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Thread: openSUSE 11.4 => Griff in den berühmten ...topf?

  1. #1

    Default openSUSE 11.4 => Griff in den berühmten ...topf?

    Hallo Leute,

    ich bin wirklich schon sehr sehr lange dabei, aber so frustriert wie die 11.4 hat mich zuvor noch keine andere Distribution:

    Es fing mit der Installation bereits an: Ich habe zwei 10GB Partitionen auf meinem Laptop (den ich dienstlich als Systemadministrator verwende und der m. E. über reichlich System Ressourcen verfügt ThinkPad T61, Dual Core, 4GB RAM etc.) in denen ich alternierend von Zeit zu Zeit jeweils aktuelleste Versionen installiere. Swap- und Datenpartionen werden dann in die Distribution gemountet. Dieses Prinzip hat lange Zeit (auch auf vorhergehender Hardware) funktioniert.

    Nun war alles anders. Bei der Neu-Installation von 11.4 von DVD mit KDE Desktop wurde zunaechst einmal meine langjährig hervorragend funktionierende Partitionstabelle dahingehend "verbessert", dass meine vorhergehende, aktive Arbeitsinstallation (11.2) von nun an nicht mehr funktioniert (aus /dev/sda7 wurde plötzlich /dev/sda5 usw.)

    Nach unsäglichem Kampf war ich dann irgend wann wieder (mit der neuen 11.4) arbeitsfähig (die 11.2 blieb unerreichbar), zumindestens theoretisch, denn praktisch wurden sämlich Hardware Ressources für so überaus notwendige und wichtige Gimmiks wie "Heiligenscheine um aktive Fenster" oder "Plasma" Desktops verballert. Ehe man sich da hindurch geklickt hat um den ganzen Kram abzuschalten, das dauert ...

    Und dann ist da ja noch appamor! Was soll das, was macht das, wozu braucht man das? Jedenfalls ist es hervoragend dazu geeignet auch das letzte verbleibende Quentchen Systemressourcen zu blockieren. Der CPU Lüfter läuft den ganzen Tag (war früher kaum mal zu hören) und die Festplatte ist auch bestens beschäftigt ...

    Aus irgend einem Grunde wurde ich dann dieser Tage verwegen und aktivierte den integrierten Fingerprint Reader, weil ich mir einen einfacheren Anmeldevorgang erhoffte! Was kam, war noch nicht einmal mehr in miesesten Windows Umgebungen vorgekommen, es ist geradzu Slapstick würdig:

    Ameldebildschirm => Finder scan => nichts!
    Passwort Eingabe => Enter => Meldung Finger scannen zu lassen => Finer gescannt => nichts => Meldung weg geklickt => Neue Meldung => Finger gescannt ... nach gefühlten 5 -10 Minuten funktionierts dann vielleich endlich wie von Geisterhand! Gutes Feature hervoragend implementiert!

    Zwischdurch immer wieder den Effekt mit dem KDE4: Desktop ist komplett tot, einige Fensterinhalte funktionieren noch, andere Fenster sind ebenfalls tot, noch nicht einmal durchbooten funktioniert danach (nur über Ausschalter)

    Kurzum, ich habe die Nase voll! Das war mit absoluter Sicherheit meine letzte openSUSE Installation, zumal bereits seit geraumer Zeit in dieser Distribution eigentlich immer stärker wenig nützliche Neuerungen mit immer mehr grenzenlosen Mist erkauft werden musste!

    Hervorragend funktionierende Unix Standards werden zunehmend durch "NG"- Versionen ersetzt, die nichts besser aber vieles anders und umständlicher machen ... braucht kein Mensch befriedigt aber scheinbar den Spieltrieb einiger Entwickler. Meine berufliche Tätigkeit besteht aus der Administration von Solaris Systemen, da schmerzt diese fort-Entwicklung doppelt.

    PS.
    Windows 7 oder Mac-OX scheinen mittlerweile tatsächlich die besseren Alternativen zu sein! Und das von mir, oh Mann ...

  2. #2
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    Default Re: openSUSE 11.4 => Griff in den berühmten ...topf?

    Also mal sehen...

    Nun war alles anders. Bei der Neu-Installation von 11.4 von DVD mit KDE Desktop wurde zunaechst einmal meine langjährig hervorragend funktionierende Partitionstabelle dahingehend "verbessert", dass meine vorhergehende, aktive Arbeitsinstallation (11.2) von nun an nicht mehr funktioniert (aus /dev/sda7 wurde plötzlich /dev/sda5 usw.)
    Die reine Bezeichnung über /dev/ ist schon lange passé und wird von openSUSE auch schon seit längerem nicht mehr in der fstab verwendet, da sich die Zuordnungen je nach angeschlossenen Platten schnell mal ändern können. Stattdessen verwendet man die /dev/disk/by-id/ - wie gesagt, nicht erst seit der 11.4, sondern (*vermut*) etwa seit der 10.2 oder so. Inwiefern das Deiner 11.2-Installation Schwierigkeiten bereiten soll, kann ich nicht nachvollziehen (wie gesagt, da wurde das gleiche System verwendet).

    [...] denn praktisch wurden sämlich Hardware Ressources für so überaus notwendige und wichtige Gimmiks wie "Heiligenscheine um aktive Fenster" oder "Plasma" Desktops verballert. Ehe man sich da hindurch geklickt hat um den ganzen Kram abzuschalten, das dauert ...
    Deine Hardware funktioniert offenbar nicht richtig; die KDE-Effekte ziehen tatsächlich nicht besonders viele Ressourcen - und das Deaktivieren der Effekte dauert in etwa fünf Sekunden (KDE-Systemeinstellungen → Arbeitsflächen-Effekte → Haken bei "Arbeitsflächeneffekte aktivieren" entfernen → mit "Anwenden" bestätigen). Fünf Sekunden mögen für Dich eine lange Zeit sein, den meisten Nutzern ist das sicherlich fix genug. Übrigens ist Plasma kein "Gimmick", sondern eine der essentiellen Grundlagen von KDE4 (offenbar verwechselst Du Plasma mit irgendwas anderem); wenn man eine (offenbar) neue Arbeitsumgebung kennen lernt, sollte man sich um Differenzierung bemühen. Davon abgesehen erkenne ich bei Dir keine Motivation, KDE4 zu verwenden, ich verstehe nicht, weshalb Du Dich damit rumärgerst. Nimm doch irgendwas anderes. Auch nicht ganz unwichtig: openSUSE hat mit der Entwicklung von KDE nichts zu tun.

