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Thread: Plan / Strategie / Kritik rund um openSUSE

  1. #11
    silcar is offline Newcomer
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    Jul 2010
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    Default Re: Plan / Strategie / Kritik rund um openSUSE

    Der _Aussenauftritt_ scheint mir doch sehr _überarbeitungswürdig_ / professioneller gestaltbarer.

    z.B.: openSUSE
    3 spaltiges grünes Mediawiki-Design - viele Informationen auf wenig Raum - unübersichtlich
    dazu:
    openSUSE
    2 spaltiges graues Mediawiki-Design - andere Struckturierung der Informationen - übersichtlicher

    Warum nicht ein durchgäniges (z.B.: grünes, 2 Spaltiges) Design, strukturiert nach News-, User- und Entwickler-Bereich ?

    z.B.: Index of /repositories/KDE:
    diese Verzeichnisstruktur wird mir ein ewiges Rätsel bleiben -
    unübersichtlicher geht es wohl nicht mehr.

    Warum keine Strukturierung nach:
    KDE-Version
    ---Distribution
    ------Repos

    Ansonsten kann ich mich nur MarKre anschliessen.

  2. #12
    pistazienfresser is offline Forum Moderator
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    Sep 2008
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    Default Re: AW: Re: Plan / Strategie / Kritik rund um openSUSE

    Quote Originally Posted by MarKre View Post
    [...]
    3. Ausbau der zentralen Webpräsenz -> Vollständige Lokalisierung (Deutsch) aller Unterseiten, einfachere Strukturierung der Unterseiten und der Verweise dorthin (Bsp. Anwender, die im Wiki Hilfe suchen, suchen den Begriff im linken Navigationsbereich vergebens) [...]
    Ich denke mal, das Wiki dürfte/könnte von Mitarbeit gerade zur Zeit sehr profitieren....
    Insbesondere Mitarbeit beim Umzug wäre wohl willkommen.
    Vgl. (in der Reihenfolge der Links aufeinander):
    openSUSE =>
    Portal:Wiki =>
    openSUSE:Wiki Team =>
    openSUSE Mailinglist Archive: opensuse-wiki-de sowi opensuse-wiki-de+subscribe@opensuse.org =>

    LG
    pistazienfresser

  3. #13
    nienna is offline Newcomer
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    Default Re: Plan / Strategie / Kritik rund um openSUSE

    Hallo alle miteinander, hallo Sebastian!

    Ich bin durch Zufall auf diesen Thread gestoßen - halt mal, nee, nicht durch Zufall, ich habe natürlich nach Problemlösungen für mein openSUSE gesucht...

    Das Datum das Threads ist ja schon etwas älter, aber einige Antworten kommen wohl jetzt noch, so dass ich denke, es ist durchaus noch sinnvoll, hier meine Mängelliste abzuladen. Denn eine Liste ist es in der Tat, und die ist nicht zu kurz.

    Aktuelles System:
    Kernel: Linux 2.6.34.7-0.5-desktop i686
    Distribution: openSUSE 11.3 (i586)
    KDE: 4.4.4 (KDE 4.4.4) "release 3"
    Hardware:
    Gigabyte-MB mit nvidia-Chipsatz, Athlon 64 X2, GeForce 7300, 2 GB RAM

    Das erste Mal seit vielen Jahren bin ich ebenfalls ernsthaft versucht, das System zu wechseln! Was mich davon abhält, ist schlicht der riesen Zeitaufwand, verschiedene andere auszuprobieren und dann umzulernen - mein erstes SuSE war 9.0 ... jetzt bin ich von 11.0 auf 11.3 umgestiegen, schweren Herzens, aber der Support lief ja aus.

    Naja, lange Rede, kurzer Sinn. Was stört mich denn am meisten:

    1. Zum ersten Mal lief die Installation nicht problemlos - nach dem Update war das System (genauer gesagt KDE4 - glaube ich zumindest) praktisch unbenutzbar und ließ sich auch nicht mehr geradebiegen. Ich hatte dann die Nase voll und hab eine neue home-Partition angelegt und neu installiert.

    2. Amarok, Kaffeeine, KsCD &Co. finden keine Audio-CDs oder DVDs im Laufwerk oder können sie nicht lesen - ich muss bis heute den Umweg über K3B gehen, abspielen klappt nur mit Banshee.
    Amarok kann keine Wiedergabelisten/Alben mehr zum Brennen an K3B schicken.
    Amarok kann nicht mahr auf den iPod schreiben!

