforce 6200, verwendeter Treiber: nvidia-computeG02 und
    x11-video-nvidiaG02.
    Festplatte: Maxtor 40 GB, 10 Jahre alt.
    Partitionierung: 2 GB swap; 6 tmpfs werden angezeigt.

    Salut:
    Auf diesem Rechner (der gerade Mal 10 Jahre alt ist ;-) dauert es fast
    fünf Sekunden, in Thunderbird eine Email zu öffnen (vom Drücken
    Eingabetaste bis zum Erscheinen des Textes der Email). Meint Ihr, das
    läßt sich beschleunigen, oder ist das bei dieser Hardware normal? Was
    bremst? Oder ist der Prozessor einfach so langsam? Ist es richtig, daß 6
    tmpfs angezeigt werden?

    top gibt folgendes aus:
    Tasks: 123 total, 1 running, 122 sleeping, 0 stopped, 0 zombie
    %Cpu(s): 14,6 us, 4,4 sy, 0,0 ni, 80,6 id, 0,0 wa, 0,0 hi, 0,3 si,
    0,0 st
    KiB Mem: 2065244 total, 1867956 used, 197288 free, 101212 buffers
    KiB Swap: 2104476 total, 772 used, 2103704 free, 1121012 cached

    Adventliche Grüße,
    Daniel


  2. #2
    Daniel v. Wachter NNTP User

    Default Re: Rechner beschleunigen

    Nun wollte ich wissen, ob die Festplatte der Flaschenhals ist. Laut
    http://www.pc-erfahrung.de/linux/adm...alysieren.html
    ist da ein Anhaltspunkt der mit „top“ erzeugte Wert „wa“, der ausdrückt,
    wie lange die CPU auf I/O-Zugriffe warten muß. Wenn ich im Thunderbird
    Ebriefe öffnet, geht dieser Wert selten über 2. Da das wohl ein
    niedriger Wert ist, nehme ich an, daß eine neue Festplatte gar keine
    Beschleunigung brächte. Wie aber läßt sich der Rechner dann beschleunigen?
    Daniel

  3. #3
    Christoph Schmees NNTP User

    Default Re: Rechner beschleunigen

    Am 23.12.2013 11:51, schrieb Daniel v. Wachter:
    > Nun wollte ich wissen, ob die Festplatte der Flaschenhals ist. Laut
    > http://www.pc-erfahrung.de/linux/adm...alysieren.html
    >
    > ist da ein Anhaltspunkt der mit „top“ erzeugte Wert „wa“, der
    > ausdrückt, wie lange die CPU auf I/O-Zugriffe warten muß. Wenn
    > ich im Thunderbird Ebriefe öffnet, geht dieser Wert selten über
    > 2. Da das wohl ein niedriger Wert ist, nehme ich an, daß eine
    > neue Festplatte gar keine Beschleunigung brächte. Wie aber läßt
    > sich der Rechner dann beschleunigen?
    > Daniel


    nimm eine schlankere Distri. Ich verwende Mint 13 LTS (beruht auf
    Ubuntu 12.04 LTS) mit xfce auf einem uralten Thinkpad T42 - kein
    Renner, aber ok.

    Christoph

    --
    email:
    nurfuerspam -> gmx
    de -> net


  4. #4
    Daniel v. Wachter NNTP User

    Default Re: Rechner beschleunigen


    > nimm eine schlankere Distri. Ich verwende Mint 13 LTS (beruht auf Ubuntu
    > 12.04 LTS) mit xfce auf einem uralten Thinkpad T42 - kein Renner, aber ok.



    Warum wäre Mint mit Xfce schneller als Opensuse mit Xfce? Und wenn es
    schneller wäre, könnte man nicht Opensuse so trimmen, daß es genauso
    schnell wäre?
    Daniel

  5. #5
    Christoph Schmees NNTP User

    Default Re: Rechner beschleunigen

    Am 23.12.2013 20:34, schrieb Daniel v. Wachter:
    >
    >> nimm eine schlankere Distri. Ich verwende Mint 13 LTS (beruht
    >> auf Ubuntu
    >> 12.04 LTS) mit xfce auf einem uralten Thinkpad T42 - kein
    >> Renner, aber ok.

    >
    >
    > Warum wre Mint mit Xfce schneller als Opensuse mit Xfce? Und
    > wenn es schneller wre, knnte man nicht Opensuse so trimmen, da
    > es genauso schnell wre?
    > Daniel


    das "warum" kann ich dir nicht beantworten, da knnen vielleicht
    OS Insider was zu sagen. Ebenfalls zu der Frage, wo man bei OS
    abspecken knnte. Ich wei nur: Mint 13 LTS xfce luft auch auf
    alter oder schwacher HW wie dem T42, oder knapp ausgestatteten
    virtuellen Maschinen, vllig zufrieden stellend, sogar mit dem
    schicken Cairo-Dock (auf das meine Frau vllig abfhrt :-)).

    Christoph

    --
    email:
    nurfuerspam -> gmx
    de -> net


  6. #6
    Daniel v. Wachter NNTP User

    Default Re: Rechner beschleunigen

    >> Warum wäre Mint mit Xfce schneller als Opensuse mit Xfce? Und
    >> wenn es schneller wäre, könnte man nicht Opensuse so trimmen, daß
    >> es genauso schnell wäre?
    >> Daniel

    >
    > das "warum" kann ich dir nicht beantworten, da können vielleicht OS
    > Insider was zu sagen. Ebenfalls zu der Frage, wo man bei OS abspecken
    > könnte. Ich weiß nur: Mint 13 LTS xfce läuft auch auf alter oder
    > schwacher HW wie dem T42, oder knapp ausgestatteten virtuellen
    > Maschinen, völlig zufrieden stellend, sogar mit dem schicken Cairo-Dock
    > (auf das meine Frau völlig abfährt :-)).