    Und dann ist da ja noch appamor! Was soll das, was macht das, wozu braucht man das?
    Du bist also Systemadministrator? Als solcher sollte man etwas geübter in der Recherche von technischen Begriffen sein, ich helfe dennoch mal nach: →klick. AppArmor ist übrigens auch schon seit einiger Zeit fester Bestandteil von openSUSE (und seit 2.6.36 des Linux-Kernels).

    Jedenfalls ist es hervoragend dazu geeignet auch das letzte verbleibende Quentchen Systemressourcen zu blockieren. Der CPU Lüfter läuft den ganzen Tag (war früher kaum mal zu hören) und die Festplatte ist auch bestens beschäftigt ...
    AppArmor lief auch schon unter Deiner alten 11.2. Kannst Du erklären, inwiefern die Hardwarebelastung auf AppArmor zurückzuführen ist? Denn eigentlich ist das ein Prozess, der weit weit im Ressourcen-Hintergrund läuft und sicherlich nicht dazu tendiert, laufende Prozesse dahingehend einzuschränken. Deine Beschreibung klingt immer mehr nach fehlerhaft eingerichteter oder verschlissener Hardware.

    Ameldebildschirm => Finder scan => nichts!
    Passwort Eingabe => Enter => Meldung Finger scannen zu lassen => Finer gescannt => nichts => Meldung weg geklickt => Neue Meldung => Finger gescannt ... nach gefühlten 5 -10 Minuten funktionierts dann vielleich endlich wie von Geisterhand! Gutes Feature hervoragend implementiert!
    Das ist keine gute Implementierung, stimmt (ein K.O.-Kriterium meiner Meinung nach aber auch nicht). Hast Du schon mal nach dem Problem gegoogelt oder einen bugreport geschrieben?

    Zwischdurch immer wieder den Effekt mit dem KDE4: Desktop ist komplett tot, einige Fensterinhalte funktionieren noch, andere Fenster sind ebenfalls tot, noch nicht einmal durchbooten funktioniert danach (nur über Ausschalter)
    openSUSE 11.4 inkl. KDE4 ist sehr ausgereift und stabil, diese Symptome klingen dagegen wirklich nicht mehr nach einfachen bugs, die sich auf das System zurückführen lassen. Möglicherweise hilft Dir auch die Installation eines vernünftigen GFX-Treibers (sofern geboten), recherchiere dazu mal in diesem Forum, wie man KMS / Kernel Mode Setting deaktiviert.

    Kurzum, ich habe die Nase voll! Das war mit absoluter Sicherheit meine letzte openSUSE Installation, zumal bereits seit geraumer Zeit in dieser Distribution eigentlich immer stärker wenig nützliche Neuerungen mit immer mehr grenzenlosen Mist erkauft werden musste!
    Ich erkenne hier eher den Unwillen, sich mit dem System auseinanderzusetzen. Du wirst mit dieser Einstellung auch bei anderen Distributionen Schwierigkeiten bekommen.

    Hervorragend funktionierende Unix Standards werden zunehmend durch "NG"- Versionen ersetzt, die nichts besser aber vieles anders und umständlicher machen ... braucht kein Mensch befriedigt aber scheinbar den Spieltrieb einiger Entwickler. Meine berufliche Tätigkeit besteht aus der Administration von Solaris Systemen, da schmerzt diese fort-Entwicklung doppelt.
    Ich weiß nicht, was "NG-Versionen" sind, aber inwiefern openSUSE irgendwelche unixoiden Standards aufweicht, lässt sich anhand der von Dir beschriebenen Symptome nicht ermitteln. Ich glaube jedenfalls nicht, dass openSUSE dafür verantwortlich ist, dass Du Deinen Job nicht gebacken bekommst (oder wie war das jetzt zu verstehen?).

    Windows 7 oder Mac-OX scheinen mittlerweile tatsächlich die besseren Alternativen zu sein! Und das von mir, oh Mann ...
    Was ist denn daran so schlimm? Viele Menschen kommen mit Win und Mac besser klar als mit Linux, warum nicht auch Du? Die zu diesen beiden Systemen passende Einstellung hast Du ja immerhin schon.

    Abschließend: Du lässt reichlich unproduktiven Dampf hier ab, dafür ist ein Hilfeforum aber eigentlich nicht gedacht.

  3. #3

    Default Re: openSUSE 11.4 => Griff in den berühmten ...topf?

    Hallo,
    Ja, genau daruf habe ich gewartet, einen "Guru"!

    Kurz vorab! Ja, ich bin Systemadministrator, aber auf meinem Arbeitsgerät nur notgedrungen und nur in absolut unumgänglichen Situationen! Und nein, die Hardware meines Laptops ist nicht "verschlissen" Und ja, wenn ich zum wechseln zwischen verschiedenen Terminal- Fenstern immer eine bis zwei Gedenksekunden warten muss, dann nervt das ungemein! Und ja, man kann das alles ein- und abstellen, keine Frage. Allerdings benötigt man dazu m. E. die Mentalität eines Mitarbeiters des führenden Telekommunikatonsanbieter in Deutschland: Man könnte sich hervorragend mit den eigenen Systemen beschäftigen, wenn nur die dummen Kunden nicht dauernd stören würden ...
    Aber das war jetzt sicherlich wirklich ein Insider, das muss nicht jeder verstehen.