    3. In den Textkonsolen 1-6 und im Runlevel 3 geht meine Bluetooth-Tastatur nicht.

    4. Ich musste lange googlen, bis ich Kmail überreden konnte, meine über die Jahre gewachsenen Adressbücher zu finden und zu nutzen.

    5. Die (Dolphin-)Dialoge zum Öffnen/Speichern hängen in Openoffice - nur die eigenen Openoffice-Dialoge laufen.

    6. Ein ganzer weiterer Haufen von Kleinigkeiten, wie dass PDF-Dateien erstmal mit GIMP geöffnet wurden, Einträge in der Geräteüberwachung (als Miniprogramm auf dem Desktop) ab und zu außerhalb des Containers angezeigt werden etc. ...

    Auf dem Laptop:
    1. Der VGA-Ausgang ist ohne Signal! Angeschlossene Bildschirme werden zwar richtig erkannt, es kommt allerdings kein Bild an.

    8. Auf dem Laptop ist KDE4 generell unbenutzbar (scheint mir zu hohe Anforderungen an die Hardware zu stellen). Ein nachträglich installiertes KDE 3.5 verfügt über keinen Systemabschnitt in der Kontrolleiste und ist auch sonst kaum zu konfigurieren.

    Fazit: Wenn ich gewusst hätte, was mich erwartet, hätte ich trotz auslaufendem Support mein openSUSE 11.0 mit KDE 3.5 behalten - leider hab ich keine Installationsmedien dafür mehr, da ich immer nur die Netzwerkinstallation benutzt habe, die entsprechenden Repos sind nu aber inzwischen offline.

    Naja, werde als nächstes mal Debian ausprobieren, oder vielleicht auch Mandriva, aber wie gesagt, fehlt mir einfach die Zeit.

    Bis denne!

  4. #14
    Nordic62 is offline Newcomer
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    Default Re: AW: Plan / Strategie / Kritik rund um openSUSE

    Meinen ersten Kontakt zu Suse hatte ich bei der Version 5.2.
    Mir gelang es sogar nach etwa 3 Wochen herunfrickeln, diese Version auf einem Toshiba Libretto 110CT (im Dualboot Modus mit 98 SE) zu installeren.

    Aber weit ausgeholt...

    Was mich an der 11.3 er gelinde gesagt irritiert, ist die Tatsache, das die Paketabhängigkeiten immer verworrener werden und deren Auflösung immer komplizierter.
    Aus diesem Grund habe ich aus reinem Trotz viele Programme erst gar nicht installiert und mir welche gesucht, die mir in etwa die gleichen Möglichkeiten geboten haben.


    Open Source oder nicht, man sollte meinen, dass das mit den wachsenden Versionsnummern eigentlich immer unproblematischer werden sollte.

    Alle Distris buhlen um neue "Kunden" d.h. User, um einen höheren Bekanntheitsgrad und höhere Installationszahlen.
    Da es immer mehr Distris gibt wird hierdurch der Druck auch immer stärker, ein Noch runderes BS herauszugeben.
    Die Distris die es schaffen, eine für die Mehrheit der User "rundes" System herauszubringen, die haben halt die Nase vorne.

    Und dieser Kelch wird meiner Meinung nach momentan im Kreise der Erlauchten herumgereicht.

    In Punkto Stabilität und der Installation sowie der HW Erkennung habe ich noch nie unüberwindbare Hürden vorgefunden.

    Was mich ein wenig stört ist die Tatsache, dass es nach der Grundinstallation bei OpenSuse immer weniger flüssig weitergeht und der Weg den Eindruck erweckt, immer steiler, kurvenreicher und steiniger zu werden.

    Hierzu tragen auch z.B. fehlende MAN Pages und Hilfeseiten bei......

    Wie dem auch sei, dennoch bin ich -wenigstens bis zur Version 11.3- Suse treu geblieben.

    Auf meinen anderen Rechnern laufen u.a. auch Xandros, Ubuntu, Mint, Debian sowie Backtrack.....

    Wenn sich daran allerdings nichts in signifikanter Weise verbessert, so werde ich für meine Rechner früher oder später ein neues Zugpferd suchen gehen.....

