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Thread: openSUSE lässt sich nicht nach Installation booten

  1. #1

    Default openSUSE lässt sich nicht nach Installation booten

    Als ich neulich von Ubuntu auf openSUSE zurück-/umsteigen wollte, ließ sich das System nach abgeschlossener Intallation nach einen Neustart nicht mehr booten. Auch das GRUB-Terminal brachte mich nicht weiter. Sicherheitshalber habe ich die Installation ein weiteres mal durchgeführt und um sicher zu gehen habe ich auch noch Mandriva ausprobiert, doch es trat das selbe Problem auf. Als ich dann in der Mandriva-Installation lilo als Bootmanager gewählt habe funktionierte der Bootvorgang einwandfrei. Da jedoch die openSUSE installation lilo nicht unterstüzt habe ich nach dem ersten Systemstart nach der Installation mitb GRUB lilo nachträglich installiert (openSUSE fährt den Computer nach der Installation nicht ganz runter sondern startet irgendwie direkt von der Festplatte). Nur jetzt habe ich das Problem, dass nun das grafische System nicht startet und zum anderen ich mich nicht im tty anmelden kann. Als erstes (also direkt nach dem Systemstart) spuckt openSUSE mitten im Feld für den Benutzernamen folgendes aus:
    Code:
    /usr/bin/stop_preload: line 7: /var/cache/preload/prepared.3128: Read-only filesystem
    /usr/bin/stop_preload: line 11: /var/cache/preload/trace.gz Read-only filessystem
    Ich habe die Nachricht zuerst durch die betätigung der Eingabe-Taste ignoriert und somit ein leeres Anmeldefeld angefordert doch nach diesem und allen weiteren Anmeldeversuchen sagte mir der PC:
    Code:
    [278.037387] type=1503 audit(1295883463.036:2):operation = "change_hat" info = "unconfined" error = -1 pid = 3137
    [278.037387] type=1503 audit(1295883463.036:3):operation = "change_hat" info = "unconfined" error = -1 pid = 3137
    Fehler im Service-Modul
    Ich habe schon den fsck-Befehl über die openSUSE rescue-live propiert, erfolglos.

    Die lilo.conf und die ftsab Datei wird bald nachgeliefert.

  2. #2

    Default Re: openSUSE lässt sich nicht nach Installation booten

    Hier die beiden versprochenen Dateien

    /etc/fstab:
    Code:
    /dev/disk/by-id/ata-IC35L120AVV207-0_VNVD06G4C94BAL-part1 swap                 swap       defaults              0 0
    /dev/disk/by-id/ata-IC35L120AVV207-0_VNVD06G4C94BAL-part2 /                    ext4       acl,user_xattr        1 1
    proc                 /proc                proc       defaults              0 0
    sysfs                /sys                 sysfs      noauto                0 0
    debugfs              /sys/kernel/debug    debugfs    noauto                0 0
    usbfs                /proc/bus/usb        usbfs      noauto                0 0
    devpts               /dev/pts             devpts     mode=0620,gid=5       0 0
    /etc/lilo.conf
    Code:
    vga = normal
    read-only
    menu-scheme = Wg:kw:Wg:Wg
    
    lba32
    timeout = 80
    
    image = /boot/vmlinuz
    label = openSUSE
    root = /dev/sda2
    initrd = /boot/initrd

  3. #3
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    Default Re: openSUSE lässt sich nicht nach Installation booten

    Ich kenn ich mit Lilo nicht aus, aber die Fehlermeldung von Preload sieht
    danach aus, als würde dein Root-Dateisystem nur read-only gemounted.
    Die Frage ist allerdings warum. In der fstab seh ich keinen Fehler.

  4. #4
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    Question AW: Re: openSUSE lässt sich nicht nach Installation booten

    Wild herumratend: Kann es sein, dass von Ubuntu noch irgendwelche Dateien/Verzeichnisse übrig geblieben sind? Hast Du die Root-Partition neu formatiert? Vielleicht können einfach nur ein paar Verzeichnisse und Dateien (nicht die ganze Partition) ja dann auch vom openSUSE-System nur gelesen und nicht ausgeführt werden werden. Denn Ubuntu hat doch als Standard den Benutzer Root deaktiviert (ein ungültiges Password für den Benutzer Root), oder?

    Ich glaube, ich würde
    1) Sicherheitskopien machen,
    2) nochmal eine openSUSE CD möglichst bitgenau herunterladen und brennen
    (die sehr genaue Checksum SHA256 wird mit Firefox, DownThemAll! und Auswahl "Metalink" dort ganz automatisch überprüft, Überprüfung/Vergleich nach Brennen müssten auch die meisten Brennprogramme können und im Menü der CD/DVD ist ja auch noch eine eingebaute Integritätsüberprüfung)
    3) bei der Installation auch darauf achten, dass die Root-Partition neu formatiert wird (und Grub auch neu installiert wird).

    Aber das ist - wie angedeutet - nur Herumgerate - vielleicht ist jemand anders schlauer?