    @gropiuskalle:
    Die reine Bezeichnung über /dev/ ist schon lange passé und wird von openSUSE auch schon seit längerem nicht mehr in der fstab verwendet, da sich die Zuordnungen je nach angeschlossenen Platten schnell mal ändern können. Stattdessen verwendet man die /dev/disk/by-id/ - wie gesagt, nicht erst seit der 11.4, sondern (*vermut*) etwa seit der 10.2 oder so. Inwiefern das Deiner 11.2-Installation Schwierigkeiten bereiten soll, kann ich nicht nachvollziehen (wie gesagt, da wurde das gleiche System verwendet).
    Ich hatte gedacht, dass ich das Problem mit der geänderten Partitionstabelle einfach darstellen könnte, ohne dafür Bezeichnungen wie /dev/disk/by-id/ata-WDC_WD1600BEVS-08RST2_WD-WXE108C34313-part7 verwenden zu müssen, denn wenn die Partion mit dem Index 7 plötzlich zur Partion mit dem Index 5 wird ist es m. E. nach unwichtigt ob man sie als XXXX-part7 oder einfach sda7 bezeichnet, oder?

    Deine Hardware funktioniert offenbar nicht richtig; die KDE-Effekte ziehen tatsächlich nicht besonders viele Ressourcen - und das Deaktivieren der Effekte dauert in etwa fünf Sekunden (KDE-Systemeinstellungen → Arbeitsflächen-Effekte → Haken bei "Arbeitsflächeneffekte aktivieren" entfernen → mit "Anwenden" bestätigen). Fünf Sekunden mögen für Dich eine lange Zeit sein, den meisten Nutzern ist das sicherlich fix genug. Übrigens ist Plasma kein "Gimmick", sondern eine der essentiellen Grundlagen von KDE4 (offenbar verwechselst Du Plasma mit irgendwas anderem); wenn man eine (offenbar) neue Arbeitsumgebung kennen lernt, sollte man sich um Differenzierung bemühen. Davon abgesehen erkenne ich bei Dir keine Motivation, KDE4 zu verwenden, ich verstehe nicht, weshalb Du Dich damit rumärgerst. Nimm doch irgendwas anderes. Auch nicht ganz unwichtig: openSUSE hat mit der Entwicklung von KDE nichts zu tun.
    Nun, bis zu meiner vorletzten Arbeitsversion (10.2) kam KDE glaube ich noch ganz gut ohne Plasma zurecht, mir aufgefallen ist es jedenfalls erst bei meiner letzten Installation (11.2).

    Du bist also Systemadministrator? Als solcher sollte man etwas geübter in der Recherche von technischen Begriffen sein, ich helfe dennoch mal nach: →klick. AppArmor ist übrigens auch schon seit einiger Zeit fester Bestandteil von openSUSE (und seit 2.6.36 des Linux-Kernels).
    Deine Erläuterungen sind sehr aufschlussreich: Weil es ja schon seit 2.6.36 Bestandteil des Kernels ist, muss es da sein, einfach Klasse! Des Weiteren - siehe oben!

    AppArmor lief auch schon unter Deiner alten 11.2. Kannst Du erklären, inwiefern die Hardwarebelastung auf AppArmor zurückzuführen ist? Denn eigentlich ist das ein Prozess, der weit weit im Ressourcen-Hintergrund läuft und sicherlich nicht dazu tendiert, laufende Prozesse dahingehend einzuschränken. Deine Beschreibung klingt immer mehr nach fehlerhaft eingerichteter oder verschlissener Hardware.
    Ja, auch da hatte es mich auch schon hinreichend geärgert, dass man nach dem Anmeldvorgang Minutenlang nicht arbeiten konnte, weil irgend welche fragwürdige Prozesse meinten zunächst einmal den kompletten Inhalt meiner Festplatte indizieren zu müssen.

    Das ist keine gute Implementierung, stimmt (ein K.O.-Kriterium meiner Meinung nach aber auch nicht). Hast Du schon mal nach dem Problem gegoogelt oder einen bugreport geschrieben
    Ist es ein Bug, wenn man mehrere Mausklicks braucht um eine Funktionalität zu aktivieren, an der man, einmal aktiviert, nicht mehr vorbei kommt? Haben sich die Abfragen selbst programmiert? Aber Du hast recht, ein K.O. Kriterium ist das natürlich nicht. Sogar ich konnte es auch wieder abstellen. Aber schön hätte so eine Vereinfachung / Verbesserung der Sicherheit im Arbeitsalltag sein können ...

    openSUSE 11.4 inkl. KDE4 ist sehr ausgereift und stabil, diese Symptome klingen dagegen wirklich nicht mehr nach einfachen bugs, die sich auf das System zurückführen lassen. Möglicherweise hilft Dir auch die Installation eines vernünftigen GFX-Treibers (sofern geboten), recherchiere dazu mal in diesem Forum, wie man KMS / Kernel Mode Setting deaktiviert.
    Nun ja, einen ganz guten Eindruck davon, wie stabil und ausgereift openSUSE 11.4 inkl. KDE4 ist, bekommt man, wenn man sich einfach mal in diesem Forum umschaut.

    Ich erkenne hier eher den Unwillen, sich mit dem System auseinanderzusetzen. Du wirst mit dieser Einstellung auch bei anderen Distributionen Schwierigkeiten bekommen.
    Gut beobachtet (Siehe oben meine Eingangserläuterung)! Und stelle Dir mal vor, ich möchte ES EINFACH NUR BENUTZEN!
    Nun noch ganz kurz etwas zu Historie: Ich bin in den 90zigern zu S.u.s.e gewechselt, da es sich um eine deutsche Distribution handelte und seit einfach aus Gewohnheit immer dabei geblieben. Es hat halt nicht jeder immer die Zeit alle möglichen Varianten und Neuerungen auszuprobieren, ich schon gar nicht. Und die Verwendung von KDE ist bei mir ebenfalls historisch bedingt: KDE war damals der von Suse bevorzugte und ausserdem einer der ersten Desktopmanager, der eine problemlose Implementierung von mehreren Desktops anbot, und da bin ich eben auch, einfach nur aus Bequemlichkeit und Gewohnheit, dabei geblieben. Und bislang war das auch eigentlich keine schlechte Wahl gewesen.