  5. #15
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    Default Re: Plan / Strategie / Kritik rund um openSUSE

    Auch wenn der Thread schon ziemlich alt ist, möchte ich hier einen Wunsch äußern. LONG TERM SUPPORT!!! Wenigstens alle zwei Jahre mal eine Version, die dann für drei, besser für fünf Jahre wenigstens mit Sicherheitsupdates versorgt wird. Ich hatte gestern eine kurze Korrespondens mit dem Lead-Developer des Evergreen-Projekts. So, wie ich diesen Verstanden habe, scheint dieses Thema in der Community aktuell keine so große Rolle zu spielen. Für den semi-professionellen oder gar professionellen Einsatz der Distribution erscheint mir LTS aber eine unabdingbare Voraussetzung zu sein. Ich glaube kein seriöser Admin wird gewillt sein, alle 18 Monate ins kalte Wasser zu springen und eine völlig neue Version auf seine Systeme aufzuspielen. Für den Heimanwender, der Linux aus Spaß an der Freude einsätzt, mag das OK, vielleicht sogar spannend sein. Für jemanden der zehn, zwanzig, hundert oder gar tausend Installationen betreuen muss, mit denen dann u.U. auch noch Nicht-Pinguine arbeiten sollen, dürfte das zum Alptraum werden. Und mal ehrlich wie viele Versionswechsel gab es, bei denen man ein völlig problemloses Update vollziehen konnte und das alte System hat nach dem Update genau so funktioniert, wie vorher, sprich auch mit der nun einmal nicht wegzudiskutierenden Software, die für den Endanwender notwendig, aber nicht in der Distribution enthalten ist? Nicht alle Softwareanbieter ziehen in der gleichen Schlagzahl mit, wdie die openSUSE-Community vorlegt. Als Beispiel möchte ich hier nur VMWare anführen. Schon ziemlich blöd, wenn man von einer Version zur nächsten seine VMs nicht mehr nutzen kann, nur weil VMWare plötzlich auf dem Host nicht mehr läuft. Hier wäre es deutlich besser, wenn man getrost ein halbes oder gar ein Jahr abwarten könnte, bevor man zur neuen Version wechselt. Momentan bedeutet das aber, dass man diese dann maximal noch sechs Monate verwenden kann. Für ein unternehmenskritisches Produktivsystem ein KO-Kriterium.

    Auch wenn ich gestern einen Thread eröffnet habe, in dem ich etwas provokant angedeutet hatte, mich vom Chameleon verabschieden zu wollen, muss ich ja unumwunden zugeben, dass ich meiner alten Liebe (nutze das Tier seit version 4.4) am liebsten treu bleiben würde. Da ich aber mit meinem Computer(n) meinen Lebensunterhalt verdienen muss, kann ich es mir nicht leisten, alle paar Monate ein oder zwei Tage dafür aufzuwenden, bis alles wieder läuft. Und in dem Spruch vom laufenden System, welches man nicht ändern sollte, steckt sicher auch irgendwo ein Quantum Wahrheit Also wenn's irgendwie geht, bitte eine Distri mit einer etwas längeren Halbwertzeit!!!


    Gruß,
    Thomas

  6. #16
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    Default AW: Re: Plan / Strategie / Kritik rund um openSUSE

    Quote Originally Posted by schweinchen_schlau View Post
    Auch wenn der Thread schon ziemlich alt ist, möchte ich hier einen Wunsch äußern. LONG TERM SUPPORT!!!
    LTS wäre sicherlich eine feine Sache und würde auch bei uns in der Firma wieder openSUSE aktraktiv machen. Aber ich meine das vielleicht ein LTS nicht gewollt ist weil ja mit SLES Geld verdient wird und als Serverbetriebssystem diese Version von SuSE installiert werden soll.

    Im Moment versuche ich GoogleEarth unter 11.4 zum Laufen zu bekommen. Es lief sicherlich schon einmal mit irgendeiner Vorgängerversion. Wenn GoogleEarth auch unter 11.4 läuft gibt es aber schon 11.6 (oder 12.1) und 11.4 ist abgekündigt. Das macht Suse so attraktiv.