    Viel Glück
    pistazienfresser

  5. #5

    Default Re: AW: Re: openSUSE lässt sich nicht nach Installation booten

    Einen Fehler beim Download und/oder beim Brennen kann schon einmal ausgeschlossen werden. Ich habe nämlich einmal die Installations-DVD und einmal die Installations-CD mit KDE heruntergeladen. Außerdem habe ich ja auch Mandriva probiert. Und bei der Installation habe ich immer die Festplatte formatiert. Auch habe ich den GRUB (bei GRUB habe ich nicht einmal den Kernel zum starten gebracht) und den LILO-Bootloader auf der Root-Partition (sda2) und auf dem MBR installiert. Eine Home-Partition habe ich nie erstellt. Ich probiere jetzt die Festplatte über eine Live zu formatieren.

  6. #6

    Default Re: openSUSE lässt sich nicht nach Installation booten

    Ich habe die Festplatte per live formatiert und openSUSE mit GRUB im MBR installiert. GRUB spuckt
    Code:
    Error 21
    aus.
    Wenn ich mal wieder Lust und Laune habe meinen Computer einzuschalten werde ich die /boot/grub/menu.lst und die /etc/default/grub Dateien posten.

  7. #7
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    Default AW: openSUSE lässt sich nicht nach Installation booten

    Ist das boot flag (aktive Partition) gesetzt?
    Hast du eine eigene /boot Partition?
    Hast du eine oder mehrere Festplatten?
    Wie schaut das Festplattenlayout allgemein aus?

  8. #8

    Default Re: AW: openSUSE lässt sich nicht nach Installation booten

    Ich habe keine eigene /boot Partition, sondern nur eine Swap-Partition (hd0,0 / sda1) und eine Root-Partition (hd0,1 / sda2) in der sich auch das /boot Verzeichniss befindet. Auch benutze ich nur eine Festplatte. Ich habe auch über eine Live-CD GRUB über die GRUB-Konsole zu installieren. Ich habe als erstes sicherheitshalber noch einmal mit dem
    Code:
    find /boot/grub/stage1
    Befehl überprüft welche Partition die Boot-Partition ist. Es kam (hd0,1) raus.
    Dann habe ich über
    Code:
    root (hd0,1)
    die Partition als Boot-Partition gewählt.
    Zum Schluss habe ich noch mit
    Code:
    setup (hd0)
    den Bootloader auf dem MBR installiert.

    Hier ist noch die /boot/grub/menu.lst Datei
    Code:
    # Modified by YaST2. Last modification on Di Jan 25 20:53:10 CET 2011
    # THIS FILE WILL BE PARTIALLY OVERWRITTEN by perl-Bootloader
    # Configure custom boot parameters for updated kernels in /etc/sysconfig/bootloader
    
    default 0
    timeout 8
    ##YaST - generic_mbr
    gfxmenu (hd0,1)/boot/message
    ##YaST - activate
    
    ###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: linux###
    title openSUSE 11.3 - 2.6.34-12
        root (hd0,1)
        kernel /boot/vmlinuz-2.6.34-12-default root=/dev/disk/by-id/ata-IC35L120AVV207-0_VNVD06G4C94BAL-part2 resume=/dev/disk/by-id/ata-IC35L120AVV207-0_VNVD06G4C94BAL-part1 splash=silent quiet showopts vga=0x31a
        initrd /boot/initrd-2.6.34-12-default
    
    ###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: failsafe###
    title Failsafe -- openSUSE 11.3 - 2.6.34-12
        root (hd0,1)
        kernel /boot/vmlinuz-2.6.34-12-default root=/dev/disk/by-id/ata-IC35L120AVV207-0_VNVD06G4C94BAL-part2 showopts apm=off noresume nosmp maxcpus=0 edd=off powersaved=off nohz=off highres=off processor.max_cstate=1 nomodeset x11failsafe vga=0x31a
        initrd /boot/initrd-2.6.34-12-default
    Hier die /etc/grub.conf Datei
    Code:
    setup --stage2=/boot/grub/stage2 --force-lba (hd0) (hd0,1)
    quit
    Ich habe in denen beiden Dateien keinen Fehler gefunfen.

  9. #9

    Default Re: AW: openSUSE lässt sich nicht nach Installation booten

    Hier noch einmal die Meldungen von GRUB:
    Code:
    GRUB Loading stage1.5
    
    GRUB loading, please wait...
    Error 21
    Ich werde mich einmal über Error 21 informieren.
    Frage: Gibt es vielleicht eine Log-Datei zu GRUB? Wenn ja könnte man schon einmal sehen ob GRUB die Partitionen erkennen und erfolgreich beschreiben konnte, denn GRUB kann ja nur eine Log-Datei durch schreiben auf die Festplatte speichern.
    Ich entschuldige mich schon einmal im vorraus für den s***** den ich gerade geschrieben habe.

  10. #10
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    Default AW: openSUSE lässt sich nicht nach Installation booten

    vielleicht fehlt der / Partition das boot flag?
    GRUB wird vom openSUSE Installer normalerweise problemlos in den MBR installiert.
    Da muss im nachhinein nichts mehr nachinstalliert werden.

    Bis auf Fedora 12 u. 13 hatte ich mit der GRUB Installation auch noch nie Probleme.

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