    Ich weiß nicht, was "NG-Versionen" sind, aber inwiefern openSUSE irgendwelche unixoiden Standards aufweicht, lässt sich anhand der von Dir beschriebenen Symptome nicht ermitteln. Ich glaube jedenfalls nicht, dass openSUSE dafür verantwortlich ist, dass Du Deinen Job nicht gebacken bekommst (oder wie war das jetzt zu verstehen?).
    Nun, schau Dir doch einmal z.B. den syslog Mechanismus unter /etc/sysconfig/syslog an, da findest Du als Beispiel einen "-NG", dessen Konfiguration nichts mehr mit Unix Standards zu tun hat. Oder ist das für Dich zu tief drinnen und per Mausklick nicht erreichbar?
    Und nun stelle Dir einfach einmal vor, Du müsstest in einem heterogenen Umfeld mit X verschiedenen Unix Derivaten ein 24/7 produktives Umfeld pflegen, in dem jede Platform so seine eigene Vorstellung davon hat, was denn nun gerade so en voge zu sein hat

    Was ist denn daran so schlimm? Viele Menschen kommen mit Win und Mac besser klar als mit Linux, warum nicht auch Du? Die zu diesen beiden Systemen passende Einstellung hast Du ja immerhin schon.

    Abschließend: Du lässt reichlich unproduktiven Dampf hier ab, dafür ist ein Hilfeforum aber eigentlich nicht gedacht.
    Uuups ... Habe ich da jemandem auf die Füsse getreten?

    Nein, ich bin kein aktiver Entwickler, sonder nur einer der das Produkt für sich als das Bestgeeigneteste auserkoren hat, um seine tägliche Arbeit zu erledigen.
    Aber:
    Ich sehe es Erstens schon als produktiven Beitrag an, wenn man versucht eine Entwicklung wieder zurück zu stabilen Versionen und weg von Entwicklungen die nur um deren Enwicklung willen entwickelt werden anmahnt, Nachhaltigkeit sei hier das Stichwort.
    Zweitens bin ich seit, ja man kann schon sagen, Jahrzehnten, unermüdlich dabei die Platform innerhalb der Betriebe und Konzerne für die ich tätig bin, anzupreisen, und konnte auch da schon einige ganz gute Teilerfolge verbuchen. Die Genugtuung, dass ihr Produkt auch tatsächlich produktiv genutzt wird, ist denke ich, für aktive Entwickler mindestens genauso motivierend, wie eine gelungene geniale Procedure.

    Und ob dieses Forum DAFÜR wirklich nicht gedacht ist, nun ich denke, dass ist nicht zwingend DEINEM Urteil unterworfen, und ich für meinen Teil bin mir eigentlich recht sicher, dass der Bereich "Lob&Kritik" genau der Richtige hierfür ist, nichts für ungut ...

  4. #4
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    Default Re: openSUSE 11.4 => Griff in den berühmten ...topf?

    Und ob dieses Forum DAFÜR wirklich nicht gedacht ist, nun ich denke, dass ist nicht zwingend DEINEM Urteil unterworfen, und ich für meinen Teil bin mir eigentlich recht sicher, dass der Bereich "Lob&Kritik" genau der Richtige hierfür ist, nichts für ungut ...
    Geschenkt, hast recht. Nur hatte ich beim Lesen nicht gerade das Gefühl, dass Du tatsächlich eine Veränderung erreichen willst. Gerade dafür ist hier ohnehin der falsche Platz, denn das Team von openSUSE schaut hier nicht rein, die haben eigene Plattformen. Dieses Forum hat mit dem Team nicht besonders viel zu tun.

    Hallo,
    Ja, genau daruf habe ich gewartet, einen "Guru"!
    Wie meinst Du das? Natürlich bin ich der absolute Auskenner und Experte, keine Frage, aber was sollen diese Anführungszeichen?

    Ich hatte gedacht, dass ich das Problem mit der geänderten Partitionstabelle einfach darstellen könnte, ohne dafür Bezeichnungen wie /dev/disk/by-id/ata-WDC_WD1600BEVS-08RST2_WD-WXE108C34313-part7 verwenden zu müssen, denn wenn die Partion mit dem Index 7 plötzlich zur Partion mit dem Index 5 wird ist es m. E. nach unwichtigt ob man sie als XXXX-part7 oder einfach sda7 bezeichnet, oder?
    Ich wiederhole: die fstab wird schon seit langem so gestaltet.

    *Der Index* ist unwichtig, genau darauf zielt das Ganze ja ab: das eben stattdessen nicht austauschbare und somit eindeutige Bezeichnungen verwendet werden. Die '7' bliebe in diesem Falle gleich, das ist richtig, das 'a' unter Umständen aber nicht.

    Nun, bis zu meiner vorletzten Arbeitsversion (10.2) kam KDE glaube ich noch ganz gut ohne Plasma zurecht, mir aufgefallen ist es jedenfalls erst bei meiner letzten Installation (11.2).
    KDE4 ist *ein ganz anderes Ding* als KDE3 und teilt mit KDE3 keinerlei codebasis. Man könnte beide als verschiedene Desktopumgebungen bezeichnen (was für z.B. KDE2←→KDE3 nicht galt). Andere codebasis, andere handling-Prinzipien, andere Zielsetzung. Das entscheidende aber: Du schiebst dem Team von openSUSE hier etwas in die Schuhe, was sie gar nicht entwickeln. Ob man das nun alles toll findet oder nicht: es ist dem KDE-Team geschuldet.

    Deine Erläuterungen sind sehr aufschlussreich: Weil es ja schon seit 2.6.36 Bestandteil des Kernels ist, muss es da sein, einfach Klasse! Des Weiteren - siehe oben!
    Du argumentierst schon insofern unsauber, als dass Du mir Dinge unterschiebst, die ich nicht geschrieben habe. Wenn ich das richtig lese, warst Du mit der 11.2 noch halbwegs zufrieden, nun ist AppArmor aber sogar schon seit der 10.0 oder 10.2 (ich weiß es nicht mehr so genau) Bestandteil von openSUSE.