  7. #17
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    martin_helm is offline Flux Capacitor Penguin
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    Default Re: Plan / Strategie / Kritik rund um openSUSE

    Evergreen

    http://www.rosenauer.org/blog/2011/0...ect-evergreen/
    http://www.rosenauer.org/blog/2011/0...r-some-months/
    http://de.opensuse.org/Evergreen


    --
    PC: oS 11.3 64 bit | Intel Core2 Quad Q8300@2.50GHz | KDE 4.6.2 | GeForce
    9600 GT | 4GB Ram
    Eee PC 1201n: oS 11.4 64 bit | Intel Atom 330@1.60GHz | KDE 4.6.0 | nVidia
    ION | 3GB Ram

  8. #18
    sebsauer is offline Newcomer
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    Default Re: Plan / Strategie / Kritik rund um openSUSE

    Ich hätte da noch einen zugegeben nicht einfachen Verbesserungsvorschlag.

    Ich denke das der Vorschlag Distributionsubgrades gründlicher zu testen nicht verkehrt ist aber am Problem vorbei geht. Fehler werden immer passieren und sei es das man selbst irgendwann mal händisch die vmware-Treiber installiert hat und vmware dann nach einem nicht selbst durchgeführen Upgrade nicht mehr startet. Besser wäre die ggf. optionale Möglichkeit nach einem Upgrade auch wieder downgraden zu können und sei es nur temporär. Es wäre doch denkbar das vorherige System zu sichern und dann bei Bedarf reinzubooten (z.B. in ein loopback-image).

    Das könnte man sogar dahingehende erweitern, daß diese "Snapshots" nicht nur vor bzw bei einem Distributionsupgrade sondern zu jedem beliebigen Zeitpunkt gemacht und wieder geladen bzw. wiederhergestellt werden könnten.

    In ein ähnliches Themengebiet fällt der Bereich Backup von allen persönlichen Daten. Zwar gibt es zahlreiche Möglichkeiten nur muss man dazu immer etwas selbst machen. Deswegen ist Apple's Time-machine so genial. Es passiert ohne zutun gleichsam im Hintergrund und es ist sehr einfach mit der erstellten History umzugehen und alles mögliche wieder herzustellen.

    Wenn sich dies beides nur kombinieren lassen würde...

  9. #19
    sebsauer is offline Newcomer
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    Default Re: Plan / Strategie / Kritik rund um openSUSE

    Noch was; Das sowohl zypper als auch yast vor jeder Aktion erstmal die Repositorys aktualisieren ist einer der Gründe warum zypper und yast bis heute nicht mit apt-get mithalten können. Das mindeste wäre zypper und yast beizubringen die Aktualisierung nur 1x alle paar Stunden durchzuführen. Das ist bis heute nicht der Fall und die Lösung doch das automatische Aktualisieren alle Repositories auszuschalten ist auch der falsche Ansatz. Was zählt sind die richtigen Defaults. Unbreak-me Checkboxen sind eine schöne dreingabe aber nicht optimal.

  10. #20
    equinoxx is offline Newcomer
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    Default Re: Plan / Strategie / Kritik rund um openSUSE

    Hallo Zusammen!
    Ich habe früher immer openSUSE benutzt, bin dann aber davon abgekommen, da mir einiges zu umständlich geworden ist. Abgekommen heisst, ich bin wieder zu Windoof gewechselt. Vor zwei Jahren bin ich dann sehr zufriedener Mac-Anwender geworden. Bedingt durch meine Arbeit, arbeite ich mich jetzt wieder langsam in Unix und Linux ein...
    Zu Testzwecken habe ich dann Fedora 14 und openSUSE 11.3 über Paralles erstmal auf meinem Mac installiert. Fedora problemlos, openSUSE ging nicht. Mit 11.4 ging das jetzt problemlos! Heute bin ich dann einen kleinen Schritt weiter gegangen und habe die Live CD's (Gnome) beider Systeme auf einem alten Medion Laptop (MD95800) gestartet: oS 11.4 problemlos und Hardware erkannt, F 14 problemlos aber WLAN nicht erkannt. Tiefere Einblicke habe ich noch nicht gewinnen können. Optisch sagt mir F 14 mehr zu, das soll aber nicht entscheidend sein! Bei oS 11.4 habe ich einfach das bessere Gefühl und würde auch eine wieder stärkere deutsche Gewichtung zu schätzen wissen!!! Wenn ich mich wieder besser eingearbeitet habe - das wird wohl mit oS 11.4 geschehen - kann ich mir sicher eine qualifiziertere Meinung erlauben. Dann überlege ich mir auch, ob ich eines der Projekte mit meiner Mitarbeit unterstützen könnte. Jedenfalls würde ich gerne bei Mac- und Linux-Compis bleiben...
    Gruss, equinoxx

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