    Habe gerade einen alten Faden rausgesucht, wo jemand folgendes schrieb:
    „Fazit: Die Distris mit denselben SW-Komponenten laufen schlußendlich
    alle gleich schnell. Die Geschwindigkeit wird durch geeignete
    HW-Dimensionierung bestimmt und die Anzahl der gestarteten Programme. Da
    man nur die Programme startet, die auch benötigt werden, wüsste ich
    nicht, warum nun Distri A schneller sein soll als Distri B.“
    Ich bleib' bei OpenSUSE und stell es mir geschwindigkeitsoptimiert ein,
    indem ich Xfce verwende und möglichst wenig Programme und Prozesse
    laufen lasse (z.B. Desktopsuchen wie Strigi oder Tracker rausschmeißen).
    Den genannten Rechner verschrotte ich jetzt, mit Pentium 4 läßt sich
    anscheinend mit Thunderbird nicht ordentlich arbeiten.

    Danke für den Hinweis auf Cairo-Dock, das kannte ich garnicht! Lese
    anscheinend nicht die richtigen Seiten, um über so etwas informiert zu sein.
    Frohe Weihnachten!
    Daniel

  7. #7
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    Default Re: Rechner beschleunigen

    Am 25.12.2013 18:44, schrieb Daniel v. Wachter:
    > mit Pentium 4 läßt sich anscheinend mit Thunderbird nicht ordentlich
    > arbeiten


    ist Thunderbird hier ein definitives Muss, eine leichtgewichtigere
    Alternative wäre z. B. claws mail.

    --
    PC: oS 13.1 x86_64 | i7-2600@3.40GHz | 16GB | KDE 4.11 | GTX 650 Ti
    ThinkPad E320: oS 13.1 x86_64 | i3@2.30GHz | 8GB | KDE 4.11 | HD 3000
    HTPC: oS 13.1 x86_64 | Celeron@1.8GHz | 2GB | Gnome 3.10 | HD 2500

  8. #8
    Christoph Schmees NNTP User

    Default Re: Rechner beschleunigen

    Am 25.12.2013 18:44, schrieb Daniel v. Wachter:
    >>> Warum wäre Mint mit Xfce schneller als Opensuse mit Xfce? Und
    >>> wenn es schneller wäre, könnte man nicht Opensuse so trimmen, daß
    >>> es genauso schnell wäre?
    >>> Daniel

    >>
    >> das "warum" kann ich dir nicht beantworten, da können
    >> vielleicht OS
    >> Insider was zu sagen. Ebenfalls zu der Frage, wo man bei OS
    >> abspecken
    >> könnte. Ich weiß nur: Mint 13 LTS xfce läuft auch auf alter oder
    >> schwacher HW wie dem T42, oder knapp ausgestatteten virtuellen
    >> Maschinen, völlig zufrieden stellend, sogar mit dem schicken
    >> Cairo-Dock
    >> (auf das meine Frau völlig abfährt :-)).

    >
    > Habe gerade einen alten Faden rausgesucht, wo jemand folgendes
    > schrieb:
    > „Fazit: Die Distris mit denselben SW-Komponenten laufen

    ----------------------^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^------------

    habe es dir unterstrichen. Vermutlich/höchstwahrscheinlich laufen
    eben *nicht* dieselben Komponenten in OS wie in Mint. Eine, von
    der ich weiß, ist Apparmor. Genaueres über die Besonderheiten von
    OS können dir nur dessen Kenner darlegen.

    > schlußendlich alle gleich schnell. Die Geschwindigkeit wird durch
    > geeignete HW-Dimensionierung bestimmt und die Anzahl der
    > gestarteten Programme. Da man nur die Programme startet, die auch
    > benötigt werden


    schon klar. Aber es werden eben nicht nur (Anwendungs-)Programme
    gestartet, sondern -zig bis -hunderte Dienste, die unerkannt im
    Hintergrund laufen. Und da trennt sich Spreu vom Weizen, siehe
    Apparmor.

    , wüsste ich nicht, warum nun Distri A schneller
    > sein soll als Distri B.“
    > Ich bleib' bei OpenSUSE und stell es mir
    > geschwindigkeitsoptimiert ein, indem ich Xfce verwende und
    > möglichst wenig Programme und Prozesse laufen lasse (z.B.
    > Desktopsuchen wie Strigi oder Tracker rausschmeißen). Den
    > genannten Rechner verschrotte ich jetzt, mit Pentium 4 läßt sich
    > anscheinend mit Thunderbird nicht ordentlich arbeiten.
    >
    > Danke für den Hinweis auf Cairo-Dock, das kannte ich garnicht!
    > Lese anscheinend nicht die richtigen Seiten, um über so etwas
    > informiert zu sein.


    Bitte, gerne! Auf Cairo-Dock bin ich mal gekommen, als ich
    überhaupt nach einer Dock-Lösung suchte. Meiner Frau war xfce
    etwas zu spartanisch und schlicht. Wenn man sich an MacOS-X oder
    Unity orientiert, dann darf es ruhig etwas mehr Augenschmaus sein
    - natürlich ohne schmerzhafte Performance-Kosten! So läuft die
    Kombi Mint + xfce + Cairo-dock auf dem guten alten T42 zur vollen
    Zufriedenheit der Benutzerin, auch mit LibreOffice, Thunderbird
    und Firefox.

    > Frohe Weihnachten!


    jau, danke, gleichfalls.

    Christoph

    --
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