    Quote Originally Posted by gk
    AppArmor lief auch schon unter Deiner alten 11.2. Kannst Du erklären, inwiefern die Hardwarebelastung auf AppArmor zurückzuführen ist? Denn eigentlich ist das ein Prozess, der weit weit im Ressourcen-Hintergrund läuft und sicherlich nicht dazu tendiert, laufende Prozesse dahingehend einzuschränken. Deine Beschreibung klingt immer mehr nach fehlerhaft eingerichteter oder verschlissener Hardware.
    Ja, auch da hatte es mich auch schon hinreichend geärgert, dass man nach dem Anmeldvorgang Minutenlang nicht arbeiten konnte, weil irgend welche fragwürdige Prozesse meinten zunächst einmal den kompletten Inhalt meiner Festplatte indizieren zu müssen.
    Was hat das mit AppArmor zu tun? AppArmor ist kein Indexierungsdienst. Wenn ich Dir schon links zur Erklärung zuschicke, die Deiner Aufklärung dienen, solltest Du sie auch lesen. Dann kannst Du gerne weiter argumentieren, aber wenn Du stehen bleibst und einfach weiter irgend etwas behauptest, kann ich Dir auch nicht weiter helfen. Offenbar fand keinerlei Evaluierung der Ressourcenfresser Deinerseits statt, stattdessen mutmaßt Du irgendwas. Also nochmal: wie kommst Du darauf, dass ausgerechnet so ein Mini-Prozess wie AppArmor Deine Hardware stresst?

    Nun ja, einen ganz guten Eindruck davon, wie stabil und ausgereift openSUSE 11.4 inkl. KDE4 ist, bekommt man, wenn man sich einfach mal in diesem Forum umschaut.
    Noch ein Scheinargument. Naturgemäß finden sich in Hilfeforen kaum Beiträge darüber, wie wunderbar alles funktioniert, sondern Probleme. Du kannst in jedes andere Forum schauen, egal ob von Ubuntu, Fedora, FreeBSD, Win oder MacOS, es werden dort Probleme dargestellt. Das ist in etwa so, als ob man einem Bäcker vorwirft, dass er keine Wurst verkauft.

    Quote Originally Posted by gk
    Ich erkenne hier eher den Unwillen, sich mit dem System auseinanderzusetzen. Du wirst mit dieser Einstellung auch bei anderen Distributionen Schwierigkeiten bekommen.
    Gut beobachtet (Siehe oben meine Eingangserläuterung)! Und stelle Dir mal vor, ich möchte ES EINFACH NUR BENUTZEN!
    Linux richtet sich grundsätzlich an einen anderen Benutzerkreis, nämlich an jene, die ihr System kontrollieren und nach eigenen Vorstellungen steuern möchten. Dazu gehört, dass man *lernt*, dieses System zu kontrollieren und zu steuern. Mehr dazu findest Du im schon recht klassischen Artikel →Linux ist nicht Windows. Ich zitiere mal einen Absatz, der den Knackpunkt meiner Meinung nach gut trifft:

    [...] Linux wurde ganz bewusst für den gut informierten, erfahrenen Nutzer gebaut statt für den ungebildeten Anfänger. Aus zwei Gründen:

    • Unwissenheit mag ein Segen sein, aber nur für kurze Zeit. Wissen ist ewig. Es mag Tage, Wochen oder Monate dauern, um Ihren Wissenstand vom "Linux-Anfänger" zum "durchschnittlichen Linux-Benutzer" zu heben, aber wenn es einmal da ist, haben Sie noch viele Jahre der Linuxnutzung vor sich. Viel Code zu erzeugen, um Software einfacher für Neulinge zu machen, wäre so als ob man immer Stützräder an Fahrrädern anbringen würde. Es wäre einfacher für den Start, aber danach? Ich bin mir sicher, dass Sie jetzt kein Fahrrad mit Stützrädern kaufen würden. Und zwar nicht, weil Sie ein "anti-user-friendly" Freak sind. Nein, einfach weil es für Sie nutzlos wäre und auch nutzlos für alle außer Anfänger, Stützräder würden Sie nur stören.
    • Unabhängig wie gut Software ist, sie ist immer nur so gut wie der Benutzer. Die sicherste Tür der Welt ist kein Hindernis für Diebe, wenn Sie das Fenster offen, die Tür unverschlossen oder die Schlüssel im Schloss lassen. Selbst mit dem besten Motor der Welt würden Sie nicht weit kommen, wenn Sie Diesel anstatt Benzin einfüllen. Linux legt alle Macht in die Hände der Benutzer. Das beinhaltet die Macht, es kaputt zu machen. Keiner gewinnt in dieser Situation. Der einzige Weg, dass Linux weiterhin gut arbeitet, ist, genug zu lernen, um zu wissen, was Sie tun. Wenn man es einem Nutzer einfacher macht, an Funktionen herumzudoktern, die er nicht versteht, ist es nur wahrscheinlicher, dass er zufällig etwas kaputt machen wird.
    Linux ist nicht für jeden Benutzertypus geeignet. Das ist auch okay so, denn es gibt ja Alternativen. Aber einem System vorzuwerfen, dass es Prinzipien folgt, welche den Vorstellungen seiner Entwickler entspricht, ist widersinnig.

    Nun, schau Dir doch einmal z.B. den syslog Mechanismus unter /etc/sysconfig/syslog an, da findest Du als Beispiel einen "-NG", dessen Konfiguration nichts mehr mit Unix Standards zu tun hat. Oder ist das für Dich zu tief drinnen und per Mausklick nicht erreichbar?
    Ich verstehe nicht so ganz, weshalb Du Dich über mich lustig machst. Habe ich Dir irgendetwas getan? Na wie auch immer, ich habe mir diese Datei angesehen und wohl auch ein wenig verstanden, allerdings kenne ich die "Unix Standards", auf die Du anspielst, nicht. Erkläre mir das, welcher Standard wird da genau aufgeweicht? Ich habe mir gerade zwei relativ übersichtliche Dokumentationen von syslog angesehen und finde in /etc/sysconfig/syslog nichts, was dem widerspricht, aber wie gesagt: ich habe mich vorher noch nicht damit beschäftigt, deshalb frage ich.

