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Thread: opensuse 11.4 "mount: /dev/md0: Konnte den Superblock nicht lesen"

  1. #1

    Default opensuse 11.4 "mount: /dev/md0: Konnte den Superblock nicht lesen"

    Hallo,

    nachdem Asterisk einen Speicherfehler meldete und ich diesen mit dem +memtest auch im Hauptspeicher finden konnte, kam ich auf die dumme Idee diese Zwangspause des Heimservers zu nutzen auch mal die sechs integrierten Sata Platten zu testen.
    Also das ES Tool 3.01 von Samsung heruntergeladen und mal auf die 2TB Systemplatte losgelassen (alles ext4 und xfs ohne Raid, aber gut gebackuppt). Der Oberflächentest hat zwar lang gedauert danach funktionierte das System aber wie immer.
    Nun mit mehr Mut ausgestattet habe ich diesen Test auf die erste und zweite Platte aus meinem Softwareraid (fünf 1TB Samsung Platten im Raid 5 und mit xfs, gross und daher ohne Backup) losgelassen.
    Prompt bekomme ich nun die Quittung:
    "mount: /dev/md0: Konnte den Superblock nicht lesen"

    cat /proc/mdstat
    Personalities :
    md0 : inactive sdd1[2](S) sdf1[5](S) sde1[3](S)
    2930255592 blocks super 1.0
    unused devices: <none>

    mdadm --detail /dev/md0
    mdadm: md device /dev/md0 does not appear to be active.

    Bitte sagt mir nicht ich habe mir zwei Platten aus einem ungesicherten Raid zerschossen, denn das würde meine zart besaitete Seele nicht mehr ertragen.

    Bitte sagt mir wie ich sdb und sdc wieder in das Raid reinbekomme und alle Daten wieder da sind.


    fdisk -l

    Disk /dev/sda: 2000.4 GB, 2000398934016 bytes
    255 Köpfe, 63 Sektoren/Spur, 243201 Zylinder, zusammen 3907029168 Sektoren
    Einheiten = Sektoren von 1 × 512 = 512 Bytes
    Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
    I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
    Disk identifier: 0xcdd1cdd1

    Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System
    /dev/sda1 63 52436222 26218080 83 Linux
    /dev/sda2 * 52436992 104871935 26217472 83 Linux
    /dev/sda3 104871936 121645055 8386560 82 Linux Swap / Solaris
    /dev/sda4 121647102 3907008511 1892680705 f W95 Erw. (LBA)
    /dev/sda5 121647104 331356159 104854528 83 Linux
    /dev/sda6 331358208 541069311 104855552 83 Linux
    /dev/sda7 541071360 593520639 26224640 83 Linux

    Disk /dev/sdb: 1000.2 GB, 1000204886016 bytes
    255 Köpfe, 63 Sektoren/Spur, 121601 Zylinder, zusammen 1953525168 Sektoren
    Einheiten = Sektoren von 1 × 512 = 512 Bytes
    Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
    I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
    Disk identifier: 0x00069691

    Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System
    /dev/sdb1 16065 1953520064 976752000 fd Linux raid autodetect

    Disk /dev/sdc: 1000.2 GB, 1000204886016 bytes
    255 Köpfe, 63 Sektoren/Spur, 121601 Zylinder, zusammen 1953525168 Sektoren
    Einheiten = Sektoren von 1 × 512 = 512 Bytes
    Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
    I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
    Disk identifier: 0x0001df97

    Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System
    /dev/sdc1 16065 1953520064 976752000 fd Linux raid autodetect

    Disk /dev/sdd: 1000.2 GB, 1000204886016 bytes
    255 Köpfe, 63 Sektoren/Spur, 121601 Zylinder, zusammen 1953525168 Sektoren
    Einheiten = Sektoren von 1 × 512 = 512 Bytes
    Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
    I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
    Disk identifier: 0x000f226b

    Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System
    /dev/sdd1 16065 1953520064 976752000 fd Linux raid autodetect

    Disk /dev/sde: 1000.2 GB, 1000204886016 bytes
    255 Köpfe, 63 Sektoren/Spur, 121601 Zylinder, zusammen 1953525168 Sektoren
    Einheiten = Sektoren von 1 × 512 = 512 Bytes
    Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
    I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
    Disk identifier: 0x00027c37

    Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System
    /dev/sde1 16065 1953520064 976752000 fd Linux raid autodetect

    Disk /dev/sdf: 1000.2 GB, 1000204886016 bytes
    255 Köpfe, 63 Sektoren/Spur, 121601 Zylinder, zusammen 1953525168 Sektoren
    Einheiten = Sektoren von 1 × 512 = 512 Bytes
    Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
    I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
    Disk identifier: 0x000a4216

    Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System
    /dev/sdf1 16065 1953520064 976752000 fd Linux raid autodetect

    Disk /dev/sdg: 1000.2 GB, 1000204886016 bytes
    255 Köpfe, 63 Sektoren/Spur, 121601 Zylinder, zusammen 1953525168 Sektoren
    Einheiten = Sektoren von 1 × 512 = 512 Bytes
    Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
    I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
    Disk identifier: 0x41ffc810

    Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System
    /dev/sdg1 63 1953520064 976760001 83 Linux


    Danke und Grüße
    Werner

  2. #2

    Default Re: opensuse 11.4 "mount: /dev/md0: Konnte den Superblock nicht lesen"

    Heute habe ich beim Googlen noch diesen Befehl gefunden, hat aber auch nichts gebracht
    mdadm --assemble --run --force /dev/md0 /dev/sd[bcdef]
    mdadm: no recogniseable superblock on /dev/sdb
    mdadm: /dev/sdb has no superblock - assembly aborted

  3. #3

    Thumbs down Re: opensuse 11.4 "mount: /dev/md0: Konnte den Superblock nicht lesen"

    So nun der Abschlussbericht.
    DasTesttool von Samsung war nicht schuld.
    Eine Platte welche ich leider noch nicht getestet hatte war kaputt, aber irgendwie hat das Raid das nicht bemerkt.
    Tja, das ist jetzt erst beim Lowlevelformatieren aufgefallen, dazu hatte ich mich entschieden als es auch nicht mehr möglich war ein neues Raid anzulegen.

    Lesson lernt:
    Wenn du 5 einzelne Platten anlegst verlierst du wenn eine Platte kaputt geht nur die Daten welche auf der einen Platte waren.
    Wenn du aber ein Raid hast verlierst du falls eine Platte kaputt geht alle Daten.

    Super, das ist mir in der Arbeit bei Hardwareraids seit 10 Jahren nicht mehr passiert.

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