    Ich sehe es Erstens schon als produktiven Beitrag an, wenn man versucht eine Entwicklung wieder zurück zu stabilen Versionen und weg von Entwicklungen die nur um deren Enwicklung willen entwickelt werden anmahnt, Nachhaltigkeit sei hier das Stichwort.
    Nee, wie gesagt, das ist keinesfalls produktiv. Kein Mensch, der openSUSE mitentwickelt, wird Deinen Beitrag lesen.

    Zweitens bin ich seit, ja man kann schon sagen, Jahrzehnten, unermüdlich dabei die Platform innerhalb der Betriebe und Konzerne für die ich tätig bin, anzupreisen, und konnte auch da schon einige ganz gute Teilerfolge verbuchen. Die Genugtuung, dass ihr Produkt auch tatsächlich produktiv genutzt wird, ist denke ich, für aktive Entwickler mindestens genauso motivierend, wie eine gelungene geniale Procedure.
    Das stimmt, allerdings ist die Anzahl der user nicht besonders wichtig, sondern primär die Funktionalität (die wiederum, wie schon geschrieben, voraussetzt, dass der user sich mit der Software auseinandersetzt). Auch hierzu noch mal einen kleinen Absatz aus dem oben geposteten Artikel:

    Wichtig ist aber: Er profitiert auch nicht davon, seine Software zu veröffentlichen. Ob sie von einer Person oder eine Milliarde benutzt wird, macht für den Entwickler keinen Unterschied. Natürlich wird er Befriedigung dadurch bekommen, dass er ein populäres Produkt erschaffen hat: Die Anzahl der Benutzer kann ein netter Ego-Schub sein; ein Weg, wenn Sie so wollen, "of keeping score". Aber es bringt ihm kein Geld: Es ist FOSS.

    Wenn die Software ein Erfolg ist, interessieren sich andere Leute dafür und helfen, sie zu verbessern. Das ist der größte Vorteil von FOSS: Jeder Benutzer ist ein potenzieller Entwickler. Jeder kann mitmachen und seinen Teil dazu beitragen, damit die Software besser arbeitet, mehr macht, weniger Fehler hat. Es ist großartig, wenn eine Software eine Gemeinschaft von Entwicklern anzieht. Es ist großartig für die Software. Es verbessert die Software. Es bereichert den Entwickler aber nicht. Es beansprucht nur mehr von seiner Zeit.

    FOSS ist das genaue Gegenteil von Software wie Windows: FOSS dreht sich nur um die Software. Es geht nicht um die Anzahl der Endbenutzer. Software, die zwar gut funktioniert, aber nur wenige Benutzer hat, ist für die kommerzielle Software-Welt ein Flop, aber für FOSS ein Gewinn.

  5. #5
    Juri im Traumzauberland NNTP User

    Default Re: openSUSE 11.4 => Griff in den berühmten ...topf?

    Am 15.06.2011 15:36, schrieb pvmub:
    >
    > Hallo Leute,
    >
    > ich bin wirklich schon sehr sehr lange dabei, aber so frustriert wie
    > die 11.4 hat mich zuvor noch keine andere Distribution:
    >
    > Es fing mit der Installation bereits an: Ich habe zwei 10GB Partitionen
    > auf meinem Laptop (den ich dienstlich als Systemadministrator verwende
    > und der m. E. über reichlich System Ressourcen verfügt ThinkPad T61,
    > Dual Core, 4GB RAM etc.) in denen ich alternierend von Zeit zu Zeit
    > jeweils aktuelleste Versionen installiere. Swap- und Datenpartionen
    > werden dann in die Distribution gemountet. Dieses Prinzip hat lange Zeit
    > (auch auf vorhergehender Hardware) funktioniert.
    >
    > Nun war alles anders. Bei der Neu-Installation von 11.4 von DVD mit KDE
    > Desktop wurde zunaechst einmal meine langjährig hervorragend
    > funktionierende Partitionstabelle dahingehend "verbessert", dass meine
    > vorhergehende, aktive Arbeitsinstallation (11.2) von nun an nicht mehr
    > funktioniert (aus /dev/sda7 wurde plötzlich /dev/sda5 usw.)
    >
    > Nach unsäglichem Kampf war ich dann irgend wann wieder (mit der neuen
    > 11.4) arbeitsfähig (die 11.2 blieb unerreichbar), zumindestens
    > theoretisch, denn praktisch wurden sämlich Hardware Ressources für so
    > überaus notwendige und wichtige Gimmiks wie "Heiligenscheine um aktive
    > Fenster" oder "Plasma" Desktops verballert. Ehe man sich da hindurch
    > geklickt hat um den ganzen Kram abzuschalten, das dauert ...
    >
    > Und dann ist da ja noch appamor! Was soll das, was macht das, wozu
    > braucht man das? Jedenfalls ist es hervoragend dazu geeignet auch das
    > letzte verbleibende Quentchen Systemressourcen zu blockieren. Der CPU
    > Lüfter läuft den ganzen Tag (war früher kaum mal zu hören) und die
    > Festplatte ist auch bestens beschäftigt ...
    >
    > Aus irgend einem Grunde wurde ich dann dieser Tage verwegen und
    > aktivierte den integrierten Fingerprint Reader, weil ich mir einen
    > einfacheren Anmeldevorgang erhoffte! Was kam, war noch nicht einmal mehr
    > in miesesten Windows Umgebungen vorgekommen, es ist geradzu Slapstick
    > würdig:
    >
    > Ameldebildschirm => Finder scan => nichts!
    > Passwort Eingabe => Enter => Meldung Finger scannen zu lassen => Finer
    > gescannt => nichts => Meldung weg geklickt => Neue Meldung => Finger
    > gescannt ... nach gefühlten 5 -10 Minuten funktionierts dann vielleich
    > endlich wie von Geisterhand! Gutes Feature hervoragend implementiert!
    >
    > Zwischdurch immer wieder den Effekt mit dem KDE4: Desktop ist komplett
    > tot, einige Fensterinhalte funktionieren noch, andere Fenster sind
    > ebenfalls tot, noch nicht einmal durchbooten funktioniert danach (nur
    > über Ausschalter)
    >
    > Kurzum, ich habe die Nase voll! Das war mit absoluter Sicherheit meine
    > letzte openSUSE Installation, zumal bereits seit geraumer Zeit in dieser
    > Distribution eigentlich immer stärker wenig nützliche Neuerungen mit
    > immer mehr grenzenlosen Mist erkauft werden musste!
    >
    > Hervorragend funktionierende Unix Standards werden zunehmend durch
    > "NG"- Versionen ersetzt, die nichts besser aber vieles anders und
    > umständlicher machen ... braucht kein Mensch befriedigt aber scheinbar
    > den Spieltrieb einiger Entwickler. Meine berufliche Tätigkeit besteht
    > aus der Administration von Solaris Systemen, da schmerzt diese
    > fort-Entwicklung doppelt.
    >
    > PS.
    > Windows 7 oder Mac-OX scheinen mittlerweile tatsächlich die besseren
    > Alternativen zu sein! Und das von mir, oh Mann ...
    >
    >

    Hallo, also ich bleibe bei openSuse
    diesmal hat bei der Installation alles geklappt.
    Viele Grüße

  6. #6

    Default Re: openSUSE 11.4 => Griff in den berühmten ...topf?

    Hi Zusammen! Ich kann mich hier nur der Meinung anschließen das die Version 11.4 von OpenSuse bisher für mich die schlechteste ist die mir bis jetzt unter die Augen gekommen ist. Vorab möchte ich klären warum und was ich bemängel. Dies ist kein rumgestänker, sondern sachliche Kritik welche sich die community zu Herzen nehmen sollte!
    Es wird auf breiter eben dafür geworben opensource zu verwenden. Also möchte man normale user ansprechen, welche in der breiten Masse von komplizierten Systemvorgängen keine Ahnung haben und auch nicht gelernt haben mit Konsole und Kommandozeile umzugehen und auch nicht willens sind dies zu erlernen. Sie wollen ein Installationsmedium einlegen, dass Produkt installieren und mittels einer grafischen Oberfläche nutzen können ohne einen Kommadozeilenhokuspokus einzuhämmern. Und damit wären wir bei dem Punkt. Wenn noch nicht einmal eine Installation des Systems gelingt weil es dauerhaft Probleme mit dem erkennen von ATI -/od. anderen Grafikkarten gibt ist dies schon ein großes Manko und von dem erkennen von WLAN-Karten ganz zu schweigen.
    In anderen Destributionen wie Ubuntu/ Kubuntu läuft es hier wie von selbst. Hier wird beispielsweise nach der Installation des Grundsystems der download eines proprietären Treibers angeboten und schwupps alles läuft wie es soll. OpenSuse Leute sollten sich nicht gleich in Ihrer Ehre beleidigt fühlen wenn Tatsachen vorgetragen werden die lange bekannt sind, aber nicht ausgemerzt werden.
    Ich habe von Version 8 bis jetzt alle Versionen von OpenSuse mitgemacht und kann als normaler user sagen und mit Recht und Fug behaupten das für meine Systeme welche von der Hardware auf dem aktuellsten Stand stehen was der Markt zu bieten hat OpenSuse 11.4 bis jetzt die schlechteste Version ist und von STABILITÄT weit weit weit entfernt ist.
    Wenn diese Community mit anderen mithalten will, muss schon ein wenig mehr geboten werden. Hiermit meine ich die Benutzerfreundlichkeit. Wenn bei MS od. Mac. so gravierende Fehler vorhanden wären, müßte das Produkt schlicht weg vom Markt genommen werden um einen Schaden zu verhindern.
    Auch das es nicht wie bei Fedora gelingt Gnome 3 in die downloadbare image einzupflegen ist ein großer Schwachpunkt und zeigt den Unwillen sich hierum zu kümmern und damit zu beschäftigen.
    Ich kann nur schwer hoffen das die 12er Version gelungener ist als dieser unausgegorene Hokuspokus namens OpenSuse 11.4. Mich hat diese Version zu Kubuntu 11.04/ Ubuntu 11.04 getrieben. Community schaut ein wenig dahin. Dort fluppt es! Hardware, Multimedia, Audio usw. ist besser. Und versucht doch mal endlich das erkennen von internen Mikrofonen zu optmieren (von Laptops). Es kotzt mich an ständig irgendwelche Foren heimzusuchen um dort Hilfe zu erhalten.

  7. #7
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    Default Re: openSUSE 11.4 => Griff in den berühmten ...topf?

    Quote Originally Posted by WideMasta
    Also möchte man normale user ansprechen, welche in der breiten Masse von komplizierten Systemvorgängen keine Ahnung haben und auch nicht gelernt haben mit Konsole und Kommandozeile umzugehen und auch nicht willens sind dies zu erlernen.
    Wie kommst Du darauf? Dies mag vielleicht bei Ubuntu zutreffen (wobei das Ubuntu-Team das sicherlich anders formulieren würde), aber das ist auf keinen Fall ein Anspruch, der typisch für die Linux-Community ist.

    Quote Originally Posted by WideMasta
    Hier wird beispielsweise nach der Installation des Grundsystems der download eines proprietären Treibers angeboten und schwupps alles läuft wie es soll. OpenSuse Leute sollten sich nicht gleich in Ihrer Ehre beleidigt fühlen wenn Tatsachen vorgetragen werden die lange bekannt sind, aber nicht ausgemerzt werden.
    Immer diese Mutmaßungen - an dieser Diskussion hast Du Dich doch offenbar gar nicht beteiligt. Dass das openSUSE-Team sich in seiner Ehre gekränkt sieht, ist doch einfach nur Unsinn. openSUSE geht halt einen anderen Weg, der meiner Meinung nach nicht viel schwerer ist: ATI- bzw. NVidia-Repo hinzufügen, die Softwareverwaltung von YaST aufrufen, die benötigten Treiber werden automatisch vorgewählt und schwupps. Wenn Dir das schon zu komplex ist: na dann halt nicht. Nutze doch Ubuntu, ist doch okay...

    Quote Originally Posted by WideMasta
    Wenn diese Community mit anderen mithalten will, muss schon ein wenig mehr geboten werden. Hiermit meine ich die Benutzerfreundlichkeit. Wenn bei MS od. Mac. so gravierende Fehler vorhanden wären, müßte das Produkt schlicht weg vom Markt genommen werden um einen Schaden zu verhindern.
    Welche Fehler eigentlich? Na egal. Die Community will jedenfalls nicht mit Microsoft oder Apple "mithalten", das ist wieder so ein typisches Missverständnis. Ein drei-Sterne-Restaurant will ja auch nicht mit McDonalds oder Burger King mithalten.

    Quote Originally Posted by WideMasta
    Auch das es nicht wie bei Fedora gelingt Gnome 3 in die downloadbare image einzupflegen ist ein großer Schwachpunkt und zeigt den Unwillen sich hierum zu kümmern und damit zu beschäftigen.
    Hm, Du verwendest SuSE also seit 2002 und hast noch nicht mal das Grundprinzip der Versionspflege verstanden, das ist bezeichnend. Wie viele andere Distributionen nutzt openSUSE das backport-Prinzip, d.h. wenn nach der Veröffentlichung einer SuSE-Version neue Versionen der installierten Pakete erscheinen, werden diese *nicht* in den Hauptzweig ('update'-Repository) aufgenommen, es werden stattdessen lediglich bugfixes rückportiert. Von diesem Prinzip wird nur sehr selten abgewichen. Wenn der user aktuellere Versionen zu installieren wünscht, dann muss er sich über zusätzliche Repositories (OBS, 3rd-Party etc.) damit versorgen.

  8. #8

    Default Re: openSUSE 11.4 => Griff in den berühmten ...topf?

    Genau das meine ich. Beleidigt wie ein kleines Kind. Auf dieser Basis kann man keine Diskussion führen. Ich möchte hier auch nicht plänkeln. Ich habe mich auch nicht grundsätzlich gegen OpenSuse ausgesprochen, sondern nur gegen die aktuelle Version. Ist doch legitim. Wenn man sich das gesamte Forum in Bezug auf diese Version ansieht wird man von einer Fülle von Fehlern und Problemen erschlagen! Die meisten davon in Bezug auf Grafikprobleme und Netzwerk (WLAN usw.).
    Nun zu den Repos!!! Einfach ist diese System wahrlich, doch wird hier im Bereich ATI zu wenig unternommen. Das Repo existiert noch nicht einmal mehr und das was existiert ist veraltet!! Man muss sich seine RPMs selber generieren und installieren. Was soll denn der Unsinn???! Und die letzten zwei Sätze welche Sie auf Kleinkindniveau dokumentiert haben streichen wir einfach mal. Wie gesagt habe ich nie den Anspruch für mich erhoben zu sagen das ich wirklich Ahnung habe. Ich bin ein normaler user und muss mich nicht mit Grundprinzipien der Versionspflege auseinandersetzen. Nur mit einem funktionierenden System und mit mehr nicht!
    Es wird doch gefordert in den Foren Kritik zu äußern. Wenn dies dann geschieht wettert man dagegen. So kann man natürlich sehr innovativ tätig sein! Dann macht weiter so Jungs und Mädels!!

  9. #9
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    Default AW: Re: openSUSE 11.4 => Griff in den berühmten ...topf?

    Quote Originally Posted by WideMasta View Post
    Genau das meine ich. Beleidigt wie ein kleines Kind.
    Wer denn bitte?

    Quote Originally Posted by WideMasta View Post
    Auf dieser Basis kann man keine Diskussion führen.
    Weshalb nicht, nur weil nicht alle der gleichen Meinung sind und es auch andere Ansichten gibt?

    Quote Originally Posted by WideMasta View Post
    Es wird doch gefordert in den Foren Kritik zu äußern. Wenn dies dann geschieht wettert man dagegen. So kann man natürlich sehr innovativ tätig sein!
    Wer kritisiert sollte damit rechnen das man auch gegenteilige Kommentare zu lesen bekommt.

    Quote Originally Posted by WideMasta View Post
    Wenn man sich das gesamte Forum in Bezug auf diese Version ansieht wird man von einer Fülle von Fehlern und Problemen erschlagen!
    Da gilt dann wohl wieder:
    Quote Originally Posted by gropiuskalle
    Naturgemäß finden sich in Hilfeforen kaum Beiträge darüber, wie wunderbar alles funktioniert, sondern Probleme.
    Zusätzlich sehe ich hier nicht mehr oder weniger Probleme als bei anderen Versionen, oder Distributionen.

  10. #10
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    Default Re: AW: Re: openSUSE 11.4 => Griff in den berühmten ...topf?

    Quote Originally Posted by WideMasta
    Nun zu den Repos!!! Einfach ist diese System wahrlich, doch wird hier im Bereich ATI zu wenig unternommen. Das Repo existiert noch nicht einmal mehr und das was existiert ist veraltet!! Man muss sich seine RPMs selber generieren und installieren. Was soll denn der Unsinn???!
    Das ist doch nicht Sache von openSUSE, sondern von ATI / AMD. Die sind für das Repository verantwortlich.

    Quote Originally Posted by WideMasta
    Es wird doch gefordert in den Foren Kritik zu äußern. Wenn dies dann geschieht wettert man dagegen.
    Ich glaube, innerhalb dieser Diskussion bist Du aufgeregter als ich. Es ist aber wirklich nicht nötig, hinter meinen Kommentaren einen Angriff zu wittern. Du kannst gerne weiter kritisieren (vielleicht sogar ein wenig konkreter), wenn Du magst - auch wenn dies hier, nebenbei gesagt, rein gar nichts bringt, wie weiter oben schon erwähnt, schaut hier keiner vom openSUSE-Team vorbei.

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